Auto­mo­bi­le Erinnerungen

Lese­dau­er 16 Minu­ten

Hier fin­det Ihr auto­mo­bi­le Erin­ne­run­gen in Form von Bil­dern der Autos eini­ger Freun­de und Ver­wand­te – und mei­ne eige­nen. Meist so aus den 1980ern.

Ich fan­ge ein­fach mit mei­nem ältes­ten Bild an: das mit dem Big-Jim-Cam­per. Ich hat­te es als Kind Anfang der 1970er mit einer Agfa-Pocket gemacht. Wir stell­ten die­se Sze­ne spä­ter sogar mit einem VW LT-Bus nach, mit dem wir 1987 in den Urlaub fuh­ren. Zu Eurem Glück tru­gen wir dabei aber – im Gegen­satz zu den Big-Jim-Figu­ren – T‑Shirts.

Big Jim Camper

Big Jim Camper, Jeep, Figuren
Big Jim Figu­ren mit Jeep vor einem Camper

Mein Big Jim Cam­per. Wie zu erwar­ten stand, war das Foto aus der Agfa Pocket im Lau­fe der Jah­re völ­lig ver­gilbt. Mit Pho­to­shop konn­te ich es etwas auf­pep­pen, aber das Grün hat­te es voll­kom­men zer­setzt. Das muss­te ich nach­träg­lich ein­fär­ben. Sieht man an den Kan­ten. (Insi­der­witz)
Den gel­ben Jeep ver­sah ich als Kind noch mit einem Elek­tro­mo­tor. Hat­te einen Rie­men­an­trieb und fuhr im Prin­zip ein­fach zu schnell, um damit spie­len zu kön­nen. Heu­te fra­ge ich mich, wie ich den Motor über­haupt an dem Chas­sis befes­ti­gen konnte.

Es ist mir echt pein­lich, aber ich war schon als Kind jemand, der ger­ne mit so einem Bus in den Urlaub gefah­ren ist – und so dach­te ich, es wäre irgend­wie nice, eine Schnur an den Cam­per zu bin­den, ihn voll aus­zu­stat­ten und dann von der Woh­nung mei­ner Groß­mutter in Kas­sel über die Wie­sen des Luther­plat­zes bis zum Königs­platz und zurück­zu­lau­fen. Sah sicher selt­sam aus. Gas­si­ge­hen mit Cam­per, oder so. Aber ich hielt es für cool, denn der Cam­per hat­te nach eini­gen Tou­ren zünf­ti­ge Gebrauchs­spu­ren. Auch war es span­nend zu sehen, was wäh­rend der Fahrt von sei­nen ange­stamm­ten Plät­zen fiel und im Auto herumflog.

Volks­wa­gen LT

VW LT
Kurz vor der Abfahrt in den Urlaub

Das VW LT-Bild ist auch erin­nerns­wert: Har­rys Mut­ter schnitt uns die Köp­fe ab. Auf einem ande­ren Bild fehl­te dann der Mat­ze. Aus zwei mach eins – dank Pho­to­shop. Lei­der sind die gan­zen Ver­fär­bun­gen in den Bil­dern, die mit der Zeit ent­ste­hen, eher ver­lau­fen­der Natur. Auf aus­lau­fen­de Ebe­nen­mas­ken hat­te ich echt kei­nen Bock, das ist ne Sau­ar­beit, das deckend auf die Feh­ler zu legen. Vor allem aber ist die kor­rek­te Anpas­sung der Farb­tö­ne ein ech­ter Alp­traum. Also will ich mal kei­nen Mecker wegen der sicht­ba­ren Kan­ten hören.

Den LT hat­ten wir eigent­lich aus Letzt­hand erwor­ben. War die kur­ze und fla­che Ver­si­on mit 71-PS-Audi-Zwei­li­ter Ben­zi­ner und kam im apar­ten Signa­loran­ge der Bau­stel­len­fahr­zeu­ge daher. Aus­sen lackier­ten wir ihn wie den A‑Team-Bus, nur kom­plett in schwarz mit rotem Strei­fen an der Sei­te. Dop­pel­te Chrom-Aus­puff­blen­den rag­ten unter dem Schwel­ler her­vor. Die Zusatz­schein­wer­fer waren genau­so ein Fake. Aber der rote GTI-Küh­ler­grill war Ehren­sa­che und sorg­te für das nöti­ge Über­hol­pres­ti­ge. Innen lackier­ten wir den Bus beige und die Pols­ter bezo­gen wir teils in Nato oliv. Das war so eine Art Safari-Military-Look.

Die Innen­aus­stat­tung bau­ten wir aus einer alten Ein­bau­kü­che zusam­men. Wir hat­ten nach­her alles an Board, was das Herz begehrt: Sitz­bank, Tisch, Fern­se­her (nie benutzt), Sound„system” und ein Ein­bau­bett im Heck mit rie­si­gem Kof­fer­raum dar­un­ter. Die Schei­ben waren dun­kel geönt. Auf dem Dach wackel­te auch eine extralan­ge CB-Funk­an­ten­ne (DV 27‑s), deren Steh­wel­len­ein­stell­din­gens uns bei der Durch­fahrt unter einer Brü­cke dann auch prompt abbrach.

Was ne Kar­re. Der Motor bestach vor allem durch dau­ern­de Über­for­de­rung. Einen klei­nen Pass am Gar­da­see konn­ten wir nur im ers­ten(!) Gang bewäl­ti­gen! Hin­ter uns bil­de­te sich eine ansehn­li­che Schlan­ge ent­nerv­ter Ein­hei­mi­scher und Urlau­ber diver­ser Natio­nen. Da kann man nur sagen: Stau ist nur hin­ten schlimm, vor­ne ist es ganz nett.

Unver­ges­sen auch unser abend­li­cher Stop in Can­nes. Har­ry öff­ne­te die Sei­ten­tür an der Strand­pro­me­na­de. Irgend­wie muss­te er über­se­hen haben, dass sich in dem Loch der Tritt­stu­fe eine äußerst ansehn­li­che Men­ge von lee­ren Bier­do­sen gesam­melt hat­te. Die fie­len natür­lich laut schep­pernd auf den Asphalt. Guter, stil­ech­ter Aufmerksamkeitserreger.

Navis gab es damals nur in Sci-Fi-Fil­men. So lan­de­ten wir natür­lich in Mona­co direkt vor dem Casi­no. Har­ry nick­te noch her­ab­las­send dem ent­geis­tert schau­en­dem Per­so­nal zu – die Hand mit der Bier­do­se hing dabei pla­ka­tiv zum Bei­fah­rer­fens­ter heraus.

Da war dann auch noch der mone­gas­si­sche Bul­le (Alter, was haben die für respekt­ein­flö­ßen­de Uni­for­men!), der uns anhielt und nach Dro­gen frag­te. Irgend­wie lag mir auf der Zun­ge, ob er wel­che kau­fen woll­te. Im Inter­es­se der geplan­ten Wei­ter­fahrt konn­te ich mir das aber gera­de noch verkneifen.

Man mag es glau­ben oder nicht, aber wir hat­ten abends auf dem Weg von Mona­co nach San Remo tat­säch­lich ein Ren­nen mit einem Fer­ra­ri! In der Stadt for­der­ten wir ihn mit auf­heu­len­dem Motor und kur­zem Anfah­ren zu einem Ampel­du­ell her­aus. Der Typ war schon völ­lig abge­nervt, weil wir echt alles gaben, wäh­rend er ver­mut­lich im ers­ten Gang von Ampel zu Ampel zuckelte.

Boris unter­leg­te das Gan­ze noch mit einer Syn­chro­ni­sa­ti­on. Er stell­te sich vor, dass die Insas­sen Rodri­guez und Clau­dia hie­ßen und sprach deren Dia­lo­ge nach. Als Bei­spiel: „Rodri­guez! Tu was! Die­se Pro­le­ten wol­len uns über­ho­len! Gib Gas, du hast doch 400 PS!”. Rodri­guez, mit depres­si­ven Unter­ton: „Ja, aber… aber die haben einen Doppelrohrauspuff!”.

Die Stra­ße war an einer Stel­le wirk­lich so übel mit Schlag­lö­chern über­säht, dass wir den Fer­ra­ri tat­säch­lich ste­hen gelas­sen haben. Er muss­te dann eini­ge Kilo­me­ter hin­ter uns her­fah­ren, was ihm augen­schein­lich nicht gefiel. Er bog plötz­lich schnei­dig nach rechts ab und war ver­schwun­den. Eini­ge Zeit spä­ter schoss er uns aber von rechts – im Powers­li­de, aus einer Sei­ten­stra­ße her­aus – direkt vor den Küh­ler. Clau­dia war in dem Moment sicher sehr stolz auf ihren Rodri­guez! Wir aber auch!

Der Anlas­ser hat­te auch eine Macke. Er hing, wenn man ihn nicht vor dem Abstel­len des Motors noch ein­mal kra­chend dre­hen ließ. Komisch, der Boris hat immer ver­ges­sen, die­se Pro­ze­dur vor­zu­neh­men, sodass wir den Bus regel­mä­ßig anschie­ben muss­ten. Früh­sport wird gründ­lich überschätzt!

Auto­bi­an­chi A112 Abarth 70HP

Mein ers­tes Auto war ein schwar­zer Auto­bi­an­chi A112 Abarth 70 HP. Die Kar­re ver­saut einem den Fahr­stil für den Rest des Lebens. :-/​ Man kann sich heu­te gar nicht mehr so recht vor­stel­len, wie ein Auto mit „nur“ 70 PS abge­hen kann. Des Wei­te­ren war die Qua­li­tät auch jen­seits heu­ti­ger Vor­stel­lungs­kraft. Ich kauf­te das Auto mit fünf Jah­ren und 70 tkm auf der Uhr für 4.700 DM (umge­rech­net für das Jahr 2021: 6.200 Euro). Der Zustand war her­vor­ra­gend: Nur zwei Durch­ros­tun­gen (die man sehen konn­te). Der Klang, die Gif­tig­keit und die sub­jek­tiv emp­fun­de­nen Fahr­leis­tun­gen sind schon gran­di­os gewe­sen. Das Auto ende­te nach einem nicht been­de­ten Restau­ra­ti­ons­ver­such in der Presse.

Autobianchi A112 Abarth 70 HP
Abarth im Drift

Das Bild ent­stand damals, in dem wir einen Wagen­he­ber auf der Bei­fah­rer­sei­te ansetz­ten und mit einem Besen Staub auf­wir­bel­ten. Am Steu­er sitzt der Mat­ze. In der „Neu­zeit“ retu­schier­te ich mein Knie aus dem Bild und füg­te mehr Staub und Dreck sowie Bewe­gungs­un­schär­fe hin­zu. Nun ist es so, wie wir uns das sei­ner­zeit vor­ge­stellt hatten.

BMW 1502

Mein zitro­nen­gel­ber BMW1502, mein zwei­tes Auto, das ich nur für die Ver­wen­dung wäh­rend der Restau­rie­rung des Abarths anschaff­te, kos­te­te mich 1.000 DM (1.230 Euro in 2021). Cool! Heck­an­trieb! Da geht was! Neee, da ging nichts. 75 PS waren ein­fach zu wenig um Spaß zu haben, so ein 1.600er Motor ist nun mal kei­ne gif­ti­ge, ita­lie­ni­sche Dreh­zahls­au, son­dern eher ein Tre­cker­mo­tor. Das Heck kam folg­lich nur auf nas­sen Kopf­stein­pflas­ter rum. Aber ich muss sagen, dass das traum­haft beherrsch­bar war, so dass ich bald jede Kopf­stein­pflas­ter­stre­cke in Kas­sel kannte.

Ich erin­ne­re mich noch an die ers­ten Kilo­me­ter in die­sem BMW. Ich wuss­te ja, dass der 1502 zur Ener­gie­kri­se 1973 ein­ge­führt wor­den war und beson­ders spar­sam sein soll­te. Die ers­te Tour in das Kas­se­ler Umland nahm ich mit vol­lem Tank in Angriff.

Ich ent­sin­ne mich noch gut, dass ich auf der B7 zwi­schen Kau­fun­gen und Hel­sa unter­wegs war und am Orts­aus­gang noch total glück­lich war, denn die letz­ten 100 km hat­te sich die Tank­na­del kaum bewegt. Was für ein tol­les Auto! Ich sah mir das Arma­tu­ren­brett an und bewun­der­te die zwar alt­ba­cke­ne, aber irgend­wie sport­lich-soli­de Aus­stat­tung. Auch der Geruch gefiel mir. Es war Nach­mit­tag, dunk­le Wol­ken eines her­an­na­hen­den Som­mer­ge­wit­ters zogen auf. Vor mir die lee­re, vier­spu­ri­ge Bun­des­stra­ße, der Motor schnurr­te, ich fühl­te mich echt wohl in die­ser Kar­re, die hat­te was. Ich war also hoch­zu­frie­den – bis zu dem Augen­blick, in dem ich erneut auf die Tank­uhr schaute!

Alter! Was geht? Die Nadel ist bei 3/​4? Die war doch eben noch voll!. Auf dem Rück­weg stürz­te sie auf 1/​2 und zu Hau­se blieb sie bei 1/​4 ste­hen. Was für ein Betrug! Die Kis­te rüs­sel­te locker 10 Liter weg! Viel mehr als mein alter Plan­schi! Zum Glück muss­te ich nur weni­ge Wochen auf die­se Betrü­ger-Tank­uhr star­ren, denn als­bald gab das Getrie­be auf – ich gebe zu, dass es mir um die Ohren flog, als ich im Drift vom Kopf­stein­pflas­ter auf Asphalt kam. Fort­an sang es das schril­le Lied sei­nes bal­di­gen Able­bens. Aber auch das muss­te ich mir nicht lan­ge anhören…

Der 1502 wur­de kur­ze Zeit spä­ter von einem Audi Cou­pé an einem Sams­tag nach mei­nem UvD an einer Kreu­zung in der Fritz-Erler-Kaser­ne abge­schos­sen. Ich fuhr nicht mal die erlaub­ten 30, schau­te gera­de nach rechts… alles frei. Ich fah­re an.… bin in der Kreu­zung… sehe im Augen­win­kel etwas auf mich zuflie­gen und gebe noch ein­mal Voll­gas. Es nütz­te nichts, er erwisch­te mich. Klar, dass der da nicht 30 fuhr. Eher so… 80 km/​h? 😉 Im Kof­fer­raum befand sich noch das Ersatz­ge­trie­be, wel­ches ich an dem Tag ein­bau­en woll­te. Gut, das hat­te sich dann auch erle­digt. Wie man an dem Bild sieht, bin ich nur froh, dass er mich nicht an der Tür erwisch­te, denn sonst könn­te ich heu­te sicher die­se Zei­len nicht schreiben.

Wit­zig: Der Kaser­nen­kom­man­dant, ein Oberst­leut­nant, IIRC, kam ca. eine Minu­te spä­ter bei uns vor­bei. Wir schau­ten und alle nur ganz per­plex an, ich glau­be, grüß­ten gera­de noch so. Der Kom­man­dant schaut sich die Wracks an. Dreht sich rum, über­legt kurz und meint dann nur „Rechts… links… na, dann ist ja alles klar. Sie kom­men zurecht?”. Bei­de Uff­ze nicken. Ver­si­che­rung zahl­te. Ende der Geschichte.

Den 1502 ver­kauf­te ich für die schma­le Mark (noch schma­ler) an einen der 02er-Fans aus Kas­sel. Ich mel­de­te ihn ab und der Ker­le woll­te an die­sem Tag auch vor­bei­kom­men und ihn holen. Pas­sier­te aber nicht. Es dau­er­te Wochen. Mitt­ler­wei­le sah ich aus dem Fens­ter, dass das Auto schon so einen signal­ro­ten Auf­kle­ber auf der Schei­be hat­te. „Schaff den Schrott weg, sonst machen wir das. Ganz lie­be Grü­ße, Dei­ne Stadt Kassel”

Irgend­wann war er dann weg. Ob ihn die Stadt oder der Käu­fer hol­te, weiß ich nicht genau, aber da ich von der Stadt nichts mehr hör­te, wird das wohl geklappt haben.

BMW 1502 Unfall
Kof­fer­raum kaputt, Klap­pe noch heil.

Citro­ën CX 2400 GTI

Den wei­ßen Citro­ën CX 2400 GTI, mein drit­tes Auto, kann man wie folgt zusam­men­fas­sen: „Denn sein ist die Kraft und die Herr­lich­keit in Ewig­keit!” Die Dreh­zahl konn­te in der Stadt im fünf­ten Gang unter Leer­lauf­dreh­zahl fal­len, ein Tritt auf das Gas­pe­dal und das Ding zog ohne brum­meln ein­fach vor­an. Auf der Auto­bahn lief er bis Tacho­an­schlag 210 und dreht dann noch mun­ter 500(!) Tou­ren wei­ter bis zur Nenn­dreh­zahl. Innen blau, mit Lupen­ta­cho und einer Heck­au­ßen­ja­lou­sie war die Aus­stat­tung schon fast porn­ös. Unver­ges­sen das Gesicht des armen Bei­fah­rers im Opel Man­ta GTE, der mein­te, er müs­se uns auf der AB an einem Berg über­ho­len. Wir waren zu fünft und wink­ten ihm fröh­lich nach, als er zurückfiel.

Ihn kauf­te ich 1990 auf Anra­ten mei­nes Kum­pels Tom vom Schwa­ger mei­nes Kum­pels Schrö­der. „Ich ken­ne mich damit aus, hat­te schon drei davon. Mein Vater hat auch jede Men­ge Ersatz­tei­le und fährt seit Jah­ren nur CX!”, ver­such­te Tom mir die Kar­re zu ver­kau­fen. Ich biss an und drück­te Jens, den ver­schwä­ger­tem Auto­händ­ler, 2.200 DM für die­sen wun­der­schö­nen 1982 Citro­ën CX in die Hand. Im Jahr 2021 wären das unge­fähr 2.250 Euro.

Der CX war schon geil. Gel­ber Lupen­ta­cho und eine blaue Innen­aus­stat­tung sind schon ne ech­te Ansa­ge. Tom fand das nach eini­ger Zeit nicht mehr sooo geil, denn ich nahm ihn beim Wort. Der Aus­puff war durch und die Antriebs­wel­le fiel ein­fach auf der Auto­bahn ab. Tom besorg­te einen neu­en alten Aus­puff von sei­nem Vater aus dem Lager. Der war von einem CX Die­sel. Aber das macht nichts, denn das ist der glei­che Aus­puff. An einem Sams­tag­nach­mit­tag schraub­ten wir bei son­ni­gem Wet­ter vor Toms Gara­ge. Irgend­was klap­per­te im End­topf. Ich schlug ihn eini­ge Male auf den Boden und etwas erblick­te das Tages­licht… ein dickes, run­des Metall­teil. Im End­topf war ein Stück eines ver­damm­ten Aus­lass­ven­tils. Ich will immer noch nicht genau wis­sen, wie es sich den Weg durch den Mit­tel­topf bah­nen konn­te und was mit dem armen Motor pas­siert sein musste.

Die Antriebs­wel­le bau­te Tom ein. Auf einem Auto­bahn­park­platz. Ja, das war extrem blöd. Ich muss­te spä­ter noch zum Dienst, war knapp dran und rief Tom vom Rast­platz an. Der kam mit einem sei­ner Autos, gab es mir, damit ich zum Bund fah­ren konn­te, besorg­te eine pas­sen­de Antriebs­wel­le aus Pap­pas Lager und wech­sel­te die noch auf dem Park­platz. Das ist wohl das, was man einen Rund­um-Ser­vice nennt. Der Witz war: Die Antriebs­wel­le war hei­le. Sie war nur ein wenig zu kurz, da auch sie aus einem Die­sel stamm­te, der aber eine etwas schma­le­re Vor­der­rad­spur hat­te, als der GTI. So war sie schlicht am Getrie­be her­aus­ge­rutscht, Dif­fe­ren­zi­al greift, kein Vor­trieb, ich roll­te noch bis auf den Auto­bahn­rast­platz bei Kassel.

Hoffo aus Sie­gen, der beim Bund mein Geschäfts­zim­mer­sol­dat war, hat­te auch einen Nar­ren an der Kar­re gefres­sen. Er war eh ein kom­plet­ter Ben­zin­jun­kie und wir erleb­ten mit den ver­schie­dens­ten Autos die ver­rück­tes­ten Din­ge. Als ich den CX neu hat­te, dis­ku­tier­ten wir über des­sen Fahr­leis­tun­gen. In Hoff­os Akte war ein Aus­zug aus dem Ver­kehrs­zen­tral­re­gis­ter, der sich wie ein Roman las. Er hat­te sich mal im M5 sei­nes Vaters mit der Poli­zei eine Ver­fol­gungs­jagd auf der Land­stra­ße gege­ben, ohne es zu mer­ken. Der CX wür­de doch auf der Land­stra­ße locker 200 packen, war er sich sicher. Nein, kei­nes­falls, mein­te ich. Eines kam zum ande­ren und in der Mit­tags­pau­se saß er auf ein­mal am Steu­er und wir flo­gen mit über 200 über eine Kup­pe auf einer Land­stra­ße in der Nähe von Fuldatal/​Rothwesten. Er war zufrie­den und ich durchgeschwitzt.

Im Win­ter des Jah­res dann noch so eine Dis­kus­si­on. Ich sage: Die Kar­re hat eine Hand­brem­se, die auf die Vor­der­rä­der wirkt und eine Achs­last­ver­tei­lung von gefühlt 70 zu 30, da _​kann_​ das Heck über­haupt nicht rum­kom­men. Er ist sich wie­der sicher: Das geht! Also am Abend auf den zuge­fro­re­nen Park­platz unter­halb des Schlos­ses Wil­helms­hö­he getrof­fen. Auch Tom und Schrö­der waren wie­der mit dabei – und natür­lich der durch­ge­knall­tes­te und cools­te Auto­narr von allen: der Illen­seer. Jeder drif­te­te wie doof her­um. Nur Hoffo und ich nicht. Hoffo riss am Steu­er, gab Gas, pro­vo­zier­te Last­wech­sel, aber nichts half. Der CX fuhr immer gera­de­aus. Nach einer hal­ben Stun­den har­te Arbeit hat­te Hoffo aber doch wie­der Erfolg und der CX über­erfüll­te sei­ne Erwar­tun­gen. Lei­der waren wir nur noch krei­schen­de Pas­sa­gie­re, wäh­rend der schwe­re Vord­er­wa­gen der CX end­los vom leich­ten Heck umrun­det wur­de. Hoffo konn­te den CX nicht mehr ein­fan­gen, aber der Park­platz war groß genug und nach eini­gen Umdre­hun­gen kamen wir sicher zum Ste­hen. Nach der Num­mer hat­te auch Hoffo kei­nen Bock mehr auf Drif­ten mit einem CX.

Eini­ge Wochen spä­ter rutsch­te ich am Her­ku­les rechts die Abfahrt zu einem Neben­park­platz her­un­ter. Die Miche­lin TRX-Hoch­leis­tungs­rei­fen waren schon total abge­rockt und ich hat­te rich­tig Mühe wie­der auf die Stra­ße zu kom­men. Mit ganz viel Anlauf klapp­te es am Ende, aber mir war klar, dass mit die­sen Rei­fen ein Unfall vor­pro­gram­miert war. Dem CX GTI wur­de die­ser Rei­fen­ver­schleiss zum Ver­hängs­nis, denn TRX-Rei­fen kos­te­ten damals mehr, als die Kis­te wert war. Ich gab ihn in Zah­lung. Vor­her putz­te ich ihn noch ein­mal. Was war das für ein Schmutz­film da innen/​unten an der Tür? Man rei­ben. *knirsch*. „Äh? Gut, der ist per­fekt sau­ber. Muss man nicht put­zen. Passt so!”
Unter dem Lack war alles nur noch Rost und kein Blech mehr. 🙁

Nach dem Aus­tausch der Papie­re mein­te der Ver­käu­fer von Renault Beh­rens nur: „Scheis­se! Jetzt habe ich einen CX auf dem Hof!”
Tja, wie recht er hatte…

Citroen CX 2400 GTI
Vor­der­an­sicht mei­nes CX

Citro­ën Visa

Der Citro­ën Visa mei­ner Mut­ter lief wie die Höl­le. Jeden­falls, wenn sie am Steu­er saß. Sie konn­te das Ding auf der Auto­bahn immer auf 170 tre­ten, bei uns woll­te das die Kar­re nie machen. Sen­sa­tio­nell das Arma­tu­ren­brett mit der „Cola­do­se“. Bemer­kens­wert der sei­di­ge und lei­se Motor­lauf (war ein Vier­zy­lin­der, kein Enten­mo­tor). Kom­fort und Rei­se­taug­lich­keit out­stan­ding, Qua­li­tät unterirdisch.

Unser Freun­des­kreis fuhr echt ger­ne mit dem Ding, wenn es mal etwas wei­ter weg ging. Der roll­te echt gut und ver­brauch­te nichts. Ein­mal blie­ben wir aber in der Kas­se­ler Aue ste­hen. Das Kupp­lungs­seil war geris­sen und wir konn­ten nicht mehr aus­kup­peln. Was tun? Schrö­der setz­te sich ans Steu­er und mein­te: „Ach, das ist kein Pro­blem, man braucht kein Kupp­lungs­pe­dal!”. Sprach es und führ­te es vor. Der Anlas­ser zog tat­säch­lich das Auto von der Ampel weg, star­te­te den Motor und Schal­ten kann man bekannt­lich auch ohne Kupp­lung, wenn man etwas Gefühl hat. An der nächs­ten Ampel dann ein­fach den Zünd­schlüs­sel wie­der auf „Aus” und das Auto bleibt ste­hen. Alles ne Fra­ge des Timings.

Mut­ti schlepp­te mich auch mal mit dem Visa ab. Mein Abarth war wie­der mal mit irgend­ei­nem Mist nachts auf der Auto­bahn lie­gen­ge­blie­ben. Am nächs­ten Tag, gera­de war ein hef­ti­ger Regen nie­der­ge­gan­gen, hol­ten wir den A112. Mei­ne Mut­ter zog mich an vie­len Abfahr­ten vor­bei (ja, ja, ist nicht erlaubt, man muss die Auto­bahn so schnell es geht ver­las­sen!) bis nach Hau­se. Ich war begeis­tert, denn der schwar­ze Abarth war kom­plett beige von Erde, Sand und Schmutz, den der Visa auf ihn gewir­belt hat­te. So konn­te er bleiben!

beiger Citroen Visa
Mut­tis Citro­ën Visa

BMW 320

Da ist auch Mat­zes BMW 320–6, mit dem er öfter Mal auf der Süd­tan­gen­te die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung (100 km/​h) nicht nur signi­fi­kant über­schrit­ten hat­te. Um nicht zu sagen: Er set­ze einen dicken Hau­fen dar­auf und ver­bliess sie um mehr als das Dop­pel­te. Heu­te genau­so unvor­stell­bar wie der Sprit­ver­brauch die­ses Doppelvergaser-Umweltmonsters.

Auch mit die­sem Auto erleb­ten wir Erin­ne­rungs­wer­tes. Wie war das? Im Tief­schnee vor der Löwen­burg blie­ben wir ste­cken. Ich ver­such­te den BMW schau­kelnd aus der Schnee­we­he zu schie­ben, da sprang Schrö­der aus dem Fahr­zeug und half mit zu schie­ben. Der ers­te Gang war noch drin und der Sech­sen­der ließ im Stand­gas ein­fach die Räder durch­dre­hen. Der Drei­er kam frei, wir jubel­ten und schau­ten ihm hin­ter­her, als er fröh­lich blub­bernd in die Frei­heit fuhr. Direkt auf einen Baum zu. Mat­ze hech­te­te hin­ter­her und sprang durch das offe­ne Sei­ten­fens­ter. Eine gefühl­te Ewig­keit han­tier­te er in dem Fahr­zeug her­um, ohne dass es ste­hen­blieb. Ich weiß nur noch, dass ich wort­wört­lich die Hän­de über dem Kopf zusam­men­schlug und nur „Schröööö­der!” rief, wäh­rend ich vor mei­nem geis­ti­gen Auge bereits sah, wie sein Unter­kör­per sau­ber am Baum abge­trennt wird. Irgend­wie schaff­te er es, den Gang raus­zu­neh­men und mit der Hand die Brem­se zu betä­ti­gen. Ich weiß nicht, war­um er nicht ein­fach den ver­damm­ten Schlüs­sel rum­ge­dreht hat.

E21 BMW 320/6
Schrö­ders BMW 320

Opel Kadett C Coupé

Das Opel Kadett C Cou­pé ging bei uns im Bekann­ten­kreis erst von mei­nem Cou­sin zum Boris (auf dem Bild) und dann zum Mat­ze. Der Kadett demons­trier­te ein­drucks­voll, was das Wort „Opel­gold” meint. Bei­de Türen waren unten voll­kom­men durch und an der A‑Säule trenn­te sich die­se auto­mo­bi­le Todes­fal­le auf, als sie auch der Hebe­büh­ne stand. Die asth­ma­ti­schen 75 PS waren mit dem brett­har­ten Koni-Gelb-Fahr­werk und den 205er Schlap­pen kom­plett über­for­dert. Ampel­du­el­le mit mei­nem A112 Abarth ver­lor er regel­mä­ßig und ich fuhr Krei­se um ihn. Hmmm, kann auch an den voll­kom­men aus­ge­schla­ge­nen Quer­len­kern gele­gen haben, dass ich Krei­se mit dem Abarth fuhr…

Boris woll­te das Ding dar­auf­hin „tunen”. Ich soll­te ihm einen grö­ße­ren Ver­ga­ser drauf­schrau­ben, den er irgend­wo­her gekauft hat­te. Ich weiß nicht, was das bei dem 1.6er brin­gen soll, aber ich tat ihm den Gefal­len. Ist ja echt kein Akt. Ne Sache von 15 Minu­ten oder so. Opel sind schrau­ber­freund­lich. Gebracht hat es nach Boris Aus­sa­ge… rein gar nichts. Nun, das stand ein­fach zu erwarten.

Auch eine schö­ne Erin­ne­rung: Ich sit­ze an einem Win­ter­abend vor der mich wär­men­den Ste­reo­an­la­ge und höre Iron Mai­den. Laut, ver­steht sich. Vier­ter Stock, dicke Alt­bau­wän­de, Iso­lier­glas­fens­ter. Plötz­lich höre ich durch die Musik einen lau­ten Knall. Zie­he den Kopf­hö­rer ab und schaue aus dem Fens­ter. Hey! Das Auto ken­ne ich doch, das da oben am Berg steht. Kurz dar­auf klin­gelt es und Boris und mein Bru­der kom­men hoch. Für mei­nen Bru­der stell­te sich die­se Akti­on so dar:

Boris fuhr mit dem Kadett immer den Hang an den Gara­gen hoch, so flott wie es ihm belieb­te. Jedes Mal habe ich ihm gesagt, er sol­le das sein las­sen und was er denn machen wol­le, wenn ein­mal dort oben um die Ecke eine Frau mit Kin­der­wa­gen wäre. Eines Abends belehr­te ihn dann die Natur, da er auf mich nicht hören woll­te. Er fuhr wie üblich rasant hoch, schlägt mit sei­nen pein­li­chen Renn­fah­rer­hand­schu­hen das Lenk­rad ein, um in die Kur­ve zu gehen und es pas­siert – nichts! Dumm für uns, dass in der Kur­ve Reif­glät­te herrsch­te. Ein­mal die Motor­hau­be und bei­de Kot­flü­gel unter dem mas­si­ven Gelän­der einer Müll­ei­mer­ab­sper­rung ein­ge­klemmt, wel­ches sich von sei­ner Kar­re nicht wirk­lich beein­dru­cken ließ. Gut, dass die bei­den Müll­con­tai­ner unse­re Fahrt abrupt gebremst haben und der Wagen nicht 5 cm nied­ri­ger war, sonst wären wohl unse­re Köp­fe abge­trennt wor­den. Die Kar­re hat mit den Con­tai­nern im Schein­wer­fer­licht Newton’s Cradd­le gespielt und die dreh­ten sich dabei spek­ta­ku­lär um die eige­ne Ach­se. Natür­lich konn­te ich mir das übli­che „Ich habe es Dir ja gesagt” nicht verkneifen.

Opel Kadett C Coupe
Boris vor sei­nem C Cou­pe, Twis­te­see, wenn ich mich recht entsinne

Peu­geot 305

Asth­ma­tisch war auch der Peu­geot 305 von Har­ry (im Bild rechts von Boris und mei­nem Bru­der). Mit dem Peu­geot fuh­ren wir ein­mal von Kas­sel nach Frank­furt. Kom­for­ta­bel war er schon. Nur… also… in den Kas­se­ler Ber­gen schaff­te die­ses Klein­od der fran­zö­si­schen Auto­mo­bil­kunst nur maxi­mal 60 km/​h. Lkw über­hol­ten und pro­tes­tie­rend hupend. Har­ry blieb dabei unglaub­lich ruhig, wäh­rend wir uns in den wei­chen Pols­tern dezent verkrampften.

Wie­der in Kas­sel ange­kom­men, bat mit Har­ry doch ein­mal nach dem rech­ten zu schau­en. Mein Gott! Wo fängt man an? Luft­fil­ter auf: sau­ber. Zünd­ker­zen raus, Ver­bren­nungs­bild anse­hen… HA! Argh! Mei­ne Fres­se! Die Elek­tro­den waren fast nicht mehr vor­han­den! Mit neu­en Zünd­ker­zen rann­te die Kar­re dann auch wie­der inner­halb nor­ma­ler Para­me­ter, also gar nicht mehr so unzügig.

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Alfa Romeo 2000 Berlina

Mein Vater fuhr in den 1960er und 1970ern immer wie­der auch Alfa Romeo. Ob eine Giu­lia mit Alfa-Wap­pen auf der Motor­hau­be oder eine 2.000 Ber­li­na: alle waren rot. Ech­te Höl­len­ma­schi­nen. Ich bit­te um freund­li­che Beach­tung des tren­di­gen, dezent karier­ten Jacketts im Fond des Alfas. Gas­tro­no­men mögen wohl nicht ger­ne unauffällig.

Alfa Romeo 2000 Berlina
Mein Vater in sei­ner Ber­li­na 2000

Fiat 500

Mut­ters ers­tes „Fahr­zeug” war ein Fiat 500 in Por­sche gelb. Damit fuhr sie mit mei­ner Groß­mutter und mir an die Ost­see. Sie „schwärmt” noch heu­te davon, dass sie zwi­schen den Lkw fah­ren muss­te. Ich habe glück­li­cher­wei­se kei­ner­lei Erin­ne­run­gen mehr an die Fahr­ten in die­sem Schlaglochsuchgerät.

Fiat 500
Mei­ne Mut­ter und ich vor ihrem Fiat 500

Tem­po Kleinlaster

In den alten Foto­al­ben fand ich ein Bild, auf dem mei­ne Mut­ter und ihr Bru­der 1951 als Kin­der vor einem drei­räd­ri­gen Tem­po Klein­las­ter posie­ren, der dem dama­li­gen Freund mei­ner Groß­mutter gehör­te. Gegen die Kin­der sieht die­ser „Lkw“ fast groß aus. Die Auf­nah­me ent­stand am Klein­gar­ten­ver­ein Fackel­teich in Kassel.

HuU 1951 mit Hanomag Dreirad

„Fami­li­en­tref­fen” 1972

Alfa Romeo 2000 Berlina

Opel Rekord

Sim­ca 1000 Ral­lye 2

Hier besuch­te uns mein Onkel müt­ter­li­cher­seits in Fritz­lar, Geismar­rain 6. Er fuhr den flamm­neu­en, lind­grü­nen Sim­ca 1000 Ral­lye 2, mit dem er als Werks­fah­rer im Jahr dar­auf ADAC Hes­sen-Meis­ter wurde.
Davor der graue, zwei­tü­ri­ge Opel Rekord 1900(?) mei­ner Mutter.
Nur halb im Bild: der rote Alfa Romeo 2000 Ber­li­na mei­nes Vaters.
Das Ral­lye-Auto ist hier das sau­bers­te Fahr­zeug. Witzig.
Aber damals war die Stra­ße noch nicht befes­tigt und ent­spre­chend stau­big. Das Bild ent­stand von einem erhöh­ten Feld aus. Heu­te ist das alles bebaut.

alfa romeo 2000 berlina, opel rekord c, simca 1000 rallye
Alfa, Opel und Sim­ca – heu­te sehr teu­re Klas­si­ker, damals nur Neuwagen

Opel Kadett B Coupe

Das B Cou­pe mei­ner Mut­ter steht auf einem Park­platz an unse­rem Wochen­end­haus in Büchen­wer­ra. Dane­ben (IIRC) die him­mel­blaue Kadett C Limo der Freun­din eines Arbeits­kol­le­gen mei­ner Mut­ter, der uns immer mit den neu­es­ten VHS-Kopien ver­sorg­te. Ver­mut­lich so um 1977 her­um. Ja, ja, unver­ges­sen auch die Fahrt in dem Cou­pe nach Ita­li­en. Hin­ten gab es ja eh kei­ne Gur­te, aber dass Mut­tern die Sitz­flä­che der Rück­sitz­bank aus­bau­te und wir auf den sprich­wört­lich gepack­ten Kof­fern saßen, ist der heu­ti­gen Hub­schrau­ber­el­tern­frak­ti­on nicht ein­mal im Ansatz zu ver­mit­teln. Wir leben aber noch. Wir hat­ten aber auch Glück, muss man sagen, denn bei heu­te drei­mal so viel Ver­kehr san­ken die Ver­kehrs­to­ten auf ein Zehn­tel die­ser Zeit.

Kadett B Coupe Kadett C Limousine
Kadet­ten unter sich: B Cou­pe und C Limo

1 Gedanke zu „Auto­mo­bi­le Erinnerungen“

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