Mei­ne Samm­lung: Spielzimmer

Lese­dau­er 13 Minu­ten

Pho­tos der ein­zel­nen Rech­ner sind ja ganz nett, aber wie sieht das bei mir zu Hau­se im Arbeits… äh… Spiel­zim­mer aus? Wie lage­re ich die Gerä­te? Wie kann ich die benut­zen? Hier wird Eure Neu­gier befrie­digt. Das ist qua­si die FAQ in Bil­dern zur Samm­lung. Natür­lich sind da auch die moder­nen Rech­ner zu sehen, die ich täg­lich benut­ze. Neben­bei sieht man hier sehr gut, dass ich ein Fai­ble dafür habe, IKEA-Pro­duk­te in leicht abge­wan­del­ter Form zu verwenden.

Ent­stan­den sind die­se Bil­der anfangs für das Forum64 und den dor­ti­gen Home­com­pu­ter-Samm­lungs-und-Schreib­tisch-Bil­der-Thread. Wahn­sinn, was da man­che Leu­te für Samm­lun­gen haben. Man­che sehen aus, als sein die Zeit in den 80ern ste­hen­ge­blie­ben. Eini­ge erin­nern mit der schie­ren Mas­sen an einen Lager­raum, ande­re im Stil an ein Muse­um oder eine Aus­stel­lung. Wie­der ande­re sind schlicht ein Lagerraum!

Mitt­ler­wei­le befin­det sich mei­ne gesam­te Samm­lung ver­packt in einem Kel­ler und sonst über­all ver­streut in der Repu­blik, da sie Schei­dungs­op­fer sind und das Zim­mer ver­las­sen muss­ten. 🙂

Hier geht es aber um mei­ne Samm­lung, die ich so etwas aus­führ­li­cher und plas­ti­scher vor­stel­len kann als in den Foren. Für den außen­ste­hen­den Leser ist es ver­mut­lich befremd­lich, dass man im Prin­zip frem­de Leu­te vir­tu­ell in sein Haus lässt. Aber Bil­der von Samm­lun­gen und von Schreib­ti­schen sind in der Samm­ler- und Gamer­sze­ne eher üblich als die Aus­nah­me. Aus­ser­dem: Was gibt es da schon pri­va­tes zu sehen? Unord­nung? Staub? Geschenkt!

Ein Stück weit mag das Selbst­dar­stel­lung sein – ist es wohl auch bei den meis­ten Samm­lern, die Bil­der von Samm­lun­gen ver­öf­fent­li­chen. Auf der ande­ren Sei­te ist es eben so, dass man sich meist nur vir­tu­ell kennt und auf die­se Art eine Gele­gen­heit bekommt, die Samm­lung des ande­ren näher zu betrach­ten. Wür­den die Leu­te näher zusam­men leben, so hät­te man sich längst besucht. Ich sel­ber sehe mir auch ger­ne Bil­der von Samm­lun­gen an, denn da fin­det man oft sehr gute Ideen, wie man den gan­zen Krem­pel noch kom­pri­mier­ter, hüb­scher oder über­sicht­li­cher auf­be­wah­ren kann. Viel­leicht habe ich ja etwas gemacht, was ande­re auch inspi­riert? Schreibt ruhig Eure Mei­nung in die Kom­men­ta­re ganz unten auf die­ser Seite.

Ich neh­me Euch jetzt auf die vir­tu­el­le Füh­rung durch mein… „Muse­um” mit. Die Sit­ze in auf­rech­te Posi­ti­on brin­gen, das Rau­chen ein­stel­len, den Gurt anle­gen – und die Klap­pe halten…

Es geht los!

Das Arbeits­zim­mer ist für unse­re Ver­hält­nis­se schon außer­ge­wöhn­lich. Den Boden bedeckt ein Tep­pich und die Decke ist mit tau­sen­den von Leucht­ster­nen tape­ziert. Beim Arbeits­zim­mer hat­ten wir ein­fach kei­ne Lust mehr die unzäh­li­gen Poren im Beton der Decke zu ver­spach­teln, daher kam eine Tape­te unter die Decke. Das Arbeits­zim­mer dient auch als Not­un­ter­kunft für Gäs­te. Die über­nach­ten dann bei uns unter einem Ster­nen­him­mel. 🙂 Da wir im Kel­ler kei­ne Fuß­bo­den­hei­zung haben, dach­ten wir, ein Tep­pich wür­de kal­te Füße ver­hin­dern. Das tut er aber lei­der nur bedingt. Nor­ma­ler­wei­se sind unse­re Böden gefliest oder mit Lami­nat versehen.

Aber kommt doch erst ein­mal rein!

Panorama Arbeitszimmer 2015 1 web
Pan­ora­ma 1

Panorama Arbeitszimmer 2015 5 web
Pan­ora­ma 2

Panorama Arbeitszimmer 2015 2 web
Pan­ora­ma 3

Panorama Arbeitszimmer 2015 4 web
Pan­ora­ma 4

Panorama Arbeitszimmer 2015 3 web
Pan­ora­ma 5

DSC 2912
Leicht zu ver­schie­be­ne Sitz­wür­fel mit einem leicht­ge­wich­ti­gen Ikea-Tisch.

Barhocker
(UPDATE: Der lief mir neu­lich zu. Passt perfekt.)

discokugel
(UPDATE: Dis­co muss sein. Die Dis­co­ku­gel geht via Funk­fern­be­die­nung zusam­men mit den Auto­ma­ten an)

lampe2
(UPDATE: Farb­wech­sel-LED-Lam­pe. Hat sogar vier(!) ver­schie­de­ne Weiss­tö­ne. Logisch: auch einen Disco-Modus!)

Die indi­rek­te Beleuch­tung auf den Schrän­ken habe ich aus IKEA-Bil­der­rah­men-Strah­lern gebaut, die dahin­ge­hend modi­fi­ziert wur­den, dass sie nach oben die Decke anstrah­len. Die­se Strah­ler sind via Funk gesteu­ert und auch dimm­bar. Die blaue Beleuch­tung über den Arca­des besteht aus zwei übrig­ge­blie­be­nen Kalt­licht­ka­tho­den aus mei­ner LAN-Party-Zeit.

Fan­gen wir doch ein­fach bei den Auto­ma­ten an.

arcades
Ein Pho­to­play 2000 und der Fix-It-Felix-Nachbau

fifjr
Fix it Felix jr. bekannt aus dem Film „Ralph reichts”

marqueeB
Das Mar­quee, hier aus­ge­schal­tet und daher unbeleuchtet

stick
Der ori­gi­na­le rote Ball wur­de auf einer Aus­stel­lung im Cine­ma­xX Offen­bach zum Kino­start des Fil­mes „Ralph reichts” von den Besu­chern gestohlen

photoplay 2000
Der Pho­to Play 2000

attract
Hier im Attract-Mode mit Animationsfilmen

Gleich gegen­über steht der Fran­ken­stein-Arca­de. Die reich bebil­der­te Ent­ste­hungs­ge­schich­te könnt Ihr hier nachlesen.

frankenstein oben
Der Bild­schirm mit dem auf­ge­mal­ten Dreck und den Blutspritzern

Gehirn
Ja, das ist ein Gehirn hin­ter der Scheibe

bluttraenen
Blu­ti­ge Trä­nen einer Madonna

luefter
Lüf­ter und Lautsprecher

blutige hand
Blu­ti­ger Handabdruck

cts
Fran­ken­stein umran­det von mei­ner Samm­lung der Zeit­schrift c’t

Ja, das über dem Fran­ken­stein sind zusam­men­ge­nom­men fast alle Jahr­gän­ge der Zeit­schrift c’t (mit Lücken seit 1986, ab 1994 komplett).
Klar habe ich auch die Jah­res-CDs, aber mal ehr­lich: Eine Zeit­schrift auf einem Bild­schirm lesen? Das macht kei­nen Spaß, da suche ich eben schnell die rele­van­te c’t aus dem Regal und lese nach alter Väter Sit­te, im Prin­zip ana­log. Wenn der lie­be Gott gewollt hät­te, dass ich Bücher in digi­ta­ler Form lese soll­te, dann hät­te ich eine HDMI-Schnitt­stel­le am Kopf. 😛

Moder­ne­re Technik:

DSC 2875
Mein Hackintosh

DSC 2868
7.1‑Verstärker von Fein­kost Albrecht

DSC 2865
Auch vom Aldi: 4:3‑Beamer mit 800×600 Pixeln – per­fekt für Retrospiele

Der Bea­mer wird über einen Video­re­cor­der von Grun­dig mit dem nach FBAS kon­ver­tier­ten Anten­nen­si­gnal der Tele­spie­le ver­sorgt. Die Anschlüs­se für VGA und S‑VHS sind auch belegt.

DSC 2863
Leinwand

Kom­men wir aber zur Samm­lung der klei­ne­ren Gerä­te. Aber vor­weg die Ant­wor­ten auf die übli­chen Fragen:
– Nein, ich besit­ze nur einen C65 – die Bil­der auf denen er zu sehen ist, sind nur zu unter­schied­li­chen Zei­ten entstanden…
– Nein, die grö­ße­ren Rech­ner ste­hen im Vor­rats­raum im Regal. Die pas­sen schlicht von den Abmes­sun­gen weder in die Vitri­ne, noch in die tie­fe­ren Eckregale.

vitrine neuer
Die Samm­ler unter Euch ken­nen sicher die meis­ten Gerä­te dort. Ist eigent­lich kaum etwas beson­de­res dabei. Eini­ges mag eher sel­ten sein, ande­res ist eher Elektronikschrott.
Beson­ders inter­es­sant fin­de ich hier z.B. das MB Logic 5, wel­ches unten rechts (neben dem Sie­mens S4 Power) zu sehen ist.

In der Vitri­ne befin­den sich die Gerä­te, die dort von den Abmes­sun­gen her hin­ein­pas­sen und die mir auch vom Design her am bes­ten gefallen.

virtine oben

Im obe­ren Bereich der Vitri­ne befan­den sich zum Zeit­punkt des Pho­tos fol­gen­de Geräte:
Ata­ri XE Game System
Ata­ri VCS 2600, 6‑Schalter
Japa­ni­sches Mul­ti­ga­me als Schlüsselanhänger
Mil­le­nie­um MegaDrive-Handheld
Phil­ips Nino
Com­paq Aero 2130
Yaku­mo Alpha GPS
Pri­vi­leg SR-35NC
Zeny MC-1000
Nokia (irgend­was)
Sharp Elsi Mate
Nokia 5130
Moto­ro­la E398
Nin­ten­do Gameboy
Bro­ther 8 21L
MBO Pocket Memory
Smart Wacth Beep
Nona­me Ali­en Buster
Sin­c­lair ZX81
Sin­c­lair ZX Printer
Mamo­th Toys DTV
Tele­kom Tipsend
Com­mo­do­re Plus/​4
Sega Mega­dri­ve mit Mas­ter System-Adapter

Nein, die Türen schlie­ßen nicht staub­dicht, ist mir auch schon aufgefallen. 🙁

SL732272
Das ist auch schon ein paar Jah­re her. Damals befan­den sich hier:
Com­mo­do­re Plus/​4
Mat­tel Intellivision
Com­mo­do­re C64 (mein eige­ner von damals)
Bit Cor­po­ra­ti­on Bit 90
Schnei­der CPC 464
Schnei­der CPC 664
Sin­c­lair ZX81

SL732278

Ein Sin­c­lair QL (nur die MDs zu sehen)
Sega GameGear
Amst­rad GX400
C64 Modem

Damals waren im Eck­re­gal noch die­se Gerä­te zu finden:

DSCF0169

Ata­ri 400
Phil­ips G7000
TI 99/​4a
Com­mo­do­re C128
Comm­do­re VC20 (ja, rich­tig, der ist nicht vergilbt)
Irgend­ei­ne Flop­py mit IEC-Anschluss
Com­mo­do­re 1541-II
Com­mo­do­re 1541
Vor­tex 5,25-Drive
Ata­ri 1050
Com­mo­do­re 1571

Das sind ja nun nicht alle Gerä­te, die ich habe. Ein Teil befin­det sich noch im Vor­rats­raum, in dem ich auch die OVPs lage­re. Dort fin­den sich auch die Kis­ten mit den Anschluss­ka­beln und den Netz­tei­len, sowie zwei Kis­ten mit Joy­sticks. Ich liiie­be Joy­sticks! An vie­len konn­ten sich die Desi­gner so rich­tig aus­to­ben. Man muss aber auch sagen, dass 80% der Home­com­pu­ter-und Tele­spiel-Joy­sticks ein­fach nur unbe­nutz­ba­rer Müll sind.

Trotz­dem: Je schrä­ger das Design ist, des­to lie­ber habe ich die! Bei Gele­gen­heit muss ich die mal kata­lo­gi­sie­ren und foto­gra­fie­ren. Viel­leicht mal an einem lan­gem Win­ter­abend? Aber die­ses Jahr habe ich ver­mut­lich dafür kei­ne Zeit. Hmmm. sag­te ich das nicht auch letz­tes Jahr? Und das Jahr davor? :-/

imacs
Eini­ge mei­ner Macs

Netzwerk
Dar­über: das Hausnetzwerk

Wei­ter unten seht Ihr, dass ich frü­her ein 42HE-Ser­ver­rack im Kel­ler ste­hen hat­te. Die Tele­fo­ne sind auf VoIP umge­stellt wor­den, die Auers­wald flog raus. Als Rou­ter neh­me ich eine ener­gie­spa­ren­de Fritz!Box 7312. Die alten, pro­fes­sio­nel­len und streom­hung­ri­gen Ser­ver ersetz­te ich erst durch eine klei­ne Dock­star mit exter­nen USB-Plat­ten, spä­ter aber durch ein deut­lich leis­tungs­fä­hi­ge­res NAS mit einem Haswell-Pentium.

Blei­ben wir gleich auf die­ser Raum­hö­he: Rechts vom Switch und den Patch­fel­dern befin­det sich mei­ne beschei­de­ne Samm­lung von PC-Spie­len, gefolgt von eini­gen Modu­len für das Sega Mas­ter Sys­tem und das Megadrive.

Dar­un­ter im Regal eini­ge Zeit­schrif­ten wie 64er, Hap­py­Com­pu­ter, Tele­match & Co, sowie aktu­el­le Retro­ma­ga­zi­ne. Ganz am Ende fin­dem sich ein paar Wer­be­bro­schü­ren aus dem Hau­se Hei­se, die iX.

mastersystem
Modu­le, Modu­le, Module

tvg
TVG- und Intellivision-Module

Ganz am Ende kom­men dann die Nin­ten­do-Geschich­ten und die Spie­le für das TVG. Wei­ter geht es dort mit einem alten VHS-Recor­der (jetzt ist der über dem Switch viel bes­ser aufgehoben).

module
Eck­schrank mit Rechnern

Wie im Ver­gleich mit dem Bild wei­ter oben zu sehen ist, hat sich im Eck­schrank etwas getan. Ein iMac hat dort Ein­zug gehal­ten, eben­so ein C128D. Aber auch ein BTX-Tele­fon darf dort nicht feh­len. In der Vitri­ne befin­det sich nun auf dem Bit90 ein Gama­te, eben­falls von der Bit Cor­po­ra­ti­on aus Tai­wan. Dar­über, mit der rie­si­gen Cas­set­te, ein schö­nes Han­nimex TVG 2000.

Am Ran­de bemerkt: Der Bit90 und der Sin­c­lair QL waren die ers­ten Com­pu­ter, die ich mir nur zum sam­meln gekauft hat­te. Die stan­den in der Fir­ma eines Freun­des mei­nes Bru­ders in einem die­ser typi­schen 80er-Jah­re Draht­re­ga­le, die man damals für sty­lisch hielt. Ich frag­te, was denn damit pas­sie­ren wür­de. Nichts, die lie­gen nur rum. Ob ich ich die haben wol­le? Woll­te ich. Für 20,- Mark wech­sel­ten die den Besitzer.

Ja, rich­tig, ich hat­te schon eini­ge echt gute Deals mit Rech­nern gemacht. Der C65 (375,- DM) und der Ami­ga 1000 (25,- EUR) gehö­ren auch dazu.

Mitt­ler­wei­le ist der iMac raus geflogen:
DSC 2946
Mac­in­tosh SE/​30, Vec­trex – und unter dem Ata­ri 400 wur­de der C128 durch einen Ami­ga 1000 ersetzt.

Im 40er Schrank sind im unte­ren Bereich mei­ne Star Trek „Sach­bü­cher” und eini­ge Comics: Aste­rix, Tim & Strup­pi, Die Minis, Spi­rou, Bat­man-Sam­mel­bän­de, etc.. In den Ben­no-Rega­len links und rechts des Eck­schran­kes befin­den sich die Modu­le für einen Teil mei­ner Sys­te­me. Nähe­res seht ihr in der Sam­mel­lis­te über Module.

basketball
Ein mecha­ni­sches Bas­ket­ball­spiel, inspi­riert vom Ori­gi­nal, wel­ches Ihr im Flip­per- und Arca­de­mu­se­um Seli­gen­stadt jeden ers­ten Sams­tag im Monat frei bespie­len dürft. Ja, ich mache da jetzt kei­nen Cut, nur weil es kei­ner­lei Elek­tro­nik beher­bergt. Mir gefällt das Spiel – und nur dar­auf kommt es an.

Über dem Bas­ket­ball­spiel wie­der eini­ge Nin­ten­do-Geschich­ten und diver­se ande­re Nummern:
nintendo game boy module
Den Han­dy Tray für die Game­Boy-Modu­le fin­de ich tot­schick! Hat­te ich von einem Freund geschenkt bekom­men, das macht es noch­mal wert­vol­ler für mich.

Über der Vitri­ne geht es weiter:

videorecorder
Ein Video­re­kor­der wie aus einem Block geschnit­ten. Lei­der frisst er Bän­der. Wenn sich jemand damit aus­kennt…? Hil­fe neh­me ich ger­ne an.
Ja, das Schwes­ter­mo­dell stand im Hacker-Kin­der­zim­mer bei dem Film „War­ga­mes”

Im Schrank neben der Vitri­ne hor­te ich den gan­zen nett anzu­se­hen­den Kleinkram.

kleinkram
Diver­ser Kleinkram

Ein Dream­cast­con­trol­ler, noch ein­ge­schweisst, eben­so wie die Sony Eye­toy für die PS2.
Dar­un­ter das Schach­mo­dul für das G7000, ein Pen­ti­um 2 nebst ein Bun­ny­peop­le, eine Xbox und ein N64.
Davor pas­sen Sul­ly und E.T. auf die Sachen auf.

Ger­ry, „Glup­schi-Pupsch”, dar­un­ter ein pol­ni­scher Mer­itum, dane­ben ein oran­ge­ner Tele­fon­traum! Auch einen Game­cu­be und ne Olym­pus C900 Zoom stopf­te ich in das Fach darunter.

Auf dem C64 Top­Chop liegt ein Sega Game­ge­ar, dane­ben eine wei­te­re XBox und dar­auf ein Ata­ri 7800.

Nicht sicht­bar sind zwei Super Nin­ten­dos, ein Schnei­der EuroPC und ein Game­boy mit Link­ka­bel und Lupe.

Eben­so habe ich kei­ne Nah­auf­nah­me von mei­nen wich­tigs­ten Modu­len: die des Phil­ips G7000. Ich lie­be die­ses Sys­tem wirklich! 🙂
Daher muss die­ses Bild reichen:
ikea billy schränke
Bil­ly Schränke

Nicht erwähnt habe ich bis­her die Quel­le Uni­ver­sum Tele­spie­le, wei­te­re Modu­le in Kar­tons, eine Play­sta­ti­on in ori­gi­na­ler Tra­ge­ta­sche, die pas­sen­de Light­gun dazu, das Phil­ips CD‑i und das AMD 5x86-Mainboard.
Wen­den wir uns nun der Ecke mit den Kon­so­len zu.

DSC 2957
Konsolen

SNES, Nin­ten­do 64, Wii mit HDD, zwei Sticks mit ein­ge­bau­ten Games
Xbox, Dream­cast, Uni­ver­sum 4014 (mein ers­tes Tele­spiel!), G7000

In den Schub­la­den befin­den sich ein Com­mo­do­re 65, mein alter C64, ein auf­ge­bohr­ter Com­mo­do­re C16 und ein Ami­ga 600.
Hin­ter den Türen viel sper­ri­ger Kram: G7000, G7400, Saba Video­play, Ata­ri Mega ST 1 und 2 mit Fest­plat­ten, Sin­c­lair Spec­trum, Phil­ips MSX, ein Hau­fen Con­trol­ler, etc., pp.

Tja, das war es auch schon. Dan­ke, dass Ihr bis hier­hin durch­ge­hal­ten habt. 🙂

Unter dem Foto­al­bum habe ich noch einen kur­zen Rück­blick auf die Ent­ste­hung des Zim­mers angehangen.

{gallery}sammlung{/gallery}

Anhang:
Kurio­se Lösun­gen von früher

Als im Arbeits­zim­mer noch das Gäs­te­bett­so­fa stand, war natür­lich kein Platz für so eine gro­ße Röh­re vor­han­den. Das Pro­blem hat­te ich wie folgt gelöst:
Der Fern­se­her stand im Vor­rats­raum auf dem Kel­ler­re­gal und schau­te durch einen Durch­bruch mit Bil­der­rah­men in das Arbeits­zim­mer. Aus wel­chem Ein­rich­tungs­haus ich den Bil­der­rah­men habe? Ähm… IKEA? 😛

SL732311

Frü­her nahm aber nicht nur ein Sofa den kost­ba­ren Platz weg. Nein, auf ein 42 HE Serverschrank!

serverschrank

Ja, das war ein (vol­ler) Serverschrank…
Dar­in befan­den sich:
– zwei 24er Patchfelder
– ein 24er mana­ged Switch
– eine Auers­wald 2204i TK-Anla­ge in einem 19″-Gehäuse mit allen Ein- und Aus­gän­gen und den Sta­tus-LEDs versehen.
– im ers­ten Reg­al­bo­den fan­den sich Split­ter, NTBA, Modem, VoIP-FritzBox
– zwei Con­rad Power­ma­na­ger (Strom­ver­tei­ler)
– im zwei­ten Reg­al­bo­den: KVM-Switch und TokenRing-Hub
– IPCop (AMD K6 166@200 (2×100 MHz!)
– 17″ Monitor
– Tas­ta­tur­aus­zug mit 19″-Trackballtastatur
– Equa­li­zer mit 19″-Winkeln
– Sur­round­ver­stär­ker mit 19″-Winkeln
– Linux-Bastel-Server
– W2003er-Ser­ver (Sie­mens) mit Dual PIII 550 und einem Hau­fen Platten

SL732255
Der alte Ser­ver­schrank nahm viel Platz weg.

netzwerk
Die Ecke wur­de umge­stal­tet und die vie­len Meter an Netz­werk­ka­bel ver­schwan­den hin­ter einer Holzplatte.

Heu­te erle­digt die­se Auf­ga­ben in ers­ter Linie ein NAS mit ins­ge­samt 18 TB Spei­cher­ka­pa­zi­tät (teils im RAID‑1) im Vorratsraum:

NAS 3
NAS (Open­me­diavault)

Im Zim­mer stan­den bis 2011 zwei viel zu gro­ße Ikea-Galant-Schreib­ti­sche, an denen ich aber wenigs­tens den C65 ab und zu auf­bau­en konn­te. Die Schreib­ti­sche wur­den durch selbst gebau­te Trenn­wän­de mit Schie­nen unter­teilt, auf denen ich vie­le klei­ne Ikea-Ein­hän­ge­re­ga­le ver­schie­ben konnte.

commodore 65

Ab 2011:

Arbeitszimmer Pano 3

Arbeitszimmer Pano 2

arb2

Die obe­ren Bil­der zei­gen den Zustand mit einem 140cm „Micke”-Schreibtisch und einer Röh­re von Loewe. Der Schreib­tisch stand mit­ten im Raum, der A3-MFP auf einem Ver­stär­ker von Marantz. Dort war der Dru­cker eher umständ­lich zu bedie­nen. Trotz­dem mehr Platz als früh­rer war, gab es Opti­mie­rungs­po­ten­ti­al, denn wenn die Kids Par­ty machen woll­ten, stör­te der Schreib­tisch doch ziem­lich, wenn die Matrat­zen für die Über­nach­tungs­par­ty aus­ge­legt wer­den sollten.

fenster

desktop
Die klei­nen Magnats mit dem Sub­woo­fer unter dem Tisch wer­den von einem Marantz-Ver­stär­ker befeu­ert, den ich mir sei­ner­zeit zur Kon­fir­ma­ti­on gekauft hatte.

Besuch­ten uns Freun­de zum zocken, so kam bereits bei zwei Besu­chern so etwas wie… Gemüt­lich­keit auf – oder um es genau­er zu sagen: es war zu eng. Einen der Auto­ma­ten vor­zie­hen, um dar­an zu arbei­ten? Ging, aber kom­for­ta­bel war das nicht. Das Licht­zelt auf­bau­en, um neue Bil­der zu machen? Ging auch, aber es eng­te doch arg ein.

fernseher

Der Röh­ren­fern­se­her wur­de durch einen alten Bea­mer und eine ein­fa­che Bea­mer-Lein­wand aus dem Inter­net ersetzt. Der Ste­reo-Ver­stär­ker von Marantz muss­te einem 7.1‑Receiver von Fein­kost Albrecht wei­chen, an dem ein 5.1‑Brüllwürfel-System von Magnat hängt. Den Ver­stär­ker hat­te ich gebraucht gekauft. Als ich mit dem Ver­käu­fer ins Gespräch kam, mein­te er, dass da noch ein Ami­ga 1000 auf dem Dach­bo­den ste­hen würde…

Die Kon­so­len und der A3-MFP beka­men nun end­lich einen Platz, an dem man sie ver­nünf­tig bedie­nen kann. Dafür muss­ten eini­ge Moni­to­re in die Rega­le des Vor­rats­rau­mes umzie­hen. Im Zuge der Umbau­maß­nah­men räum­te ich auch die Ecke mit der Netz­werk­tech­nik end­lich auf.

marantz sr 810
Marantz SR 810

Der nächs­te Schritt wird sein, dass wir wie­der ein­mal unse­re Biblio­thek im Kel­ler­flur aus­mis­ten. Da kann eini­ges in die Bücher­zel­len wan­dern. Der frei­wer­den­de Platz wird dann von den Modu­len in Anspruch genom­men, damit die Ober­sei­ten der Schrän­ke frei wer­den. Das sieht dann größ­zü­gi­ger aus.

Mit­tel­fris­tig muss ich eine Lösung für mei­ne Samm­lung der Zeit­schrift c’t fin­den. Ja, ich weiss, die gibt es auch in platz­spa­ren­der digi­ta­ler Form, aber dort fehlt die Wer­bung! Wer in den alten Zeit­schrif­ten blät­tert wird bemer­ken, wie inter­es­sant und wich­tig zeit­ge­nös­si­sche Wer­bung sein kann, denn an ihr kann man den Wan­del der Zeit im Wort­sin­ne erken­nen. Ein Jahr wird mir wohl noch blei­ben, bis mir der Platz ausgeht.

Schreibe einen Kommentar

Ich bin mit der Datenschutzerklärung und der Speicherung meiner eingegebenen Daten einverstanden.