Frankenstein Arcade-Table

Die Idee

Nach meinem aufrechten Arcadeautomaten in Cabinetbauweise, musste eine ErgĂ€nzung her, bei der die Spieler vis-a-vis, sich also gegenĂŒber sitzen sollten. Retro sollte er sein, ganz klar! Welche Epoche? 90er-Jahre? 80er-Jahre? 70er-Jahre? Warum halbe Sachen machen? Ich stellte die Zeitmaschine also auf minus 80 Jahre und glĂŒhte den Fluxkompensator vor!

Ein Arcade-Table ist so richtig retro. Ein aufrechtes Cabinet, also der klassische Arcadeautomat ist sicher nett, aber so ein Table hat diesen herrlich unpraktischen Schlag, da es deutlich mehr GrundflĂ€che wegnimmt. Allerdings machen 2-Player-Games, die nacheinander gespielt werden, mit so einem GerĂ€t wesentlich mehr Spass, da man sich gegenĂŒber sitzt, statt nebeneinander zu stehen. Prima ist aber auch, dass man endlich Platz fĂŒr GetrĂ€nke findet.

Der Reiner vom For-Amusement-Only e.V. aus Rodenbach bei Hanau hatte einen Tisch ĂŒbrig. Ich weiss gar nicht, was da ursprĂŒnglich drin war. Ein Vectormonitor mit vier Drehreglern auf jeden Fall, aber welches Spiel? Egal, denn Reiner störte nicht, dass ich seinen Tisch umbauen wollte. Ich packte das Teil also in mein Auto und fing mit den Planungen bereits wĂ€hrend der Fahrt an.

Irgendwie war mir klar, dass dieses GerĂ€t ein zweites Leben eingehaucht bekommen wĂŒrde, also lag doch Dr. Frankenstein nahe. Ich mag sowieso das Steampunk-Design, also hatte ich schnell einen Traum aus Messing, dunklem Holz und Leder. Über die dadurch sntstehenden Kosten war ich mir aber nicht klar. Diese fĂŒhrten letztlich dazu, dass ich den Automaten zu 80 Prozent aus dem aufbauen sollte, was der Werkraum hergab.

An dieser Stelle gehe ich nicht auf den prinzipiellen Aufbau eines solchen Automaten oder die Konfiguration von MAME ein, denn diese Themen werden mehr als ausfĂŒhrlich in den folgenden Anleitungen beschrieben:

Aufbau eines Cabinet

Konfiguration von MAME

auto
Tisch im Auto, vorne das Loch, das der MĂŒnzprĂŒfer hinterliess

SL730746
Gut zu erkennen: tiefe Kratzer

video games gmbh
Der Hersteller: Video Games GmbH aus Giessen, Spiel: Competition

7.6.1977
Juni 1977, da war ich gerade mal 10 Jahre alt

drehbar
Ein drehbarer Monitor fĂŒr horizontale und vertikale Spiele schwebte mir vor, scheiterte aber an den PlatzverhĂ€ltnissen

Haftungsausschluss

ACHTUNG! NICHT NACHMACHEN!

  1. Dies ist keine Anleitung!
  2. Der Artikel dient der persönlichen Dokumentation!
  3. Dieser Artikel soll nicht die beiliegenden Anleitungen, Einbauhinweise oder Installationsanleitungen ersetzen!
  4. Dieser Artikel soll einen groben Überblick ĂŒber die anfallenden Arbeiten ermöglichen.
  5. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf VollstÀndigkeit oder gar Korrektheit.
  6. Hier beschreibe ich, wie ich diese Arbeiten als Laie erledigt habe – nicht, wie man sie korrekt oder nach handwerklichen Standards, Vorschriften oder Gesetzen erledigt.
  7. Ich lehne jede Verantwortung, Haftung und GewÀhrleistung ab. Jeder muss selbst wissen, was er macht.
  8. Einige Arbeiten sind durch Fachfremde nicht zulĂ€ssig, respektive gesetzwidrig und bedĂŒrfen teilweise mindestens der Abnahme durch einen ausgebildeten Berechtigten.
  9. Einige Handlungen und Arbeiten sind im öffentlichen Bereich (Straßenverkehr, Stromnetz, Luftraum, Internet, etc.) verboten oder verstoßen gegen Lizenzvereinbarungen, was straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
  10. 230 Volt sind tödlich!
  11. Kein Backup? Kein Mitleid!
  12. Meine 3D-Modelle sind nur Machbarkeitsstudien, keine geprĂŒften, funktionsfĂ€higen Bauteile.
  13. Die beschriebenen TĂ€tigkeiten sind in der Folge rein akademischer Natur.
  14. Bedenke, dass durch Deine Arbeiten Dritte an Leib und Leben gefĂ€hrdet werden können und Du persönlich dafĂŒr haftest.

Mit dem Weiterlesen stimmst Du diesem Haftungsausschluss zu.

Das Gehirn

Hatte man in den 1830er-Jahren eigentlich Computer? Öhm… eher nicht… aber die Gehirne von Schwerverbrechern! Super, ich musste also ein gut abgehangenes Gehirn besorgen. Das von unserem Hund war zu klein, Nachbars Katze krazt und KĂŒhe umschmeissen war noch nie mein Ding. Also bestellte ich ebven online eines aus Latex im Horrorschop. Bei der Gelegenheit orderte ich auch gleich zwei SchlĂŒsselanhĂ€nger.

pimp brain
Pimp my brain: Datenbus und Steuerleitungen angebracht

housing
Gehirnversorgung

Auf Gloyyspaper druckte ich mir eine selbsterstellte Versorgung fĂŒr das Gehirn her. Schleim, NervenstrĂ€nge und blutige Aterien waren natĂŒrlich Pflicht. Das ganze steckte ich in einen leeren Eisbecher aus dem Supermarkt und dekorierte es mit einer LED-Lichterkette. Leider war das rot zu intensiv, so dass die roten, gelben und grĂŒnen Farben in dem GehĂ€use einfach „absoffen“.

abgesoffen
Keine Details zu erkennen, schade.

O.k., das Hirn war der Auftakt fĂŒr das GehĂ€use. Das musste und wollte ich zuerst haben. Ein Bullauge wĂ€re schick gewesen, aber sowohl „echte“ Bullaugen, wie auch Wanduhren schlugen mit ĂŒber 30,- EUR zu Buche. Ikea ist immer eine gute Adresse, wenn man AlltagsgegenstĂ€nde sucht, die man verĂ€ndern kann. Beim Durchstreifen des Möbelhauses fiel mir ein weisser Rahmen mit Ornamenten auf. Eckig, HĂ€sslich. Aber aus Metall! Und zu einem guten Kurs! Ich packte das Ding also vorsichtshalber ein.

Lackierung

Im Bauhaus besorgte ich auf dem RĂŒckweg auch gleich noch Hammerschlaglack von Hamerite, aber nur eine kleine Dose, damit wollte ich ja nur die Dekoteile aus Messing trimmen. MerkwĂŒrdiger Weise nennt sich ein Ton zwischen Messing und Bronze bei Hamerite „Kupfer“, aber egal, passt scho‘!

Im Keller fand sich noch eine große Dose silberner Hammerschlaglack von Glasurit. Damit wollte ich das GerĂ€t lackieren und entweder mit Schrauben oder mit Nieten versehen, so dass es aussehen sollte, als wĂ€re das GehĂ€use aus Stahlplatten zusammengesetzt worden. Dadurch wollte ich mir auch das Spachteln der sichtbaren Stosskanten an den Platten sparen. Tja, aber alles einfarbig silber rollen? Puh! Ganz schön trist! Aber vielleicht hĂ€tte Dr. Frankenstein seine Tischplatte aus massivem Messing anfertigen mĂŒssen, damit keine Ätherstrahlung nach draussen dringt? Ja, das hĂ€tte er ganz sicher machen mĂŒssen!

schleifen
Tischplatte schleifen: erst 200er, dann 600er Papier

t-molding
Fleckiges T-Molding

erster anstrich
Erster Anstrich

Die Tischplatte rollte ich zweimal nach Gebrauchsanweisung. Nun gut, ich bin kein Maler oder Lackierer und so könnte das Ergebnis sicher besser ausfallen. MĂŒsste ich es nocheinmal machen, wĂŒrde ich die Platte spritzen statt rollen.

panel
Gamepanel

WĂ€hrend die Farbe vor dem Zweitanstrich zwischentrocknen musste, kĂŒmmerte ich mich um das Gamepanel, das ich bei Alpha Electronic in Worms gekauft hatte. Es stammt aus dem Jahre 1989, ist also auch durch und durch retro. Die Sticks und Buttons hatte ich bereits zerlegt und gereinigt, aber das Panel an sich war viel zu breit fĂŒr den Tisch und ausserdem sollte man sich ja gegenĂŒber sitzen.

Ein kurzer Blick auf das Panel offenbarte, dass ich da mit der StichsĂ€ge nicht weiterkommen wĂŒrde: fetter Edelstahl! Flugs die Flex freigemacht und ab dafĂŒr. MĂ€nner begnĂŒgen sich nicht mit LaufsĂ€gearbeiten!

flex
Abgeflext: Gamepanel

Über die Befestigung machte ich mir noch wenig Sorgen, mir wĂŒrde schon etwas einfallen. Ausserdem war an dem Teil ja ein Klavierband. Mir schwebte also an der oberen Kante ein Schnappverschluss vor. Es sollte anders kommen…

folie abziehen
Folie abziehen

Die Panels sollten nachher aussehen, als wĂ€re sie aus Holz. Dazu wollte ich die gute alte d-c-fix-Folie verwenden. Auf dem Panel befand sich aber eine dicke Dekorplatte, auf der die Joystickrichtungen aufgedruckt war. Die musste also runter. Bei der Gelegenheit zog ich auch gleich noch die dĂŒnne schwarze Folie vom Metall ab. Das erwies sich als leichter als gedacht, da sie verdammt zĂ€h ist und sich so gut in einem StĂŒck abziehen liess.

Die Monitorhalterung

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Monitorhalterung

Die Zeit bis zum Zweitanstrich reichte noch, also kĂŒmmerte ich mich um die Monitorhalterung. Zwei Dachlatten, die sich in meinem Fundus fanden, passten von der Breite her exakt zwischen den Monitor und den GehĂ€usewĂ€nden. Der Monitor ist zum GlĂŒck so gebaut, dass die Bildröhre im KunststoffgehĂ€use befestigt ist, und die Elektronik mehr oder weniger lose hinten dranhĂ€ngt. Die Abschirmbleche verdienen kaum den Namen, gehen eher Richtung Alufolien und können sowieso nicht das Gewicht der Röhre tragen. Ich musste also nur dafĂŒr sorgen, dass die Bildröhre fest sass, der Rest ergab sich.

einbaumonitor
Eingebauter, bzw. aufgelegter Monitor

Gestaltungsversuche

Nach dem zweiten Anstrich der Tischplatte ging es an die Joysticks. Ich habe leider kein Photo vom Ursprungszustand, aber die sahen diesen sehr Àhnlich. Tja, die Problematik liegt auf der Hand: Das ist alles vergossen und lÀsst sich nur mit Gewalt entfernen. Ich wollte ja nur den Griff selber entfernen und den Stahlschaft durch das untere Kunststoffteil verdeckt lassen. Mein Weg war die Bearbeitung mit einem Stechbeitel und einer SÀge. Das hat wunderbar geklappt.

Der Totenkopf fixierte ich in einem Schraubstock in der StÀnderbohrmaschine und bohrte IIRC ein 8mm Loch in den Resin-Kopf. Mit ein wenig Pattex setzte ich den Kopf auf die Stange. Da sowieso kaum Spiel herrschte, sitzt das bombenfest.

totenschaedel
Joystick, gemoddet

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Kruezespender: Kerzenleuchter

Bei Andreas, einem Deko-Großhandel in Dietzenbach, gibt es allerlei Trauerdevotionalien. Unter anderem fand ich dort Kerzenleuchter fĂŒr den schmalen Euro, auf die einfach zwei Blechkreuze mit den RĂŒcken aneinander gecrimpt wurde. Etwas RĂŒtteln und Wackeln und schon waren die Kreuze ab. Der Preis war um die 2,- EUR, dafĂŒr bekomme ich solche gestanzte Kreuze nicht einzeln gekauft.

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Abgelöste Kreuze

In der KassentĂŒr klaffte ein Loch, wo ehemals der MĂŒnzprĂŒfer auf frische Kohle wartete. Das musste ich ja irgendwie schliessen. Bei Andreas fand ich aber auch so ein merkwĂŒrdiges „geschmackvolles“ Wandbild aus irgendeinem gegossenen Kunststoff. Leider ist es nicht 100%ig gerade, aber egal, das passt schon.

trauerbild
Schick

tuer
KassentĂŒr

Anprobe

Zeit, den ganzen Krempel, den ich fĂŒr den Tisch vorgesehen hatte, mal anzuhalten, um zu sehen, ob das ĂŒberhaupt alles da draufpasst.

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Naja…

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Nunja…

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Solala…

Der weinende Engel

Als nĂ€chstes brauchte ich natĂŒrlich SeitenwĂ€nde fĂŒr die Panels. Dazu habe ich einfach mit einem Bleistift in ca. 5mm Entfernung die Konturen nachgezeichnet, diese ausgeschnitten und auf eine Holzplatte ĂŒbertragen. Zwei Wochen spĂ€ter, als die erste, unbefriedigende Lackschicht durchgetrochnet war, verspachtelte und schliff ich die Seiten neu. Generell scheint der Glasurit-Lack beim Streichen eher zur Streifenbildung zu neigen und er entwickelt nicht so eine schöne strukturierte OberflĂ€che wie der von Hamerite.

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Seitenteile

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Eingepasster Engel

Die unregelmĂ€ssige Kontur des Engels ĂŒbertrug ich auch auf die KassentĂŒr uns sĂ€gte sie aus. Das ganze Bild ist aber in sich schief. Da ich keine Zeit vor der HomeCon 11 fĂŒr Experimente hatte, verzichtete ich auch Spachtelorgien, mit ungewissem Ausgang und schloss die gröbsten Löcher schnell mit Heisskleber. Es kommt auch nicht so auf das Detail an, der ganze Tisch ist ja im Frankensteinstyle aufgebaut, da gibt es halt die eine oder andere Narbe und Hautunreinheit.

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Löcher fĂŒr das AussĂ€gen der Panelöffnung und des Gehirnkastens

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Fertig

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Auch die Rundinstrumente sind schon drin

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Ein Taubenschlag?!?

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Alle grĂ¶ĂŸeren Öffnungen sind ausgesĂ€gt

Das Finish

farbe
Auch in Silber sieht das aus wie ein Taubenschlag

Abends strich ich noch die Rundinstrumente mit Hammerschlaglack. Die OberflÀche wurde wirklich wunderschön.

rundinstrument
Mir gefÀllt die OberflÀche sehr gut!

Bullaugen & Instrumente

Am nĂ€chsten Tag machte ich mich an die Bullaugenringe fĂŒr die LĂŒfter und den Lautsprecher. Der Trick dabei ist, dass man eine Bastelholzplatte auf eine Holzplatte schraubt und zuerst den inneren Ring mit einer kleinen LochkreissĂ€ge ausschneidet. Danach kommt die grĂ¶ĂŸere SĂ€ge ran, die automatisch durch den Bohrer zentriert wird und so einen schönen Ring aussĂ€gt. NatĂŒrlich mĂŒssen die RĂ€nder noch geschliffen werden.

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Bastelholzplatte verschraubt

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Innenseite des Rings

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Nach dem Àusseren Schnitt ist der Ring fertig

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Das Ganze dreimal!

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Fertig lackiert

Auf dem obigen Bild sieht man auch noch drei „Messingplatten“ aus einer MöbelrĂŒckwand. Eine solche Platte hĂ€tte aus Metall rund 20,- EUR gekostet. Das ist mir ein wenig zuviel fĂŒr den Spass, tut mir leid.

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Bemalter Engel

Der Engel sah in Silber ein wenig blass aus, also bin ich da noch einmal mit Farbe ran. Boaaar! Voll der Kitsch! Perfekt!

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Gehirnsaft

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Ätherdichte

Die alten Skalen den Instrumente fotografierte ich einfach ab, Abscannen erschien mit sinnlos, denn dazu hĂ€tte ich die Skala aus dem Instrument herausnehmen mĂŒssen, wofĂŒr ich es völlig zerlegen mĂŒsste. Im Photoshop baute ich die Skalen nach, versah sie noch mit dem Frankensteinwerke-Schriftzug und den Masseinheiten. Ätherdichte lag ja auf der Hand, aber fĂŒr den „Gehirnsaft“ liess ich mich vom alten Xbox-Spiel „Kill All Humans“ inspirieren.

Die Skalen habe ich mit LEDs grĂŒn beleuchtet, sie hatten vorher gar keine Beleuchtung. Die Zeiger habe ich schlicht ĂŒber verschiedene WiderstĂ€nde an 5V angeschlossen, so dass sie unterschiedliche Stellungen einnahmen.

Die Panels

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Spanngurte

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Befestigung der Panels.

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Panelbefestigung von innen

Oben habe ich es bereits angesprochen: Die Befestigung der Panels erwies sich als kniffliger, aber letztlich auch simpler, als ich dachte. Das eingebaute Klavierband funktioniert nur, wenn das Panel oben auf die Kante eines Bretts geschraubt wird. An einer „Wand“ kann das Panel nicht aufklappen. Ich habe also je vier Löcher in den Stahl gebohrt und diese im 45 Grad Winkel (mehr oder weniger) durch das GehĂ€use verlĂ€ngert. Damit die Panels auch bei dieser Arbeit fixiert blieben, musste ich sie mit Ratschegurten befestigen. Der Lack war noch nicht durchgetrocknet (dauert zwei Wochen) und noch etwas weich, so dass das Metall auf dem GehĂ€use nicht verrutschen konnte.

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Panel mit d-c-fix Holzdekor, die Seitenteile sind noch nicht verspachtelt und daher rau

Das d-c-fix kann man blasenfrei aufbringen, wenn man die Klebeseite leicht mit einer Seifenlauge einsprĂŒht und die Blasen mit einem Rakel entfernt. Die Ausschnitte lassen sich mit einem Cuttermesser einschneiden und Sternförmig nach innen klappen.

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Player-2-Panel, Seitenteile bereits verspachtelt

Die Seitenteile sind ganz simpel befestigt: Eine Gewindestange verbindet beide Seiten, die Hutmuttern ziehen die Platten gegen das Panel. Das hÀlt selbst mit der Hand angezogen bombenfest.

Typenschilder

seriennummer
„Messingplatte“

Die Schriften auf den Messingplatten habe ich mit Wasserschiebezeichen (Decals) der Firma „Bare-Metal Foil Co.“ und einem Laserdrucker realisiert. Solche Nassschiebebilder kennt man aus dem Modellbau (Revell-, Tamiya- oder Airfixmodelle). Nach dem Aufbringen und Trocknen habe ich die Decals mit einer Schicht Klarlack versiegelt. Diese Decal-Bögen bekommt man bei dem Firma Shopartikel24.de

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Typenschild

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Wilhelm Pforte

Das Bild von „Wilhelm Pforte“ habe ich aus dem Netz. Der Gute wurde wohl mal in Mexiko wegen irgendeiner JugendsĂŒnde verhaftet, aber Papa Gates hat ihn wohl wieder rausgehauen. Die rote Beleuchtung kommt von der roten RĂŒckseite eines Schnellhefters her, die ich ausgeschnitten und mit zwei(!) kleinen Kaltkathodenröhren aus dem Moddingbedarf versehen habe. Die Nieten sind PolsternĂ€gel aus dem Bauhaus. Die Kreuze sind die von oben, nur eben lackiert. Der Gehirnwellenindikator ist eine „Wassereffektlampe“ aus dem PC-Moddingbereich. Auf dem Kolben wabern stĂ€ndig blaue Entladungen entlang.

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Gehirnkasten

Das Gehirn wird von stroboskopartigen RGB-LEDs beleuchtet. Solche fertig mit einem Molex-Stecker fĂŒr den PC versehenen LEDs bekommt man beim CWC-Shop.

Lautsprecher

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Die Bullaugen

Die Bullaugen der Lautsprecher und LĂŒfter sind nicht einfach offen, nein! Neugierige Kinder- und Erwachsenenfinger werden durch straff eingeklebten, goldfarbenen Gazestoff geschĂŒtzt. Der blaue BlĂŒteneffekt auf dem Lautsprecher rĂŒhrt von in die Streben des Chassis eingelassenen LEDs her, die ich an die 3,3 Volt Stromversorgung des P4-Steckers des ATX-Netzteiles angeklemmt habe. Die Membran besteht aus echten naturfarbenen Carbongeflecht und ist so durchscheinend. Beim Aufbohren des Chassis habe ich auch einen Lautsprecher ruiniert. Was habe ich geflucht!

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Lautsprecher von innen

Letzte Arbeiten

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Drehregler, bzw. Spinner

Der originale Tisch verfĂŒgte ĂŒber vier Spinner, also Drehregler, die ich natĂŒrlich gerne behalten wollte. Leider sind die Wellen dieser Potis 6mm stark und somit viel zu dick fĂŒr meine eigens dafĂŒr besorgten Altmessingknöpfe mit Ornamenten und einem Kristall. Ich wollte den Tisch zum VCFe 12.0 in MĂŒnchen mitnehmen, sah am Morgen der Abfahrt keine Chance mehr, die Potis an den Start zu bekommen und suchte in meinem Fundus nach geeigneten Abdeckkappen. Da fiel mir eine auf Vorrat gekaufte Packung mit verchromten Totenkopfautoventilkappen in die HĂ€nde! Bisschen klein, die Dinger, aber mit etwas Heisskleber schnell zu befestigen! Mein Tisch wird ein echter Resteverwerter und eines Dr. Frankenstein wĂŒrdig!

Das echte Gehirn des GerĂ€tes ist ein AMD Athlon XP 2000+, der zusammen mit 512 MB und einer Geforce 2 GTS-Grafikkarte auf einem PCChips M848-Mainboard sitzt. Klar, das Ding ist alt, aber es lĂ€uft wie ein Uhrwerk und es ist zudem vollkommen ausreichend fĂŒr so ein Cab, warum also neu kaufen?

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Mainboard

Das Ganze habe ich zusammen mit einer 40GB HDD von Samsung an die KassentĂŒr geschraubt, so kann man im Falle des Falles schnell an die Sachen ran, ohne irgendetwas zerlegen zu mĂŒssen. Den Ein-/Aus-Schalter habe ich praktischer Weise auch gleich in die TĂŒr integriert.

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Das Innere ohne Monitor

Hier ein Blick in das GerĂ€t, wenn der Monitor nicht an seinem Platz ist. Die tausend Kabel von den Sticks und der Beleuchtung der Taster habe ich mit Kabelsammlern zusammengefasst. Die blauen Kabel sind tatsĂ€chlich 900 MHz PIMF-Netzwerkkabel. Sicher oversized fĂŒr ein paar LEDs, aber ich hatte davon noch genug ĂŒbrig. Stichwort Frankenstein! Links sieht man die beiden Kaltkathodenröhren unter einer Abdeckung aus schwarzem Karton. Die Lampen sind so hell, dass sie durch die LĂŒfter und den Lautsprecher geschienen hĂ€tten.

kabel
Joystickverkabelung

Hier sieht man gut die Verkabelung der Joysticks mit der Zugentlastung. Das blau-weisse Kabel gehört zu den Anzeigeinstrumenten fĂŒr die Ätherdichte und den Gehirnsaft. Darunter ist die Eisbox vom Gehirn.
Wer jetzt glaubt, das sein hier irgendwie gepfuscht, der hat noch nie im Leben einen Arcadeautomaten von innen gesehen.

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A-Pac

Sticks und Spinner habe ich ĂŒber ein A-Pac aus dem Arcadeshop angeschlossen. Das geht kinderleicht und das A-Pac toleriert sogar Potis mit unterschiedlichen WiderstĂ€nden vollautomatisch. Unter Windows wird das A-Pac als normale Gamecontroller erkannt (Plural). Ebenfalls von diesem Onlineshop habe ich den kleinen VerstĂ€rker fĂŒr den Lautsprecher. Der Onboardsound des Mainboards hat nur einen Line-out.

Um das Ganze abzurunden habe ich die Windowssounds durch Soundclips aus den alten Frankensteinfilmen ersetzt. Donnergegrolle, Höllenlachen und „It lives!“-Schreie gehören ja wohl dazu, oder?

Erster Auftritt

steampunk arcade table mame frankenstein
Erster Auftritt des Tabels auf dem VCFe 12.0 in MĂŒnchen

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Spieler am Automaten

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Umlagerter Automat auf dem HomeCon-Stand

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Mit Anleitung und einem Infoblatt

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Entsetzen bei den Besuchern!

Klar, das Ding ist keine Schönheit, aber das war Dr. Frankensteins Monster ebenfalls nicht. Bei diesem Cab kann ich unbesorgt zum Pinsel greifen und Transportmacken ausbessern, denn dass wĂŒrde nur den Charakter des Automaten betonen. Diese Bilder können nur einen Zwischenstand wiedergeben, denn so ein Projekt ist eigentlich nie fertig. Einige VerĂ€nderungen schweben mir bereits vor!

Euer
Hessi

Update Mai 2011

EDIT 08. Mai 2011

Eigentlich wollte ich die Rauchglasplatte durch eine aus Klarglas ersetzen. Das Bild war doch arg dunkel und schlecht zu sehen. Beim Ausbau zum Vermessen, bemerkte ich allerdings, dass die Platte eine Doppelglasscheibe ist! Oben die beschriftete klare Glasplatte, dann ein Schaumstoffrahmen ringsum und dann eine Rauchglasplatte aus Plexiglas! Hurra! Platten getrennt, Kosten gespart!

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Ausgebaute Platte mit Silikonresten

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Klarglasplatte, Schaumstoffrand, Plexiglasplatte rauchfarben

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Enormer Unterschied! Brillanteres Bild ohne Rauchglas

Mich störten die chromblitzenden Nieten am GerĂ€t, das sah so kitschig aus, irgendwie nach 70er Jahre Nietenjeansjacke. Das ist zwar auch retro, aber mal ehrlich: *wĂŒrg*. Ich habe also alle Nieten, auch die messingsfarbenen, mit Hammerschlaglack Silber lackiert. Jetzt wirkt das GerĂ€t wesentlich harmonischer. Zudem habe ich die Nieten auf dem oberen LĂŒfter neu gesetzt, die waren ja total schief.

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Deutlich stimmiger mit matten Nieten!

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Sieht nun echter aus

Den schwarzen Rand des Monitors habe ich ebenfalls messingfarben lackiert und mit „Nieten“ (aus mit einem Locher ausgestanzten d-c-fix Dekorbogen Aluminumplatte, gerifftelt) dekoriert. Die Ecken, wo man noch in das GehĂ€use sehen kann, werde ich spĂ€ter schliessen.

Die Schrift auf der Glasplatte störte mich, allerdings wollte ich die nicht zerstören, also habe ich ein Holzdekor darĂŒbergeklebt und eine Goldkante als Abschluss draufgemalt. Tja, leider habe ich einen der Holzdekorstreifen schrĂ€g angesetzt ohne es zu merken. Wer dachte, dass man auf 45cm eine Abweichung von 2mm so deutlich sieht? 🙁

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Monitor mit Goldrand und „Nieten“

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Glasplatte, Goldrand, Dekorstreifen Holz

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GewÀhrt den Blick in das Innere

Unbenannt
Ohne Schrift gleich viel altmodischer, die LĂŒcken kommen noch zu.

Update Mai 2011 (2)

EDIT 11. Mai 2011:

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Splashscreen angepasst.

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Holzlesite unter die Glasplatte gesetzt, so dass es wie ein gesamter Holzrahmen mit Messingfassung fĂŒr die Scheibe aussieht.

Update April 2013

Noch ein Update! (April 2013)

Irgendwie sah der Automat zu neu aus. Nach einigen Ausstellungen, an denen viele Menschen daran spielten, merkte ich, dass ihm Patina gut stehen wĂŒrde. Ich kannte dieses „Weathering“ aber bisher nur vom Modellbau. Dort wird es mit stark verdĂŒnnten Farben gemacht. Einige benutzen sogar Wasserfarbe dafĂŒr… Wasserfarbe! Das ist es! Die kann man fett auftragen und dann wieder wegwischen, wenn es nicht gefĂ€llt. Beim Wegwischen merkte ich, dass das einen tollen Effekt gibt, der aussieht, als wĂ€re ĂŒber Jahre hinweg immer eher oberflĂ€chlich gesĂ€ubert worden. Fixiert habe ich das am Ende mit Klarlack.

Ich experimentierte ein wenig mit verschiedenen Farben, Effekten und TĂŒchern – und und bin mit dem Ergebnis leidlich zufrieden. Besser geht immer, aber der Tisch ist doch eine ewige Baustelle, auf der ich immer wieder neue Ideen ausprobiere und alte rĂŒckgĂ€ngig mache.

Ach ja… der Monitor ging kaputt! NatĂŒrlich kurz bevor der Automat wieder auf Reisen sollte. Von einem Freund bekam ich einen alten 19″er von Siemens, der wunderbar auch mit dem GehĂ€use in den Automaten passt, weil er eine kĂŒrzere Röhre als mein alter Samsung hat. Ein netter Nebeneffekt: Das Bild ist nicht ganz so gut wie beim Samsung (nett gesagt). Dreht man den Kontrast leicht zu hoch, wird das Bild so schlecht wie bei einem echten Automaten. 🙂

Leider hatte ich keine große Lust, das GehĂ€use aufwendig zu pimpen. Daher beliess ich es mit schwarzem und nussbaumfarbenem D-C-Fix. Es musste halt schnell gehen und ich hatte keine Zeit, dem Lack beim trocknen zuzusehen.

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(Rauchablagerungen um den Monitor herum, Blutspritzer auf dem Tisch und dem Holzdekor)

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(das Ganze bei Tageslicht auf einer Ausstellung)

Endlich habe ich auch die Schubladengriffe aus Messing mit dem kĂŒnstlichen Brillanten auf die Drehregler gesetzt. Leider waren die Drehachsen der Potis etwas zu dick fĂŒr die Gewinde in den Griffen. Ja, aufbohren ist eine Option gewesen, aber dann blieb nur ein verdammt dĂŒnner Rand im Metall. Es musste wieder schnell gehen, also habe ich die Griffe mit Autospachtel gefĂŒllt und in der StĂ€nderbohrmaschine aufgebohrt. Dauerte keine 15 Minuten. Das ganze habe ich dann mit Pattex Extrem zusammengepappt. Das hĂ€lt sehr gut, lĂ€sst sich aber mit grober Gewalt auch wieder entfernen, wenn es nötig sein sollte.

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(Dreckspuren um die Kanten herum)

Gut, ich habe zuviel „Dexter“ geschaut, gebe ich zu, daher musste ich mit verschiedenen „But“arten experimentieren. Interessant, denn auch wenn die drei dicken Blutspritzer schrĂ€g und unecht aussehen, so sind sie doch wirklich durch fette Tropfen entstanden. Ja, sieht doof aus, aber wer bin ich, mich mit der Physik zu streiten?

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(Rauchablagerungen um die LĂŒfter und den Lautsprecher herum)

Auch das enstand „echt“. Ich habe alles dick mit verschiedenen Farben in einigen Schichten trocknen lassen, zwischendurch immer wieder kraftig mit einem trockenen oder feuchten Lappen drĂŒbergerubbelt und wieder Farbe aufgetragen. So als wĂŒrde man den Automaten ab und zu mal grob sauberwischen wollen.

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(der weinende Engel)

Ja, naja… auch das war echt. Ich habe immer wieder verdĂŒnnte Farbe an die Augen getupft, bis es minutenlang runterlief. Leider fliesst Farbe anders als Blut… auf der anderen Seite… ich habe es nie getestet. Vielleicht sollte ich mir beim Schlachter mal einen Eimer Blut besorgen? Äh… neee….

Aber das wird sicher mit der Zeit. Nun habe ich die Schmodderspuren am Gehirn teilweise ĂŒberstrichen und neu laufen lassen. Jetzt ist es deutlich besser:

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(Seite mit dem Gehirn)

Update MĂ€rz 2015

Edit MĂ€rz 2015:

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Blutige Hand

Bei der Hand bin ich noch einmal bei. Mehr dunkles, getrocknetes Blut hinzugefĂŒgt. Die Laufbahnen des Blutes sind realistisch, da ich tatsĂ€chlich Farbe runter laufen liess.

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Auch der Gehirnsaft hat ein Update erhalten. GefĂ€llt mir noch nicht. Habe aber schon PlĂ€ne fĂŒr ein Update mit rundem Bullauge und „Blubberwasser“.

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Der Fleck ist „lustig“. War keine Absicht. Beim Wechsel der roten Patrone des Druckers fiel ein Tropfen auf den Tisch (und viele auf den Teppich!). Habe ihn etwas trocknen lassen und dann mit Klarlack versiegelt.

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Die weinende Madonna. Ja, da muss ich noch einmal bei. Trotzdem hat sie durch die dunklen Tropfen deutlich gewonnen.

TBC…

Über den Autor

Hessi

Michael "Hessi" Heßburg ist ein erfahrener Technik-Enthusiast und ehemaliger Informatiker. Seine Website, die er seit ĂŒber 25 Jahren betreibt, deckt vielfĂ€ltige Themen ab, darunter Haus & Garten, Hausrenovierung, IT, 3D-Druck, Retrocomputing und Autoreparatur. Zudem behandelt er gesellschaftspolitische Themen wie Datenschutz und Überwachung. Hessi ist seit 20 Jahren freiberuflicher Autor und bietet in seinem Blog fundierte Einblicke und praktische Tipps. Seine BeitrĂ€ge sind sorgfĂ€ltig recherchiert und leicht verstĂ€ndlich, um Leser bei ihren Projekten zu unterstĂŒtzen.

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