Windows 11 ohne Mindestanforderungen installieren

Hier zeige ich Dir ohne Gelaber, wie Du Windows 11 auf einem alten Rechner installierst.

Vorgehensweise

  1. Windows-Lizemz kaufen
  2. Windows 11 herunterladen
  3. Image mittels Etcher auf einen USB-Stick mit mindestens 8 GB installieren
  4. Windows installieren
  5. Fehlermeldung: „Windows kann auf diesem Rechner nicht ausgefĂŒhrt werden!“
  6. Shift-F10, Kommandozeile öffnet sich
  7. „regedit“ eingeben und starten
  8. HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup suchen
  9. Rechte Maustaste, neuen SchlĂŒssel erstellen: „LabConfig“
  10. Neue DWORD (32-Bit) EintrÀge:
    BypassTPMCheck
    BypassSecureBootCheck
    BypassRAMCheck
  11. „ZurĂŒck“ bei der Fehlermeldung klicken und Installation fortsetzen

Fertig!

Warnungen

  • Der RAM-Check ist tatsĂ€chlich sinnvoll! Selbst 4 GB RAM sind in der heutigen Zeit ein Witz. Willst Du zĂŒgig arbeiten, benötigst Du mindestens 16 GB RAM.
  • Es kann sein, dass Deine Windows-Installation mit einem kĂŒnftigen Update nicht mehr funktionieren wird!
  • Die Umgehungen sollte man nur fĂŒr ein System vornehmen, das nicht produktiv eingesetzt wird! Daher erklĂ€re ich auch nicht den Upgrade-Pfad von Windows 10!

Haftungsausschluss

ACHTUNG! NICHT NACHMACHEN!

  1. Dies ist keine Anleitung!
  2. Der Artikel dient der persönlichen Dokumentation!
  3. Dieser Artikel soll nicht die beiliegenden Anleitungen, Einbauhinweise oder Installationsanleitungen ersetzen!
  4. Dieser Artikel soll einen groben Überblick ĂŒber die anfallenden Arbeiten ermöglichen.
  5. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf VollstÀndigkeit oder gar Korrektheit.
  6. Hier beschreibe ich, wie ich diese Arbeiten als Laie erledigt habe – nicht, wie man sie korrekt oder nach handwerklichen Standards, Vorschriften oder Gesetzen erledigt.
  7. Ich lehne jede Verantwortung, Haftung und GewÀhrleistung ab. Jeder muss selbst wissen, was er macht.
  8. Einige Arbeiten sind durch Fachfremde nicht zulĂ€ssig, respektive gesetzwidrig und bedĂŒrfen teilweise mindestens der Abnahme durch einen ausgebildeten Berechtigten.
  9. Einige Handlungen und Arbeiten sind im öffentlichen Bereich (Straßenverkehr, Stromnetz, Luftraum, Internet, etc.) verboten oder verstoßen gegen Lizenzvereinbarungen, was straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
  10. 230 Volt sind tödlich!
  11. Kein Backup? Kein Mitleid!
  12. Meine 3D-Modelle sind nur Machbarkeitsstudien, keine geprĂŒften, funktionsfĂ€higen Bauteile.
  13. Die beschriebenen TĂ€tigkeiten sind in der Folge rein akademischer Natur.
  14. Bedenke, dass durch Deine Arbeiten Dritte an Leib und Leben gefĂ€hrdet werden können und Du persönlich dafĂŒr haftest.

Mit dem Weiterlesen stimmst Du diesem Haftungsausschluss zu.

Anmerkung

Generell ist ein Upgrade auf Windows 11 so kurz nach der Veröffentlichung eher skeptisch zu sehen, vor allem, weil die „Vorteile“ eher kosmetischer Natur sind. Echte, nĂŒtzliche Funktionsupdates sucht man vergebens.

Alternativen

Wenn Deine alte Kiste nicht mit Windows 11 lĂ€uft, dann ĂŒberlege Dir, auf Kubuntu zu wechseln. Die Installation ist einfacher und narrensicherer als die von Windows.

  • Eine Installation von Windows 11 wird Deinen Rechner NICHT schneller machen! Wohl aber die Installation von Linux!
  • Endlich keine Treiber- und Update-Orgien mehr!
  • Installieren, fertig!
  • Keine Nachinstallation von Virenscannern oder „Optimierungs-Tools!“ – und auch keine Software aus teils dubiosen Quellen nötig, die Windows (bis zum nĂ€chsten Update) das AusschnĂŒffeln verbietet.
  • Mehrere kostenlose Software-Shops zur Auswahl. Nie wieder auf Websites nach Installationsprogrammen suchen!
  • Einfachere, viel ĂŒbersichtlichere Verwaltung des Systems
  • Keine GĂ€ngelungen, kein Ausspionieren

Du wirst nicht ein Programm vermissen, denn es gibt mittlerweile die wichtigsten Programme auch fĂŒr Linux.

Nur Adobe wehrt sich noch etwas. Aber auch da gibt es Alternativen wie PhotoGIMP (Photoshop), Corel AfterShop Pro (Lightroom), Cinelerra (After Effects), Davinci Resolve (Premiere, aber nur fĂŒr CentOS verfĂŒgbar!), Lightworks (Premiere, kostet aber auch entsprechend!) oder das kostenlose Shotcut (Premiere), bzw. Kdenlive (Premiere).

Dass sich freie Alternativen nicht hinter den „professionellen“ Softwarepakete verstecken mĂŒssen, sondern diese teilweise im Funktionsumfang ĂŒberholen, zeigen hier primĂ€r LibreOffice und PhotoGIMP.

Ich bin selbst erst von Windows auf macOS und dann auf Linux gewechselt.
Ja, es gibt einige Software, an die man sich im Laufe der Jahrzehnte gewöhnt hat. Bei mir waren das primÀr FinalCut Pro X und Photoshop. Aber es geht nach einer kurzen Umgewöhnung auch ohne diese Programme.

FĂŒr User, die gerne andere Firmwares oder Mods an ihren Android-Handys vornehmen, ist ein Lunux, bzw. Ubuntu die erste Wahl, denn hier kommen alles Tools bereits vorinstalliert, die man sich unter Windows mĂŒhsam zusammensuchen muss.

Im Bereich SmartHome ist Linux sowieso die erste Wahl. Hier geht ohne Linux nichts.

Über den Autor

Hessi

Michael "Hessi" Heßburg ist ein erfahrener Technik-Enthusiast und ehemaliger Informatiker. Seine Website, die er seit ĂŒber 25 Jahren betreibt, deckt vielfĂ€ltige Themen ab, darunter Haus & Garten, Hausrenovierung, IT, 3D-Druck, Retrocomputing und Autoreparatur. Zudem behandelt er gesellschaftspolitische Themen wie Datenschutz und Überwachung. Hessi ist seit 20 Jahren freiberuflicher Autor und bietet in seinem Blog fundierte Einblicke und praktische Tipps. Seine BeitrĂ€ge sind sorgfĂ€ltig recherchiert und leicht verstĂ€ndlich, um Leser bei ihren Projekten zu unterstĂŒtzen.

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