Spass mit der Stahltür

Lese­dau­er 4 Minu­ten

Schlitz­schrau­ben!
Über­all SCHLITZSCHRAUBEN!!
Ich wer­de noch irre!
Der Vor­be­sit­zer war der ein­zi­ge Mensch auf der Welt, für den die noch pro­du­ziert wur­den! ARGH!

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Pla­nen müss­te man können!
Da steht man so im Wohn­zim­mer und über­legt… wie kommt der neue Strom hier­her? Durch den Kel­ler, das ist am wenigs­ten auf­wen­dig. Da sind ja auch zwei Löcher im Boden von der Elek­tro­hei­zung, die kann man doch neh­men. Ja, klingt gut.

Unter uns ist… der Werk­raum! Da wer­den gera­de die Wän­de ver­putzt! MIST!

Wie­der her­un­ter­ge­rannt und an die Wand gestarrt! Da ist kein Platz mehr! Und ich muss noch Löcher im Sturz bohren!

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Ich könn­te unter der Dose… unter den ande­ren Kabeln… ach verdammt!

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Die obe­ren bei­den Kabel wie­der abge­macht und mit den neu­en zwei Lei­tun­gen platz­spa­rend über der Ver­teil­erdo­se wie­der angebracht.
Womit?
Mit der Heißklebepistole.
Das funk­tio­niert sehr gut!

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Pro­blem?
Gelöst!

 

Spaß mit der Stahltür!

Erst woll­ten wir die Stahl­tür durch eine Holz­tür ersetzen.
Ers­tens: Die Stahl­tür ging nicht mehr zu. Die klemmt völlig.
Zwei­tens: Die Stahl­tür sieht doof aus.
Drit­tens: Weil halt.

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Aber da passt ja kei­ne nor­ma­le Zar­ge. Schnell im Netz geschaut, ob es sol­che Zar­gen gibt. Schnell? Kla­ro! Ich habe doch nun neben der Kar­te von Blau eine von Leba­ra (nur Daten­vo­lu­men) in mei­nem Xiao­mi Red­mi Note 5! Damit habe ich über­all immer­hin 7,2 MBit! Aber hier nicht! Auch im Tele­kom-Netz bekom­me ich in Ober-Bär­lauch trotz Voll­aus­schlag nur Edge! ’
Alter Verwalter!
Das kann doch echt nicht wahr sein!

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Wie dem auch sei: Ich konn­te her­aus­fin­den, dass sol­che Zar­gen mit einer Tür wohl um die 450 Euro­nen kosten.
Indiskutabel!

Also die Tür mit der Flex und einer Schupp­schei­be bear­bei­tet! Die Lidl-Flex ist echt rich­tig gut, hat zwar kei­ne elek­tro­ni­sche Dreh­zahl­re­ge­lung und geht bei ein­ge­stell­ter mitt­le­rer Geschwin­dig­keit bei höhe­rem Anpress­druck etwas in der Dreh­zahl run­ter, aber macht sonst nen schlan­ken Fuß.

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Ich habe Tür und Zar­ge bear­bei­tet, aber das reich­te noch nicht. Also habe ich noch mehr Putz rund um die Zar­ge her­um abge­schla­gen, einen Mei­ßel zwi­schen Zar­ge und Tür­blatt gesteckt, mich an die Tür gelehnt und den Mei­ßel qua­si dazwi­schen geschla­gen. Das brach­te den erwünsch­ten Erfolg. Nach ins­ge­samt etwa fünf­und­vier­zig Minu­ten Arbeit schließt die Tür nun Ein­wand­frei und der Rie­gel fällt auch wie­der so geschmei­dig ins Schloss, wie er es sollte.

Noch ein­mal nach­be­ar­bei­tet:Passt!

Danach habe ich noch die Türzar­ge wie­der „ein­ge­gipst” und fer­tig war die Laube.

Die Tür kann man ja wie­der mit Far­be und einer ange­neh­me­ren Tür­klin­ke aufhübschen.

Was soll ich außer­dem sagen? Wenn die Tür zu ist, hört man rein gar nichts mehr! Super! Kein Krei­schen der Kreisch­sä­ge. Kei­ne Schmer­zens­schreie und Hil­fe­ru­fe, wenn man sich die Fin­ger absägt und auch kein Wim­mern kurz vorm Ver­blu­ten. Man wür­de nur etwas mer­ken, wenn Blut unter der Tür durchsickert.

Spaß mit der Holztür

Nach­dem ich die Zulei­tun­gen zum Wohn­zim­mer ver­legt habe, tes­te­te ich die Kopf­frei­heit der Kellertür.
Also… okay… wie gesagt, das Haus wur­de vom Vor­be­sit­zer sel­ber gestal­tet und so gab es eini­ge Din­ge bei den Türen, die einem Archi­tek­ten nicht pas­siert wären.

In der einst ein­zi­gen Toi­let­te im gan­zen Haus wur­de ver­ges­sen ein Hand­wasch­be­cken ein­zu­bau­en. Klar, nach einem klei­nen Geschäft könn­te man sich die Fin­ger ein­fach able­cken, aber so ein Wasch­be­cken ist schon irgend­wie hygie­ni­scher. Als es nach­ge­rüs­tet wur­de, ging die Tür nicht mehr ganz auf, son­dern stiess nach ca. 60 Grad gegen das Waschbecken.

Auch im Wind­fang stieß die Tür halb offen gegen die Flurgarderobe.

Eben­so im (nach­träg­lich ein­ge­bau­tem Kel­ler­bad): Die Tür stieß nach 45 Grad gegen die Toilette.

Im Kel­ler war die Tür eben Decken­hoch ein­ge­baut, weil sie qua­si auf der letz­ten Stu­fe der Kel­ler­trep­pe stand.

Die Roh­re der Elek­tro­in­stal­la­ti­on waren dort aber schon, seit eine Elek­tro­hei­zung nach­ge­rüs­tet wur­de. Als ich die­se anfing rück­zu­bau­en, über­nahm ich eben eini­ge die­ser Leerrohre.

Bei 90 Grad geöff­ne­ter Tür schliff sie mit einem ener­vie­ren­den Geräusch an genau die­sen Roh­ren. Das nervt!

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Ich habe ein­fach die Füße der frag­li­chen Rohr­clip­se an der in der Gara­ge ste­hen­den Schleif­ma­schi­ne dün­ner gemacht und die Beton­de­cke etwas bear­bei­tet. Nun passt es gera­de so.

Danach ver­brach­te ich eine hal­be Stun­de damit, dass die Tür ordent­lich schloss. Man brauch­te vor­her ewig viel Druck, damit der Rie­gel in die Fal­le viel. Habe den Beschlag mit etwas Krepp­band geschützt und dann die Fal­le mit der Fei­le dün­ner gemacht.

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Womit war der Beschlag an der Zar­ge eigent­lich verschraubt?
Mit fünf gott­ver­damm­ten SCHLITZSCHRAUBEN!

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