Gara­gen­bau Teil 1

Lese­dau­er 7 Minu­ten

Von einem, der aus­zog, eine Gara­ge für einen Wohn­wa­gen zu bau­en. Ich habe mich dumm und doof gele­sen. Alle Vor- und Nach­tei­le recher­chiert. Vor allem auf den Sei­ten von Anbie­tern, die Beton- und Stahl­ga­ra­gen anbie­ten. Dass ein Beton­ga­ra­gen-her­stel­ler Dir erzählt, dass Stahl­ga­ra­gen ros­ten und der Stah­ga­ra­gen­her­stel­ler Dir erzählt, dass Beton­ga­ra­gen Tropf­stein­höh­len sind, ist ja kei­ne über­ra­schen­de Erkenntnis…

Gara­gen­bau Teil 1: Pla­nung, Geneh­mi­gung und Ver­mes­sung
Gara­gen­bau Teil 2: Trag­schich­ten und Bord­stei­ne
Gara­gen­bau Teil 3: Scha­lung und Ver­dich­tungGara­gen­bau Teil 4: Boden­plat­te beto­nie­ren
Gara­gen­bau Teil 4: Boden­plat­te beto­nie­ren
Gara­gen­bau Teil 5: Ver­le­ge­plan aus­ar­bei­ten
Gara­gen­bau Teil 6: Pflas­ter­ar­bei­ten
Gara­gen­bau Teil 7: Die Gara­ge an sich

Teil 1: Pla­nung, Geneh­mi­gung und Vermessung

ACHTUNG:
Ich haf­te nicht für Schä­den, die Ihr beim Nach­ma­chen die­ser Arbei­ten anrich­tet. Irr­tü­mer sind aus­drück­lich vor­be­hal­ten.
Wenn Euch irgend­was abfa­ckelt, explo­diert, auf die Füße fällt, zusam­men­bricht und Euch unter sich begräbt, Ihr eine gefa­ckelt bekommt, irgend­je­mand in Eure unge­si­cher­te Bau­gru­be fällt, oder Ihr Euch einen Fin­ger­na­gel abbrecht: Ich bin nicht schuld! Ich sage nicht: „Macht es genau so!”, ich sage nur: Ich habe es so gemacht. Jeder muss sel­ber wis­sen, was er da tut. Macht Euch vor­her über Bau- und Aus­füh­rungs­vor­schrif­ten schlau und fragt den Lie­fe­ran­ten der Gara­ge nach den Vor­ga­ben für die Boden­plat­te.

Aus­gangs­la­ge

Fer­tig­ga­ra­ge? Mau­ern? Stahl­ga­ra­ge? Carport?

Vor- und Nach­tei­le:
- Car­ports schüt­zen unzu­rei­chend
- Beton­fer­tig­ga­ra­gen sind nicht in der Grö­ße lie­fer-/tran­por­tier­bar
- Auf­bau i.d.R. nur mit 40-Ton­ner und Kran mög­lich
- Stahl­ga­ra­ge benö­tigt Boden­plat­te (gepflas­tert oder aus Beton)
- Bei­de sind unge­dämmt
- Fall­rohr der Regen­rin­ne bei Stahl­ga­ra­gen liegt aus­sen
- Ent­wäs­se­rung der Stahl­ga­ra­ge i.d.R. nur seit­lich mög­lich.
- Kon­den­was­ser­schutz bei Stahl­ga­ra­ge not­wen­dig
- Bes­se­re Belüf­tung bei Stahlgaragen

Mau­ern war lan­ge Zeit auch eine Opti­on, aber das dau­ert sehr lan­ge und man muss dafür die Grund­stü­cke der Nach­barn betre­ten. Zu den bereits bestehen­den Nach­bar­ga­ra­gen wäre ein ver­put­zen auch nicht mög­lich gewe­sen. Zum Mau­ern der eige­nen Gara­ge benö­tigt man offen­bar auch kei­nen Archi­tek­ten. Ori­gi­nal­ton Bau­amt: „Ist doch Ihr Pro­blem, wenn das Ding zusam­men­stürzt.”.

War­um kein Car­port?
Da ich Rück­fra­gen bekam, dies als Ergän­zung: Ein Car­port ist kei­ne Garage.

- Holz muss ca. alle 10 Jah­re neu gestri­chen wer­den: Null Bock dar­auf, habe ich im Gar­ten genug davon
- Stahl­car­ports in die­ser Grö­ße sehen wie Gara­gen ohne Wän­de aus. Oder wie der Bahn­hof Kas­sel-Wil­helms­hö­he
- Ich kom­me seit­lich sowie­so nicht an den Wohn­wa­gen her­an, weil dort über­all die Gara­gen der Nach­barn ste­hen
- Ein Car­port passt optisch nicht in das Umfeld
- Man sieht immer noch den Wohn­wa­gen
- Ein Car­port ist offen, kei­ne Stell­mög­lich­kei­ten für das Zube­hör oder Räder
- Ein Car­port schützt nicht gegen UV-Strah­lung (Sei­ten­schei­ben)
- Ein Car­port lässt Wit­te­rungs­ein­flüs­se und Schmutz her­ein (Laub, z.B.)
- Ein Car­port für einen Wohna­gen ist höher als die umlie­gen­den Gara­gen -> sieht besch…eiden aus.
- Wir haben sehr, sehr star­ken Wind, der Gar­ten­mö­bel auch mal 15 Meter durch die Luft flie­gen lässt
- Die preis­li­chen Unter­schie­de zu einer Gara­ge fal­len bei die­sen Abmes­sun­gen nicht ins Gewicht
- Ein Car­port kann nach­her nicht zum Schrau­ben an Autos ver­wen­det wer­den
- Ein Car­port kann man nicht abschlies­sen. Wir leben im Land­kreis Offen­bach.
- Bei uns weht so ein Wind (Hol­s­gar­ten­mö­bel flie­gen 10 Meter durch die Luft!) und der Car­port wür­de deut­lich über die ande­ren Gara­gen ste­hen, so dass ich Beden­ken wegen der Dach­ein­de­ckung und Beschä­di­gun­gen des Wohn­wa­gens hätte.

Am Ende war die Stahl­ga­ra­ge für uns die ein­zi­ge ree­le Opti­on, denn es gibt kei­ne Beton­fer­tig­ga­ra­gen in genau der benö­tig­ten Grö­ße. Dass auch der Preis letzt­lich ver­gleichs­wei­se güs­tig war, war nur noch das I‑Tüpfelchen.


Tech­ni­sche Fragen

Die Gara­ge muss­te also min­des­tens 3m breit und hoch, sowie 8m lang sein. Beton­fer­tig­ga­ra­gen gibt es nicht in der Grö­ße, aber ein Nach­bar hat­te bereits eine Gara­ge gebaut, die auch deut­lich grö­ßer war. Die­se war aus Stahl, sah aber wie eine ganz nor­ma­le Gara­ge von aus­sen aus. Wir wur­de folg­lich eben­falls bei einerm Stah­ga­ra­gen­her­stel­ler fün­dig. Modell „Cara­van”. Passt:

Garage mit Wohnwagen

Rot mar­kiert: „Kopf­frei­heit” des Wohn­wa­gens, sat­te 6 Zen­ti­me­ter! 🙂
Die „Fächer” stel­len de Öff­nungs­win­kel des Gara­gen­to­res dar. Der Wohn­wa­gen könn­te also bei einem Schwing­tor auch mit der Deich­sel nach vor­ne in die Gara­ge gestellt wer­den.
Bei einem Sek­tio­nal­tor ist die Durch­fahrts­hö­he erstaun­li­cher Wei­se deut­lich geringer.

Die Abmes­sun­gen unse­res Wohn­wa­gens unter­schei­den sich von den Anga­ben im Schein. Er ist jeweils eini­ge Zen­ti­mert höher, brei­ter und län­ger als ange­ge­ben. Wir haben ihn natür­lich vor­her ausgemessen.

Klar: Der nächs­te Wohn­wa­gen darf nicht grö­ßer sein. Aber da die bei­den gro­ßen Kids bald im eige­nen Auto in den Urlaub fah­ren wer­den, wird das Nach­fol­ge­mo­dell defi­ni­tiv klei­ner wer­den. Und zur Not kann man immer noch Luft aus den Rei­fen las­sen, soll­te der nächs­te Wohn­wa­gen zu hoch sein. Wenn das Ding drin steht, kann man die Luft ja wie­der draufmachen. 🙂

Fun­da­ment:

Eine Stahl­ga­ra­ge kommt ohne Boden daher. Man kann aber z.B. Punkt­fun­da­men­te set­zen und den Boden pflas­tern.
Dazu bin ich zu aber faul.
Also eine Beton­plat­te.
Stahl­ar­miert.
Was für die Ewigkeit. 

Strom gibt es an den Stell­plät­zen kei­nen. Aber die Gara­ge soll ja nicht dau­ernd benutzt werden.

Das Regen­was­ser vom Dach muss nach hin­ten ablau­fen, sonst ist die Durch­fahrts­hö­he durch die Dach­nei­gung viel zu gering. Da es kei­nen Abwas­ser­an­schluss auf den Stell­plät­zen gibt, wird das Was­ser seit­lich auf das freie Grund­stück abge­lei­tet. So wur­de es auch bei der ande­ren Stahl­ga­ra­ge gemacht. Bei den Beton­fer­tig­ga­ra­gen läuft es intern durch die Boden­plat­te zwi­schen die Streifenfundamente. 

Mer­ke:

Eine Stahl­ga­ra­ge ist dau­er­haf­ter als eine Beton­ga­ra­ge.
Sie ist zudem durch die Atti­ka bes­ser belüf­tet.
Sie hat ver­gli­chen eine grö­ße­re Innen­brei­te, höhe und ‑län­ge.

Grund­stück

Unser Gara­gen­grund­stück liegt mit denen der Nach­barm auf einem Are­al, des­sem Bebau­ungs­plan man nicht wirk­lich nach­voll­zie­hen kann, da die­ses Are­al mal in den 1980ern als Kin­der­spiel­platz gedacht war. Da ist alles kreuz und quer. 

Unser Grund­stück hat­te aber noch wei­te­re Beson­der­hei­ten. Die rech­te Sei­te war rund 20cm län­ger und dazu noch nach rechts abschüssig. 

grundriss

Dun­kel­grau: Gara­gen
Rosa: Stell­plät­ze
Grün: Gemein­schafts­grund­stü­cke

701/​25 und /​26 in Dun­kel­grau: Gara­ge
Rot umran­det: Grenzbebauung 

Abbil­dung 2: Abmes­sun­gen der Stahlgarage

Bau­ge­neh­mi­gung

Eine Bau­ge­neh­mi­gung brau­chen wir in Hes­sen für so ein Pro­jekt (bis drei Meter Höhe im Mit­tel) nicht. Die zuläs­si­ge Grenz­be­bau­ung nach HBO beträgt immer­hin sehr groß­zü­gi­ge 15m.

ABER: Die HBO berück­sich­tigt nicht unse­re äus­serst beknack­te Bebau­ungs­pla­nung. Die Gara­ge grenzt an drei(!) Sei­ten an Nach­bar­grund­stü­cke.
Das heisst also: 8+8+3=19m!

Ent­we­der muss eine Bau­ge­neh­mi­gung her, oder die Nach­barn unter­schrei­ben mir, dass sie mit der Bebau­ung so ein­ver­stan­den sind. Let­ze­res emp­fahl mir das Bau­amt. Alle Nach­barn spiel­ten mit und so schick­te ich die Unter­schrif­ten mit einer Bau­an­zei­ge (Mit­tei­lung bau­ge­neh­mi­gungs­frei­er Vor­ha­ben nach §55) zum Bau­amt und zur Bau­auf­sicht. Als tech­ni­sche Unter­la­gen reich­te der Pro­spekt­aus­zug der Cara­van-Gara­ge, Ich bin halt direkt auf das Amt und habe mit den Leu­ten gespro­chen. Das macht die gan­ze Sache für bei­de Sei­ten viel ein­fa­cher und beschleu­nigt alles, da kei­ne Nach­fra­gen kommen.

Grund­stück ver­mes­sen

Benö­tig­tes Mate­ri­al:
Armie­rungs­ei­sen, ca. 1m lang (obe­res Ende habe ich zum Schutz mit einem Holz­klotz gesi­chert, damit sich kei­ner damit auf­spiesst)
Mauer­er­schnur, 100m Rol­le reicht
Mass­band, min­des­tens so lang wie das Grundstück

Zuerst muss man sich ver­ge­wis­sern, wel­ches die exak­ten Abmes­sun­gen des eige­nen Grund­stü­ckes sind.

Auf den Bord­stei­nen sind meist ein­ge­schla­ge­ne Pfei­le und auf dem Grund­stück sel­ber ein­be­to­nier­te Grenz­stei­ne zu finden.

grundstück
Schrä­ge Zufahrt: unse­re Stellplätze

Unser Grund­stück hat­te nur die Pfei­le auf dem Bord­stein ein­ge­schla­gen und einen Grenz­stein (zwei­te von unten auf der lin­ken Sei­te im Bild), der aber die Ecke des angren­zen­den Grund­stü­ckes zur Rech­ten mar­kier­te. Die lin­ke Sei­te war bereits mit einem Stell­plätz und einer Gara­ge bebaut. Auch an der Stirn­sei­te fand sich eine Gara­ge. Im Prin­zip muss­ten wir nur noch die Brei­te (3m) übertragen. 

Ach ja, die rech­te Sei­te des Grund­stücks war ja län­ger, also muss­te auch die Brei­te an der Bord­stein­kan­te viel brei­ter sein, oder? Auch wenn der Bord­stein Grenz­mar­kie­run­gen auf­wies, woll­te ich es genau wis­sen.
Ich bemüh­te also den alten Herrn Pythagoras: 

A2 + B2 = C2
3002 + 372 = 302,272

Drei Meter und 2,3 Zen­ti­me­ter.
Super, nicht ein­mal 2,3cm brei­ter. Dach­te, das wäre mehr.
Die Bord­stein­kan­te zu unse­rem Grund­stück ist aber zwi­schen den Mar­kie­run­gen nur 301cm breit, was, wenn die 1,3 cm feh­len würden…?

Wie mein­te der kon­sul­tier­te Ver­mes­ser? „Ein Zen­ti­mer­ter ist bei der Ver­mes­sung nicht rele­vant. Auch mehr ist egal, vor allem, wenn der Nach­bar noch aus­wei­chen kann.”.
Gut, der Nach­bar, ein eben­falls unbe­bau­tes Gara­gen­grund­stück, kann auf unser Gemein­schafts­grund­stück aus­wei­chen. Soweit woll­te ich es aber natur­lich nicht kom­men lassen. 

Trotz­dem muss­te ich wäh­rend der Pla­nung noch oft an den Spruch des Ver­mes­sers den­ken.
Die 1,7cm konn­te ich also als „Unschär­fe” betrachten. 

Recht­win­ke­lig?

Ist das Grund­stück jetzt auch kor­rekt ver­mes­sen? Ist es recht­win­ke­lig oder ein Par­al­le­lo­gramm?
Es ist ganz ein­fach das fest­zu­stel­len:
Nimm eine Schnur und miss damit dia­go­nal über den Platz von einem Mar­kie­rungs­stab zum ande­ren.
Hal­te die­ses Maß nun auf der ande­r­en­Dia­go­na­len an. Ist es iden­tisch?
Pri­ma!
Dann hast Du (wie ich) alles kor­rekt ausgemessen.

Los geht es!

Die hin­te­re rech­te Ecke unse­res Grund­stü­ckes soll­te recht­wink­lig sein. Ja, soll­te, war sie aber nicht 100%ig. Egal. Habe also vom lin­ken Nach­barn 300cm nach rechts gemes­sen und da ein Armie­rungs­ei­sen eingeschlagen. 

Vor­ne habe ich bei den Ver­mes­sungs­mar­kie­run­gen das glei­che getan.

An der lin­ken hin­te­ren Ecke des Grund­stü­ckes ging das sehr schlecht, denn da ist alles vol­ler Beton von den Rücken­stür­zen und den Fun­da­men­ten der Nach­barn. Super.

Zwei wei­te­re Stan­gen mar­kier­ten die 8m, die die Boden­plat­te der Gara­ge lang sein sollte.

Grube

In den Mar­kie­run­gen habe ich eine Gru­be aus­ge­ho­ben. Zuerst nur für die Bodenplatte. 

Die anvi­sier­te Höhe der spä­te­ren Boden­plat­te hat sich nicht nach den Nach­barn gerich­tet, denn das Gelän­de ist nach rechts abschüs­sig, son­dern nach der lin­ken Sei­te des Stellplatzes.

Hät­te ich die­se Sei­te waa­ge­recht gelegt, wäre die gan­ze Soße seit­lich zum Nach­barn geflos­sen. Das Was­ser gehört aber auf die Stras­se.
Eine gepflas­ter­te Flä­che muss immer noch ein Gefäl­le von min­des­tens 2 bis 2,5cm auf 1m haben, damit das Was­ser abflies­sen kann!

Das ist auf dem Bild bis auf den gewach­se­nen Boden abge­tra­gen. Ist so ein ekel­haf­ter Lehm­bo­den. Theo­re­tisch könn­te da nun der Beton direkt drauf. Habe mich umge­hört, mit den Besit­zern und den Bau­un­ter­neh­men gespro­chen, das damals die Häu­ser gabut hat­te. Die mein­ten alle, dass man auf unse­rem Boden und bei unse­rer Wet­ter­la­ge den Beton direkt auf den Boden kip­pen könn­te. Aber das mache ich nicht. 


Über­le­gun­gen zum Auf­bau der Beton­plat­te und der Pfals­te­rung:

Es muss bis auf den gewach­se­nen Boden aus­ge­ho­ben wer­den. Gewach­sen heisst, dass die Erde auf natür­li­chen Wege gut ver­dich­tet ist und nicht mehr die typi­sche dunk­le Far­be und Kon­sis­tenz des Mut­ter­bo­dens hat.

Für die Beton­plat­te brau­che ich min­des­tens eine Stär­ke von 15cm, ich rech­ne mit 20cm.
Die dar­un­ter lie­gen­de Trag­schicht muss min­des­tens 8 bis 10cm stark sein. Ich rech­ne mit 25cm.

Für die Pflas­te­rung benö­tigt man 20 bis 25 cm Trag­schicht – zusätz­lich kom­men noch 3 bis 5 cm Splitt als Bet­tung oben drauf. Das Pflas­ter soll 0,5cm bis 1cm (je nach Dicke des Bet­tes) über das spä­te­re Niveau ste­hen, da das Pflas­ter noch abge­rüt­telt wird.
In der Rea­li­tät heisst das aber auch, dass die Trag­schicht unter dem Pflas­ter ent­spre­chend höher aus­fal­len muss, da es spä­ter mit rund 10cm Gesamt­stär­ke inkl. Bet­tung nur halb so dick wie die Boden­plat­te sein wird. Im Zufahrts­be­reich muss also die Trag­schicht 10cm star­ker sein als unter der Betonplatte.


Ich könn­te nun noch den Boden ver­dich­ten, kann ich mir in mei­nem Fal­le aber spa­ren, der ist knüp­pel­hart, das Gra­ben ist schon so eine ech­te Arbeit.

Wenn das Beton­re­cy­cling (0÷32) als Trag­schicht drin ist, wird abge­zo­gen und abge­rüt­telt. Das sind immer­hin 10 Kubik­me­ter. Bevor der LKW kommt, muss ich zuse­hen, wie ich die Kan­te des Rand­stei­nes der Stra­ße befes­ti­gen kann. Wenn da ein schwe­rer LKW drü­ber fährt, dann droht der Kant­stein natür­lich zu brechen. 

Ich kip­pe immer wie­der Erde an die Kan­te und fah­re eini­ge Male mit dem rela­tiv schwe­ren Tra­jet dar­über. Mehr kann ich nicht machen.

Als nächs­tes kommt dann die Trag­schicht in Teil 2 des Artikels.

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