Ver­riss zu Fal­ling Skies

Lese­dau­er 9 Minu­ten

Dies ist kei­ne Kri­tik an Fal­ling Ski­es. Dies ist ein Ver­riss. Sub­jek­tiv, gemein und scham­los! Er ist als eine Art Tage­buch auf­ge­macht. So wie ich es live emp­fand, Ohne Kor­rek­tur der Satz­stel­lung oder Beach­tung der Recht­schrei­bung. Ich hat­te mal die ers­te Fol­ge gese­hen, die sogar leicht ange­wi­dert schau­en kön­nen, aber dann die Lust an die­ser Soap ver­lo­ren. Die Cha­rak­te­re waren plat­ter als die Sto­ry. Das wirk­te alles, als wäre es mit ange­zo­ge­ner Hand­brem­se und ohne Lie­be geschrie­ben worden.

Ich schrieb ein paar Jah­re spä­ter auf Face­book, dass ich ne neue Sci-Fi-Serie suchen wür­de. Irgend­was, das ich noch nicht ken­ne. Ja, das ist schwie­rig bei mir, denn ich ken­ne so gut wie alles.

Auf Emp­feh­lung eines Freun­de begann ich aber wie­der mit Fal­ling Ski­es. Es wäre nicht soooo schlecht. Gut, Fal­ling Ski­es war abge­dreht und ende­te wohl geplant, also nicht mit einem Cliff­han­ger. Kann man sich dann ja mal geben, oder? „Ist ja nicht sooo schlecht.”

Als Spoi­ler:
Doch.
Schon.
Isses echt.

Wuss­te ich da aber noch nicht. Immer noch die Wor­te des Lobes für die Serie im Ohr, begann ich also wie­der zu schauen.

Das wird noch, dach­te ich am Anfang. Eini­ge Fol­gen waren auch tat­säch­lich gar nicht so übel.

Die Mas­se aber lei­der schon. Trotz­dem: ich hielt durch. Sah mir jede ein­zel­ne Fol­ge an.

Das wird schon noch! Die krie­gen die Kur­ve! Mann! Spiel­berg mach kei­nen Mist!

Als es mir mit Fal­ling Ski­es ein­fach zu viel wur­de, schrieb ich von mei­ner Qual auf Face­book. Den letz­ten Vor­mit­tag ent­wi­ckel­te sich eine Art Fan­ba­se um mich her­um. Eini­ge lasen mei­ne Sta­tus­be­rich­te wohl auch wäh­rend der Arbeit. Die lau­ni­gen Kom­men­ta­re der ande­ren habe ich aus­ge­blen­det. Will nicht jeden nach sei­ner Erlaub­nis fra­gen. Man ver­steht es aber auch so.

Ich spoi­le­re hier teils mas­siv. Wer Fan ist und die Serie noch nicht zu Ende gese­hen hat, der soll­te nicht weiterlesen!

 

<————— S P O I L E R ————>

tv kaputt

12.11.2015, 11:19 Uhr

Fal­ling Ski­es ist so übel schmal­zig im Spiel­berg-Style gemacht, dass ich schon die Vor­spul­tas­te völ­lig abge­nutzt habe.

Schuld, Pflicht und Sühne!
Stolz und Vorurteil!
Fami­lie, Gemein­schaft und Zusammenhalt!
Treue, Ehre und Nation!
Ver­ge­bung und Vergeltung!

Es ist zum kot­zen bil­lig gemacht!

„Geh nicht!”
„Doch! Ich muss gehen!”

„Es ist mei­ne Schuld!”
„Nein! Es ist mei­ne Schuld!”

„Hilf uns, wir brau­chen Dich!”
„Ich kann nicht!”
„Doch, Du musst!”

Das sind die Dia­lo­ge, die den Zuschau­er über alle Staf­feln quä­len. Ohne Scheiß! Es ist dau­ernd das glei­che! Mit Ansa­ge. Man merkt das schon direkt nach dem Schnitt am ende einer Sze­ne und kann vor­spu­len, denn dann kommt fünf Minu­ten lang das glei­che öde Geseie­re wie in allen Fol­gen davor.

Die Ali­ens agie­ren wie schlecht gebil­de­te Men­schen. Die Tech­nik ist ein­fach nur… grö­ßer, aber nicht bes­ser. Es ist kei­ne Kon­se­quenz in deren Hand­lun­gen erkenn­bar. Die ach so viel wei­ter ent­wi­ckel­ten Ali­ens beneh­men sich emo­tio­nal wie Kin­der­gar­ten­kin­der. Nie­ders­te Emo­tio­nen bestim­men deren Hand­lun­gen über alle Staf­feln hinweg.

Oft erwischt man sich dabei „Schiess doch!” zu rufen, wenn eine der Sei­ten (Ali­en oder Men­schen) fet­tes­te Chan­cen ein­fach ver­strei­chen lässt. Mit Logik und Ent­schlos­sen­heit wären die Ali­ens lan­ge als Gewin­ner hervorgegangen.

Hand­lungs­strän­ge enden oft ohne Sinn und Cha­rak­te­re ändern ihre Per­sön­lich­kei­ten grund­le­gend und anlass­los – und auch ihre Mei­nun­gen und Plä­ne – von jetzt auf gleich. Man erkennt, dass es nie einen roten Faden in der Serie gab. Die wech­seln­den Autoren schrei­ben augen­schein­lich ein­fach drauf los.

Bekann­te Schau­spie­ler haben Neben­rol­len in denen sie ent­we­der gleich, oder nach ein paar Fol­gen einen sinn­lo­sen und tri­via­len Tod sterben.
Logisch, bei der Kacke will kei­ner län­ger mitmachen.

Von der Kern­mann­schaft erwischt es natür­lich nie einen. Gehö­ren ja alle zur Fami­lie. Naja, an Gele­gen­hei­ten man­gel­te es nie. Die Mason-Kin­der wer­den gefühlt jede zweit Fol­ge ent­führt. Logisch: mit den übli­chen Alien-Experimenten.

Wenn von der Neben­mann­schaft jemand drauf­geht, so merkt man das der Figur bereits ein oder zwei Fol­gen frü­her an. Die Rol­le wird qua­si vor­her schon aus­ge­blen­det – und der Schau­spie­ler spielt vor allem sehr lust­los. Wozu denn noch Mühe geben?

Logik?
Kei­ne Spur!
Nach vier Jah­ren ist immer noch Gas in den Lei­tun­gen – aber kein Was­ser oder Strom. Kern­kraft­wer­ke wer­den von Ali­ens zum Laden derer Kampf­ma­schi­nen benutzt. Die Ali­ens haben wohl einen Uni­ver­sal­ad­ap­ter und deren Maschi­nen lau­fen mit Gleich­strom aus Akus.

Alles ohne den Fun­ken von Humor oder Ironie.
Das ist dar­an das Allerschlimmste!

12.11.2015, 11:22 Uhr

Ich schaue das nur wegen der Raum­schif­fe. Als Sci­Fi-Fan gibt es nicht vie­le gute Serien.

12.11.2015, 12:32 Uhr

Wobei die Staf­fel vier tat­säch­lich eini­ge span­nen­de Momen­te zu bie­ten hat­te. Eine Fol­ge konn­te ich tat­säch­lich durch­ge­hend schauen. 🙂
Meis­tens sind die erträg­li­chen Pas­sa­gen aber lei­der nur zwi­schen 15 und 30 Minu­ten lang, bevor wie­der der Spaß an der Fol­ge mit den glei­chen lang­wei­li­gen Tex­ten erstickt wird.

12.11.201512:33 Uhr

Karl Kater mein­te nach mei­nem Ver­riss der ers­ten Fol­ge, dass FS nicht soooo schlecht sein. Da schau­te ich mir den Rest an.
So ein oder zwei Fol­gen mit dem Note­book im Bett.

Hin­ter­grund ist, dass ich gute Seri­en nicht allei­ne sehen will, son­dern im trau­ten Krei­se der Fami­lie genie­ßen möch­te. Die haben alle einen Sci-Fi-Hau.

tv kaputt

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Nächs­ter Tag:

13.11.2015, 16:54 Uhr

Es wird immer übler. Für inter­na­tio­na­le Kom­mu­ni­ka­ti­on wird die Fre­quenz 1776 MHz ver­wen­det, weil die „sicher” und das Grün­dungs­jahr der USA wäre. WTF?
Die Ali­ens brau­chen jetzt kei­ne Kern­kraft­wer­ke mehr. Die haben ein Kraft­werk auf dem… Mond. Kein Scheiß!
Ich sage ja: die schrei­ben sich das, wie sie wollen.

Ein Raum­schiff beschleu­nigt durch­ge­hend mit 1G damit die Schwer­kraft simu­liert wird. Aber der Boden bleibt der Boden… und über einen Haar­riss ver­liert das Raum­schiff krass viel Wär­me, aber kaum Atmo­sphä­re… Ach, es ist zum schreien.

Und wie­der eine Laber­sze­ne mit bil­ligs­ten All­ge­mein­plät­zen. Und es dreht sich nur um Schuld und Vergebung.
Mal wieder.

tv kaputt

Danach hat­te ich eine Woche „FS-Pau­se” und bes­se­res zu tun. Nasen­haa­re zäh­len, als Beispiel.

Dann wur­de ich krank!
Zeit für die media­le Selbsgeisselung!
Zu den kör­per­li­chen soll­ten auch see­li­sche Qua­len kommen!


ZEIT FÜR FALLING SKIES!

17.11.2015, 09:57 Uhr

Lie­ge als Wrack auf dem Sofa. Habe jetzt drei Fol­gen FS in 40 Minu­ten gese­hen. Was für ein Dreck. Bin bei der vor­letz­ten Folge.
Durchhalten!

17.11.2015, 10:00 Uhr

Die bes­ten Sze­nen sind immer die, in denen – im letz­ten Moment ver­steht sich – dem Angrei­fer die Bir­ne weg­ge­bla­sen wird.
Das kommt unge­fähr zwan­zig Mal vor. Pro Staffel!

Meis­tens sieht man dann durch das faust­gro­ße Loch im Kopf des Ali­en den Schüt­zen dahin­ter ste­hen. Die rau­chen­de Knar­re in der Hand!

Es ist wirk­lich IMMER so, dass die zu ret­ten­den Per­so­nen in der Schuss­li­nie ste­hen. Es ist zum ver­rückt wer­den! Als ob sich Pro­jek­ti­le nach dem Erle­di­gen des Jobs ein­fach so auf­lö­sen würden.

Auch geil: Da wur­de einem das Gewehr aus der Hand geschos­sen. Von hin­ten! Der Schüt­ze stand hin­ter dem Typen! ROFL!

17.11.2015, 10:17 Uhr

Ich will es abschliessen!
Es muss sein!
DIe „zwei­te Mass” unter Colo­nel Dan Wea­ver und die „Mason-Mili­zen” geben auch nicht auf!

Erwähn­te ich, dass Mason auch mal US-Prä­si­dent war? Der Bes­te von allen, ver­steht sich.

17.11.2015, 10:18 Uhr

„Ich muss es tun!”
„Nein! Es tötet Dich!”
„Nur so erfah­ren wir die Plä­ne der Eschfeni!”
„Nein! Es ist zu gefährlich!”
„Ich muss es tun!”
„Na gut.”

AAAAAAHHHH!

Und über­all hän­gen Ster­nen­ban­ner neben Durchhalteparolen!
HILFE!

17.11.2015, 10:22 Uhr

Geil war auch:
„Wie konn­te er das überleben?”
„Das ist alles unlogisch!”
„Ja, er müss­te eigent­lich tot sein!”
(das denkt sich auch der Zuschauer)
„Naja, neh­men wir es ein­fach als gege­ben hin.”

AAAAAAHHHH!
Das haben die wirk­lich(!) gesagt!
Lachen? Wei­nen? Beides?

Und die Füll-Fol­gen mit der Army! Immer das glei­che Spiel:
Army-Leu­te sind schnei­dig, gut aus­ge­rüs­tet (und genährt!), patrio­tisch, leicht däm­lich – und wirk­lich immer fehlgeleitet.

Die ent­waff­nen erst die Hel­den, sper­ren sie dann ein und neh­men sie nicht ernst.
Und irgend­wie schaf­fen die Hel­den es dann trotz­dem, zu ent­kom­men und die Leu­te letzt­lich auf ihre Sei­te zu ziehen.
Völ­lig langweilig.
Dau­ernd das sel­be Spiel.

17.11.2015, 11:05 Uhr

KREISCH!
Die letz­te Fol­ge fängt tat­säch­lich mit „Ame­ri­ca, the beau­ti­ful” an!
*GACKER*
Der Spiel­berg ist schon ein sel­ten ein­fach gestrick­ter Patriot!

Oder er hält sei­ne Zuschau­er dafür.
Letz­te­res vermutlich.

17.11.2015, 11:08 Uhr

Mal so ein Tipp, Herr Spiel­berg, wenn eine Grup­pe durch einen dunk­len Tun­nel geht, in dem (unbe­wacht! *sic*) die Brut der Anfüh­rer des Fein­des in glü­hen­den Eiern liegt, ist es NICHT span­nend, wenn man die Leu­te dau­ernd dabei sagen lässt, was sie für eine Angst hät­ten, oder wie gru­se­lig es ist!

HILFE! WIE DUMM IST DAS DENN?

17.11.2015, 11:09 Uhr

Kön­nen die echt nicht mal die Schnau­ze hal­ten? Nur mal für eine Minute?
Suspense?
Die ist als ers­tes gestorben!

17.11.2015, 11:15

Ja, Sus­pen­se hat man anders in Erinnerung.

„Passt alle mal auf: Wir müs­sen lei­se sein, sonst wer­den die Eier geweckt und die Vie­cher töten jeden, der rumläuft.”

Was pas­siert?
Irgend­was krab­belt rum und alles bal­lert aus allen Roh­ren! *face­plam*
Und ein Prot­ago­nist, der immer für sein Vater­land als Held ster­ben woll­te, feu­ert einen Gra­nat­wer­fer ab.…

…in einem geschlos­se­nem Raum, wir erin­nern uns.
Manch­mal wer­den Wün­sche wahr.

Alles halb zusam­men­ge­bro­chen. Beton­trä­ger(?) lie­gen auf Men­schen, Bro­cken fal­len immer noch von der Decke, klei­ne­re Brän­de, Hus­ten aus Staub­wol­ken, Über­le­ben­de krab­beln umher.
Eier glü­hen in der Dunkelheit.
Hilferufe.
Bes­ter Spruch dabei:

„Pssst! Wir müs­sen lei­se sein!”

Soll man lachen?
Soll man weinen?
Kopf –> Tischplatte?

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17.11.2015, 11:34 Uhr

Ha! Wie billig!
Der Held besiegt den Endboss(in), die von tau­sen­den Kämp­fern umge­ben ist!
Die Kämp­fer puh­len aber eher in Atem­öff­nun­gen, als die Che­fin zu schützen.
Die Ali­en­tan­te kriegt ne Sprit­ze und löst sich auf.
Aus Soli­da­ri­tät pas­siert das auch offen­bar welt­weit mit allen ande­ren Aliens…

REALISMUUUUS! YEAH!
Ja, ja, ne Sci­Fi-TV-Serie, aber selbst dafür isses sehr dünn.

Gleich­zei­tig stirbt die Frau des Hel­den – wie Win­ne­tou im Krei­se ihrer Stief­söh­ne und Mitstreiter.
Kein Sieg ohne Preis!
OMG!

Ich suche nach einem Taschentuch.
Nein, nicht für die Tränen!
Für den kal­ten Schweiss auf der Stirn!

Die Figu­ren sind so übel gezeich­net, dass es mir völ­lig egal war, ob die Alte abkratzt. Ich dach­te nur bis zuletzt, dass jede Lösung (stirbt sie, über­lebt sie?) schm­nal­zi-pathe­tisch wäre.
Wie kann man sich nur in sol­che Sack­gas­sen schreiben?

Oder wol­len wir sol­che ein­fa­chen Glei­chun­gen tat­säch­lich in unse­ren Geschich­ten haben?
Brau­chen wir mehr tie­ri­sche Instink­te als intel­li­gen­te Handlungen?

Wei­te­rer Brül­ler war, und das freut den Erich von Däniken:
Vor 1.500 Jah­ren waren die Außer­ir­di­schen schon ein­mal da, aber die ame­ri­ka­ni­schen Urein­woh­ner töte­ten alle!
Raum­schif­fe und Ener­gie­waf­fen gegen Spee­re und Steine?
Klingt schlüssig!

17.11.2015, 11:45 Uhr

Ah! Oh nein! Er schleppt die tote Olle ins Meer, wo sie von den Ten­ta­keln eines Wesens einer über­le­ge­nen Zivi­li­sa­ti­on gepackt und weg­ge­zo­gen wird.
Erwähn­te ich, dass die­se über­le­ge­ne, eher gott­glei­che „Ziv­bi­li­sa­ti­on” nur noch aus der letz­ten Über­le­ben­den besteht?
*kopf­schmerz*

Aber jetzt, ist es Selbstironie?
Jetzt kommt der „ner­ven­de Böse­wicht” wieder.
Der war fast lus­tig und fast unterhaltsam.
So wie Coyo­te ver­such­te er immer sei­nen Roadrun­ner Mason zu töten.
War­um woll­te er ihn töten?
Ja, weil halt.
Ist eben so.

Ich schlie­ße mich sei­nen letz­ten Wor­ten aber direkt an:
„Du gehst mir echt auf den Sack, Mason!”
Gro­ßes Epos!
Gro­ße Worte!

17.11.2015, 11:50 Uhr

Ne, die haben irgend­wann im Lau­fe der Serie ihr Raum­schiff im Meer geparkt.
Ich glau­be, das war genau zu dem Zeit­punkt, als die Autoren so rein gar nicht mehr wei­ter wuss­ten, was sie schrei­ben sollen.

17.11.2015, 11:58 Uhr

Oh neeee! Die Olle lebt wieder!
Und noch bes­ser: Sie hat schon wie­der einen Bra­ten in der Röhre!
Und noch mehr Pathos!
Sternenbanner!
Säulen!
Rui­nen der ame­ri­ka­ni­schen Zivilisation!
Bit­te nicht!

Jetzt kommt es! Der Held hält eine Rede vor hun­der­ten Menschen:
„Es gab ein­mal einen Staat namens Amerika!”
Minu­ten­lan­ger Applaus…

Moment, Applaus läuft noch.
Kame­ra schwenkt über…
…ver­bis­se­ne, stol­ze Gesich­ter. Rote Nacken, karier­te Hemden.
Na, kennt man ja.

Mir wird der US-ame­ri­ka­ni­sche Patrio­tis­mus für ewig ein Rät­sel bleiben.
Ich weiß nicht wor­auf die­se Leu­te genau stolz sind und wie die­ser selt­sa­me Stolz in deren Köp­fe kam.

Viel­leicht durch Leu­te wie Ste­ven Spielberg?

Sieh her! Du musst ein per­sön­li­ches Opfer für Dein Land bringen!
Dei­ne Liebs­ten müs­sen für die Sache und die Nati­on sterben.

ABER! Du wirst ent­lohnt wer­den für Dei­ne Opfer!
Gemeinschaft!
Klat­sche und jube­le mit den anderen!

Ob James Ryan oder Anne Mason von den Toten zurück­kehrt ist dabei Einerlei.
Spiel­berg steht hier und kann nicht anders.

Tja, lei­der beschert der Krieg in der Rea­li­tät kei­ne Erlö­sung, kein See­len­heil, kei­ne Absolution.
Weder für die, die kämp­fen, noch für die, denen die Liebs­ten genom­men wurden.

Dar­an ändern alle Spiel­bergs der Welt nichts.

(hier kamen noch eini­ge Nachfragen)

17.11.2015, 12:01 Uhr

Da hat alle Tech­nik von allen außer­ir­di­schen Ras­sen immer die glei­chen Ten­ta­kel. Leuch­tet auch immer „cool” von innen.
Mal rot, mal blau, mal orange.
Grün war wohl aus. Ach so, „Ali­en”, Patent­rech­te… verstehe.

17.11.2015, 12:07 Uhr

War ja nicht so, dass die­se Eschfe­ni nicht vor­her schon höchst ent­wi­ckel­te Zivi­li­sa­tio­nen aus­ge­löscht hätten…
Aber Spiel­berg spielt immer wie­der dar­auf an, dass sich der mensch­li­che Geist (redu­ziert auf Wil­len, Trotz, Patrio­tis­mus und Lie­be) von ande­ren, wei­ter­ent­wi­ckel­ten(!) Völ­kern unter­schei­det. Daher waren auch die umge­wan­del­ten Men­schen von den Ali­en-Böse­wich­ten nie ganz zu kontrollieren.

17.11.2015, 12:09 Uhr

Lang­sam rea­li­sie­re ich es!
Vor­bei! HAHAH!A! Ich habe es geschafft! GESCHAFFT!
Ich bin so unend­lich stolz auf mich!
Was für eine wun­der­ba­re Sozi­al­stu­die über die US-ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft! Oder dar­über, wie sie ger­ne wäre.

17.11.2015, 12:10 Uhr

Oder den Gar­ten wei­ter aus­schach­ten… richtig!
Aber bei dem Wet­ter und mit mei­ner Erkältung?
Ich hät­te auch einen Shop­ping­ka­nal schau­en kön­nen. Hät­te einen ähn­li­chen Erkennt­nis­ge­winn über die mensch­li­che Psy­che gehabt wie die­se US-SciFi-Serie.
Und auch ähn­li­che viel Sci-Fi-Elemente.
Und die Mode­ra­to­ren sehen da auch immer wie Ali­ens aus…

17.11.2015, 12:21 Uhr

Rich­tig. Ande­re Zivi­li­sa­tio­nen sind ja in einem Rosen­gar­ten auf­ge­wach­sen und muss­ten nie um das Über­le­ben kämpfen.

Ab hier kamen dann Bekun­dun­gen, wie stolz man auf mich sei, dass ich den Scheiß durch­ge­hal­ten habe. 🙂

2 Gedanken zu „Ver­riss zu Fal­ling Skies“

  1. Shit ich hab mir den scheiss auch grad gege­ben. Zwar schon alt aber ich dach­te scheiss drauf. Was­te of time… bekam durch­ge­hend Brech­reiz bei dem gan­zen pseu­do heroi­schen ami Schwachsinn. 

    Antworten
  2. gross­ar­tig… es wird also noch BESSER (Staffel5 Fol­ge 6)

    Aber ehr­lich, ich fand schon die ers­te Staf­fel shi­ze, die Schau­spie­ler sind alle­samt 3tt-klas­sig. Das ist sogar noch schlech­ter als San­ta Cla­ri­ta Diet. 

    Antworten

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