Bäder­elek­trik

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Die Elek­trik im gro­ßen Bad ist so weit ver­putzt. Zeit also, dass ich das biss­chen Elek­trik im Dusch­bad instal­lie­re. Ganz easy ein paar über­sicht­li­che Elek­tro­lei­tun­gen gezogen.

Leitungsverlauf Deckenlicht

Verteiler Bad

Das sind die Lei­tun­gen, die zu WC und Bidet gehen.

Die Steck­do­sen für die Schrän­ke, links Dau­er­strom, rechts geschal­tet. Die geschal­te­te Dose wird noch mit einem far­bi­gen Ein­satz markiert.

Aber zum Duschbad:

Der Aus­lass der Lam­pe im Dusch­be­reich. Die Lam­pe muss spä­ter natür­lich IP 67 ent­spre­chen, sonst könn­te das span­nend werden.

Der Ver­lauf der Lei­tung für das WC im Duschbad.

Rechts sieht man die Lei­tung für den Hand­tuch­heiz­kör­per (hin­ter dem Eimer) aus dem Boden kom­men. Die­se Lei­tung endet in der Unterputzdose.
Muss mich mal schlau­ma­chen, ob ein Hand­tuch­heiz­kör­per über den Heiz­strom­zäh­ler (der Wär­me­pum­pe) mit ange­schlos­sen wer­den darf. So oder so haben bei­de Hand­tuch­heiz­kör­per aber eine eige­ne Zuleitung.
Wir müss­ten nun so bei… ca. 800 Meter 3 x 1,5 und 200 Meter 5 x 1,5 Lei­tun­gen sein. Dazu noch eini­ge Meter 2,5er Lei­tun­gen. Ten­denz ist steigend.

Rich­tig erkannt, die Lei­tung für die Lam­pe in der Dusche läuft über eine Unter­putz­do­se im Bereich des spä­te­ren Spie­gels. Damit kann man dann ver­schie­de­ne Licht­stim­mun­gen rea­li­sie­ren. Ent­spannt für das Duschen und hell für alles andere.
Auch hier ende­te die Lei­tung der Decken­lam­pe in einer Unter­putz­do­se im Flur. Ich habe das zwei­ad­ri­ge durch eines mit Schutz­lei­ter ersetzt und die Lei­tung zum neu­en Ver­tei­ler gelegt. Ja, nun kann man die nicht mehr aus­tau­schen, aber so wie bei fast allen bis­he­ri­gen alten Decken­zu­lei­tun­gen, die hier in Leer­roh­ren ver­legt wur­den, haben die damals wohl die Lei­tun­gen in die Roh­re gezo­gen und dann an den Decken­bal­ken befes­tigt. Grob­mo­to­risch mit zu engen Schel­len! Ein­fach um die Ecken abge­knickt. Teil­wei­se gebro­chen! Da ging das Kabel sowie­so nur sehr schwer, mit viel Kraft und Gefühl, durch. Oft muss­te ich die Schel­len entfernen. 🙁

Der fin­ger­di­cke „Flie­sen­kle­ber” (Spleiß?) aus den 1960er Jah­ren ist echt bru­tal hart. Die Mau­er­nut­frä­se geht da locker durch, aber etwas mit dem Bohr­ham­mer dar­aus mei­ßeln ist wirk­lich eine Knochenarbeit.

Die Unter­putz­do­sen im Bereich des Spie­gels. Ent­ge­gen­ge­setzt zur Mar­kie­rung ist oben Dau­er­strom und unten sind zwei geschal­te­te Lei­tun­gen von der Decken­lam­pe und des Dusch­be­rei­ches. Ich woll­te das schon immer so haben. Meis­tens sind die­se Lei­tun­gen (eigent­lich Sin­gu­lar: Lei­tung) nur mit dem Decken­licht geschal­tet. Man muss also immer das Licht ein­schal­ten, wenn man zum Bei­spiel ein Radio (oder ein Goog­le Home Mini) auf dem Spie­gel­schrank gelegt hat. Dau­er­strom gibt es dann nur im Bereich des Wasch­be­ckens. Auf die­sen habe ich hier ver­zich­tet, denn ich möch­te unter oder neben dem Spie­gel­schrank Eck-Steck­do­sen­leis­ten haben. Das ist fle­xi­bler und optisch unauffälliger.

Der Ver­tei­ler des Duschbades.

 

Zulei­tun­gen im Bereich der bei­den Schal­ter neben der Tür für das Ther­mo­stat und die Haupt­zu­lei­tung des Duschbades.

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