AufrÀumarbeiten

Ich schob es schon ewig vor mir her. Ich hasste es. Es riecht ungut und ist voller Staub. Ich schreibe vom Werkzeug im Werkraum. Ich hatte ja bereits viele Stunden mit dem PrĂŒfen und Aussortieren des zurĂŒckgelassenen Werkzeuges zu tun. Aber das stellte ich einfach auf den Tisch in der Mitte des Raumes und deckte es mit einer Plane zu.Durch das Abschlagen des alten Putzes und die Aufbringung des Sanierputzes war das alte Werkzeug komplett zugestaubt. Und es stank immer noch nach vergammelten Keller. Ich reinigte zuerst die Kunststoffregale mit dem Wasserschlauch und wischte und spritzte dann alles ab. Ja, auch die ElektrogerĂ€te und das ganze Zeug aus Werkzeugstahl. Ich legte alles auf die Regale in die Sonne und ließ es trocknen. Dann „ölte“ ich es ein. Also gut, ich sprĂŒhte es mit Caramba ein. Da lag noch eine Jahrzehnte alte Dose herum.

Ich hatte Wasser und konnte nun endlich den alten, sackschweren KĂ€rcher testen. Alles angeschlossen und… tut sich nichts. WTF? Das Ding hat ein riesiges GeblĂ€se?!? Wo ist der Einschalter? Echt jetzt? Ein Fußtaster? Ich trete darauf und höre direkt das fröhliche Zwitschern des Kompressors! Ein rostiger Schwall ergießt sich aus der Lanze auf das Pflaster. Das Zwitschern verstummt. Mist. Also in die Tonne mit diesem Vorkriegsmodell.

Cool: Ein Elektrohobel von Black & Decker aus den 1980ern ist auch mit dabei. LÀuft 1a. Hat auch noch einen Sack voll ErsatzblÀtter dabei. Sauber.

Am Ende des Tages rÀumte ich alles in die Garage (die eh schon viel zu voll ist).

Im Werkraum steht nun noch der supermassive alte Vollholz-Esstisch. Eigentlich schade darum. Keine Ahnung, ob ich den Geruch wieder aus dem Holz bekomme, aber das Ding wÀre echt ein 1a-Werktisch.

Ein LaubblÀser! Und der tut es noch! Hurraaah! Keine Ahnung, was wir damit sollen, denn wir haben ja die KÀrcher-Kehrmaschine gekauft, aber ich werde das Ding ab jetzt jeden Samstagmorgen um Punkt 07:00 anwerfen.

 

Schlagborhmaschine von Bosch, der B&D-Hobel und ein Exzenterschleifer von Bosch. DarĂŒber zwei kiloschwere Schraubzwingen. Die können was.

Ein ganzer Arsch voll SchraubensortimentskÀsten. Es war sogar eine ganze Packung SCHLITZSCHRAUBEN im Fundus! SCHLITZSCHRAUBEN! ARGH! Die habe ich direkt weggeworfen.

So ein lustiger Plastik-StichsÀgentisch, ein LiIo-Akkupack von Weltbild und viel Kleinkram.

Ein ganzer Haufen SÀgen und SÀgeblÀtter.

Noch mehr Schraubensortimente. Habe ich aber nicht weiter geprĂŒft.

Eine (von vielen) Tauchpumpen aus dem Haus.
Eine Woolworth-TĂŒte voller unbenutzter Kronkorken. Die Kronkorkenmaschine ist auch noch da. Die sind innen aus Kork. Der ist zwar gewachst, aber wenn das nach Keller riecht, dann schmeckt das auch nach Keller. Mal gucken was wir damit machen. So ein altes Haus hat viele Überraschungen zu bieten.

Der LaubblÀser! <3

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