AAA-Brem­sen nachrüsten

Lese­dau­er 8 Minu­ten

Wir woll­ten der Sicher­heit wegen selbst nach­stel­len­de AAA-Brem­sen nach­rüs­ten las­sen. Wer glaubt, dass es ähn­lich ein­fach ist her­aus­zu­fin­den wel­che Brem­sen an einem Wohn­wa­gen ver­baut wur­den, wie es das bei einem Auto ist, der irrt gewal­tig. Ihr habt aber mich! Wir fin­den das schon raus. 🙂

Wenn wir schon dabei sind, küm­mern wir uns auch gleich noch um eine mög­li­che Auf­las­tung und die zuläs­si­gen Rad-/Rei­fen-Kom­bi­na­tio­nen. Das alles habe ich in eine Art Erfah­rungs­be­richt gekippt, damit Ihr mal seht, dass es tat­säch­lich Mühe macht an die nöti­gen Infor­ma­tio­nen zu kommen.

ACHTUNG!

Die­se Anlei­tung soll nicht die Gehirn­funk­tio­nen der sie Befol­gen­den ersetzen.
Die­se Anlei­tung erhebt kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit oder gar Korrektheit!

Falls Euch die Wohn­do­se umkippt, der Rei­fen nach­her abfällt, Ihr Euch ver­letzt oder irgend­was beschädigt:

Ich bin nicht schuld daran!
Jeder soll­te selbst wis­sen, was er kann und was er bes­ser sein las­sen sollte.
Fahr­zeug gegen weg­rol­len sichern! Ggf. an das Zug­fahr­zeug kop­peln. Anlei­tung des Her­stel­lers lesen!
Böcke oder Stüt­zen ver­wen­den! Nie­mals nur mit dem Wagen­he­ber ste­hen lassen!

AAA-Brem­sen

Aus Sicher­heits­grün­den woll­ten wir ger­ne die AAA-Brem­sen von Alko haben, die sich selbst nach­stel­len. Die wer­den künf­tig bei Neu­fahr­zeu­gen sowie­so Pflicht.

Wer nicht – wie wir – zu sei­nem übli­chen Cara­van­händ­ler fah­ren will, weil der so einen (Zitat) „neu­mo­di­schen Scheiß, von dem man nicht weiß, ob der in zwei Jah­ren über­haupt noch funk­tio­niert” nicht ein­bau­en will, der soll­te bes­ser vor­her her­aus­fin­den, wel­che Brem­sen ver­baut sind.

Wer die Brem­sen selbst ein­bau­en will, der benö­tigt die Ersatz­teil­num­mern sowieso.

Wer die Wohn­do­se bei einer Kfz-Werk­statt repa­rie­ren las­sen will, der soll­te am bes­ten eben­falls vor­her her­aus­fin­den, wel­che Brem­sen aktu­ell ver­baut sind. Wel­che Werk­statt möch­te schon tage­lang einen rie­si­gen Wohn­wa­gen auf dem Hof ste­hen haben? Wer will schon mit ggf. defek­ten Brem­sen unnö­tig zwei­mal hin und her zur Werk­statt fahren?

Mitt­ler­wei­le (Stand 2021), gibt es sogar einen Anbie­ter auf eBay, der den kom­plet­ten Umbau(1) zu Fest­preis anbietet!

Ser­vice der Hersteller

Unser Tab­bert Kor­nett 540 TK, Bj Mai 1997 ist ein pri­ma Bei­spiel, was so alles nicht nach Sche­ma F lau­fen kann. Die Ach­se ist vom Werk aus drin, wur­de offi­zi­ell aber erst ab 1999 angeboten.
Wow! Hat Tab­bert eine Zeit­ma­schi­ne? Hat ein DeLo­re­an eine Anhängerkupplung?

Ja, nein, das kommt vor, denn offen­bar bie­tet Alko guten Kun­den auch mal die neu­es­te Tech­nik vor der Zeit an. Knack­punkt ist nur: ande­re Ach­se, ande­re Bremsen.

Rufe ich nun bei Tab­bert an, bekom­me ich kei­ner­lei nütz­li­che Ant­wor­ten. Dol­le Show.

Tab­bert ver­weist auf die Händ­ler, die von uns aber min­des­tens 20 km ent­fernt sind. Gut, rufen wir da mal an. Der Händ­ler weiß… genau gar nichts! „Oh! Sol­che Brem­sen haben wir ja noch nie ver­baut!”. WTF? Der woll­te von uns(!) die abge­le­se­nen Daten der Ach­se und der Brem­sen haben. *sic* Ich woll­te ihm ja die gan­zen schö­nen Infos auf ein­mal rüber­wach­sen las­sen, aber… er woll­te die nicht haben! Er rief lie­ber täg­lich an, um die Daten kle­cker­wei­se zu bekom­men. Nach einer Woche hat­te ich kei­nen Bock mehr dau­ernd zurückzurufen.

Na ja, Tab­bert ist nun mal mitt­ler­wei­le mehr Knaus als Tab­bert – und das nicht nur in Fra­gen der Produktqualität.

Blah, blah, blah… ist auch egal war­um und wie­so… was ver­zö­gert denn nun die Fuhre?

Ich schrei­be hier über den Worst Case, also das, was Ihr in Erfah­rung brin­gen müsst, wenn Alko die ETI der Ach­se nicht ausreicht.

Die Ach­se

Wir legen uns unter den Wohn­wa­gen und suchen an der Ach­se ein grü­nes Schild. Bei uns war das links hinten.
Sol­che Anga­ben sind, Im Übri­gen, immer in Fahr­rich­tung aus dem Fahr­zeug aus gesehen.

wohnwagen achse alko typenschild
(Typen­schild Alko)

Das sind die abge­le­se­nen Daten:
BN 20
ETI 811 135 (Ersatz­tei­li­den­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer, wichtig!)
Typ: Del­ta SI-N14‑1
A: K63811

Die Traglas­ten sind als Ein­ach­ser 1.500 kg und als Dop­pel­ach­ser je 1.400 kg.

Schön, die ETI haben wir, das ist ein Anhalt – aber die Alko-Hot­line woll­te mehr wissen!
Offen­bar kön­nen da ver­schie­de­ne Brem­sen mit ver­schie­de­nen Auf­nah­men ver­baut wor­den sein.

Was steht auf dem Bremsschild?
Also krie­chen wir zu den Rädern und…

bremsschild 2051
(Brems­schild)

Ja, super, denn auch das kön­nen wir uns so spa­ren, denn die­ses Brems­schild ist für die Brem­sen „2051″ und(!) für „2051 Aus­füh­rung A“ exakt das­sel­be. Es könn­te tat­säch­lich auch die ein­fa­che Aus­füh­rung dar­un­ter sein.
Der Look der Brems­trom­mel sagt auch nichts über die Aus­füh­rung aus, denn erst mit einer Modell­pfle­ge bekam die „Aus­füh­rung A“ grö­ße­re Kühl­rip­pen spendiert.
Wir sind so schlau wie vor­her. *grum­mel*

Was hilft nun?

Die Guss­num­mer der Bremstrommeln!

Und die fin­den wir… auf der Aussenseite! 🙁
Das bedeu­tet, dass wir den Wohn­wa­gen auf­bo­cken müssen.
Wohl dem, der nun einen Wagen­he­ber von Alko oder einen Kojack hat. Damit geht das schnell und sicher.

Rad­mut­tern lösen (nur lösen, nicht abschrauben!)
Hoch mit dem Gerät!
Mit den Stüt­zen und Rad­kei­len sichern!
Rad­mut­tern entfernen.
Rad weg­le­gen. (legen, nicht stellen!)

kornett wohnwagen aufgebockt
(Auf­ge­bockt und gesichert)

kojack
(Kojack(1) und Keile)

AAA-Bremsnen nachrüsten?
(Brems­trom­mel)

bremstrommel gussnummer
(Guss­num­mer unlesbar)

Die Brems­trom­mel ist – Über­ra­schung! – mit Kunst­stoff beschich­tet! Da kann man nichts drauf erken­nen. Also Akku­schrau­ber und Draht­bürs­ten­auf­satz her …

Gussnummer
(Guss­num­mer les­bar: 583928)

Wir wis­sen nun also mehr:

Ach­se: ETI 811 135
Bremsentyp_​ 2051, Ausf. A (Brems­schild)
Brems­trom­mel: 583 928 (Guss­num­mer Bremstrommel)

Alles gut, denn Alko sagt uns mit die­sen Infor­ma­tio­nen: „AAA-Brem­sen go!”
HURRA! 🙂

Die Rei­fen

Wenn wir schon dabei sind, prü­fen wir gleich noch die Rei­fen und die Mög­lich­keit einer Auflastung.

Bevor wir die Fel­ge wie­der drauf­ta­ckern und wir nicht mehr das Typen­schild lesen kön­nen, weil da die Tab­bert-Kap­pe vorsitzt…

felge wohnwagen

Felch­nn®:
5/​112 Lochkreis
5,5Jx15H2
ET30
Mefro 43315 104

Was sind jetzt für Rei­fen auf dem Ding?

wohnwagenreifen

195/​70R15 97T
Aha.

Und im Schein stehen …
205/​65 R15 reinf. 99J
Oha.

Na ja, die 195er ste­hen sicher im Brief, oder?
NEIN! TUN SIE NICHT!

UUARGH!
WTF?!?

War­um ist das so?
Im alten Brief und dem Schein stan­den noch alle Anga­ben die nütz­lich und wich­tig waren… also frü­her mal – bevor sich da ahnungs­lo­se Büro­kra­ten aus­ge­tobt hatten.

Tab­bert & der Servicegedanke

Wie­der ein Anruf bei Tab­bert. *sic*
Wie­der völ­lig unmotiviert.
Wie­der rein gar nichts erfahren.
Offen­bar bin ich nicht lernfähig!

Den Tab­bert-Händ­ler ange­ru­fen und das Glei­che in Grün erlebt.
Ahnungs­lo­sig­keit in deut­scher Gründlichkeit!
Dan­ke für die ver­lo­re­ne Lebenszeit!

Die Dekra ange­ru­fen, die sei­ner­zeit die 100er-Ein­tra­gung vor­ge­nom­men hat.
Fehl­an­zei­ge, die haben kei­ne Unterlagen.
Nur ne dür­re Kopie der Beschei­ni­gung, die ich selbst habe.

Also anders­her­um…
… auf eine 5,5 Zoll brei­te Fel­ge passt kein 205er, richtig?
Aber die Fel­gen sind doch ori­gi­nal so vom Werk aus gewesen!?

Was.
Geht.
Hier.
Vor.
Sich.

Ich rufe folg­lich die Fir­ma an, die am wenigs­ten von der zuläs­si­gen Rad-/Rei­fen-Kom­bi­na­ti­on wis­sen soll­te, die ja schließ­lich ein­zig und allein der Cara­van-Her­stel­ler (und sonst nie­mand!) vorgibt.

Die Fir­ma, die kei­nen End­kun­den­sup­port leis­ten kann, weil so eine Fel­ge nicht ein­mal 50 Euro im Han­del kos­tet und die somit groß kei­ne Mar­ge haben.

Der Fel­gen­her­stel­ler Mefro

Vor­ab:
Ich knie vor denen nieder!
Die sind eben­so nett, freund­lich, hilfs­be­reit und moti­viert wie die Leu­te bei Alko!
So(!) muss Kundendienst!

Der gute Mann schau­te ein­fach in der KBA-Daten­bank nach! *tar­aaa*

Blei­ben nur zwei Fragen:
War­um konn­te das Tab­bert nicht?
War­um konn­te das die Dekra nicht?

Letzt­lich ist das Ende vom Lied:
Ja, 195/​70 sind gelistet!
Ja, sogar 185-irgend­was/14 sind eben­falls zuläs­sig, aber unin­ter­es­sant. Maxi­sin­gles mit hoher Flan­ke will ich nicht haben.

Die 205er pas­sen wohl auch (aus­nahms­wei­se) auf die­se Felge.
Der Kol­lesch mein­te aber, dass ich ein­fach wie­der 195er drauf­zie­hen las­sen und mir beim nächs­ten TÜV die­se Kom­bi beschei­ni­gen las­sen soll­te, damit ich bei einer Kon­trol­le der Renn­lei­tung kei­nen Stress bekäme.

Und die Auflastung?

Wir inter­es­sier­ten uns für eine Auflastung.
Die unmo­ti­vier­te *sic* Tabbert-Hotline:

„Auf wie viel Kilo möch­ten Sie auflasten?”

„Auf wie viel Kilo wäre es denn möglich?”

„Sie müs­sen mir sagen, wie viel Kilo Sie haben wol­len, wir prü­fen das dann.”

„Ja, aber… wenn ich jetzt 1.700 Kilo sage und die Gren­ze läge bei 1.600 Kilo, ist mir doch nicht geholfen!”

„Ich kann hier nur ein Gewicht eintragen…”

„Ja, dann sage ich mal… 1.800 Kilo?”

Es kam eine Mail:
Das Fahr­ge­stell ist nur bis 1.500 Kilo aus­ge­legt. Eine Auf­las­tung ist nicht möglich!

Wie jetzt?
Gar kei­ne Auflastmöglichkeit?
Das habe ich noch nie gehört!

Also wie­der mit Alko gesprochen.
Ich hör­te direkt, wie sich die Augen­brau­en des Mit­ar­bei­ters hoben.
Er mein­te vor­sich­tig, dass es das fast nie gäbe. Eine Auf­las­tung wäre fast immer möglich.

Der Mit­ar­bei­ter äußer­te sei­ne Ver­wun­de­rung: Tab­bert hät­te für sie die bes­te Ansprech­part­ne­rin unter den gesam­ten Wohnwagenherstellern.
Wir kön­nen also Tab­bert eine deut­li­che Dis­kre­panz zwi­schen dem End­kun­den­sup­port und den Kon­tak­ten mit Zulie­fe­rern beschei­ni­gen. Aber gut, die Hot­line hat auch ihre Vor­ga­ben und so ist es unfair, die Grün­de der man­geln­den Moti­va­ti­on allein beim Mit­ar­bei­ter zu suchen.

Alko hat­te aber noch einen guten Tipp für mich:
Viel­leicht käme es bei der Hot­line auf die For­mu­lie­rung der Fra­ge an?
Ich sol­le doch mal nach der Alko-Zeich­nungs­num­mer fragen…

Eini­ge Wochen spä­ter also wie­der Tab­bert *sic* ange­ru­fen.

Exakt das glei­che Gespräch mit der „Hot­line des Jah­res 2016”. *gnnnn*
Nur ver­lang­te ich dies­mal eine… oh Schreck!… Alko-Zeichnungsnummer.

Ich war­te­te gespannt, aber ohne Hoffnung.
Es kam eine Mail mit der Zeich­nungs­num­mer und dem Hin­weis, dass wir das Alko-Ange­bot mit dem Fahr­zeug­schein an Tab­bert schi­cken sollen.
Oha?
Na also! Geht doch!

Mit der Zeich­nungs­num­mer bekam ich bei Alko die Aus­kunft, dass ich bis zu 1.800 kg auf­las­ten kann!
Ja, ist denn schon Weih­nach­ten, oder was?

1.600 kg kos­ten ca. 1.500 EUR. Neue Ach­se, neue Brem­sen, Rah­men ver­stär­ken. Klingt gut.
1.800 kg machen mehr Arbeit und schla­gen mit etwas um die 4.000 EUR aufs Kon­tor. Klingt uninteressant.

Und die Moral von der Geschicht’?

Ich dach­te immer, dass der Begriff „Ser­vice­wüs­te Deutsch­land“ frei erfun­den wäre.
Tja, den­ken, Pfer­de und so.

Ein Glück gibt es noch Alko und Mefro, die die Fah­ne der Kun­den­zu­frie­den­heit hochhalten.

Wie wer­de ich nun in Zukunft vor­ge­hen, wenn ich Fra­gen im Bereich Tech­nik bei Wohn­wä­gen oder Wohn­mo­bi­len habe? Wie mitt­ler­wei­le bei fast allem: Man sucht sich die Infos im Inter­net zusam­men, denn gera­de im Cam­ping-Bereich sind loka­le Händ­ler völ­lig über­for­dert und hin­ken (zumin­dest hier im Rhein-Main-Gebiet) meist der Zeit hinterher.

Bei den Her­stel­lern ist es nicht bes­ser, denn die sind nur an aktu­el­len Ver­kaufs­zah­len und nicht an lang­fris­ti­ger und teu­rer Kun­den­bin­dung interessiert.

Das wur­de mir neu­lich von einem Fendt-Fah­rer auch so bestä­tigt. Der stand mit sei­nem drei Jah­re alten Fendt beim TÜV und hat­te so rich­tig die Nase voll von dau­ern­den Män­geln an sei­nem optisch halb­wegs moder­nen Wohnwagen.

Das nächs­te Mal wür­de ich Rat in Wohn­wa­gen­fo­ren suchen, auch wenn einem dort die Boo­mer-Genera­ti­on das Leben nicht gera­de leicht machen will. Alte wei­ße Män­ner und Fort­schritt schlie­ßen sich eben aus.

Mein Tipp an Knaus-Tabbert

Wenn man neue Pro­duk­te an den Mann brin­gen möch­te, dann soll­te man auch Kun­den, wel­che im Besitz Eurer (wenn auch älte­ren) Fahr­zeu­ge sind, so behan­deln, als ob sie die­se gera­de eben neu erwor­ben hät­ten. Wenn ich mich aber so umhö­re, dann fürch­te ich, dass Knaus-Tab­bert Kun­den mit älte­ren Wohn­wa­gen herz­lich egal sind.

Wo ist dann aber der Unter­schied des Pre­mi­um­her­stel­lers Tab­bert zu… sagen wir mal (ohne die­se abzu­wer­ten) T.E.C., Adria, Cara­do oder Sunlight?

Wenn ich nach dem Kauf brauch­ba­re Infor­ma­tio­nen nur durch die Her­stel­ler der Ein­zel­kom­po­nen­ten des Fahr­zeu­ges bekom­me, kann ich mir die Koh­le auch spa­ren und mir alle paar Jah­re eine neue Wohn­do­se kau­fen – am bes­ten, bevor der TÜV ansteht. Das ist bil­li­ger – und vor allem deut­lich stressfreier.

Den Kun­den­dienst auf die Händ­ler abzu­wäl­zen, ist kei­ne viel­ver­spre­chen­de Idee, denn am Ende könn­te es sein, dass man dort einen neu­en Wohn­wa­gen kauft. Viel­leicht sogar von einer ande­ren Mar­ke. Man weiß ja nie, was der Händ­ler dem Kun­den so erzählt. Sie­he die Erfah­run­gen mit der Cara­van­werk­statt und „dem neu­mo­di­schen Scheiß”.

Die star­ren Ablauf­plä­ne bei der Hot­line müs­sen mal drin­gend über­ar­bei­tet wer­den, denn so führt das nur zu Frust bei Kun­den und den eige­nen Mit­ar­bei­tern. Es ist doch wohl nahe­lie­gend, dass ein Kun­de nicht ange­ben muss, wie­viel Kilo Auf­las­tung er haben will (er ist kein Tech­ni­ker und das ist nicht „wünsch-dir-was”), son­dern dass der Kun­de wis­sen möch­te, was vom Her­stel­ler aus über­haupt mög­lich ist.

Der Kun­de erwar­tet auch vom Her­stel­ler, dass er sich mit den eige­nen Pro­duk­ten aus­kennt und nicht auf einen Händ­ler ver­weist, der kei­ne Anbin­dung an rele­van­te Daten­ban­ken hat. Out­sour­cing mag hip sein, aber da ist wohl irgend­et­was schiefgelaufen.

 

Hinweise
  1. Wer­bung[][]

3 Gedanken zu „AAA-Brem­sen nachrüsten“

  1. Hal­lo,
    Schö­ner Bericht. Aber wie ist es jetzt mit der Alko AAA Brem­se.
    Hast Du die sel­ber ein­ge­baut. Wür­de mich inter­es­sie­ren wel­chen Dreh­mo­ment­schlüs­sel man dafür braucht. Mit mei­nem orma­len Dreh­mo­ment­schlüs­sel (500 nm) kom­me ich nicht an die Achs­stum­mel­schrau­be ran.

    Dan­ke
    Gruß
    Georg

    Antworten
  2. Hal­lo Georg,

    ich habe die Brem­sen von mei­ner Kfz-Werk­statt des Ver­trau­ens ein­bau­en las­sen, da das kor­rek­te Ein­stel­len doch etwas Erfah­rung und vor allem am bes­ten eine Hebe­büh­ne braucht. 

    Klaus Klatt, Hain­burg – Falls Du aus der Nähe kommst, kann ich Dir die­se Werk­statt nur empfehlen.

    Tat­säch­lich bremst sich die Fuh­re nun extrem geschmei­dig. Hät­te ich so gar nicht erwar­tet. Die AAA-Brem­sen sind wirk­lich sinn­voll. Wer­den ja auch bald Pflicht bei Neuzulassungen. 

    Antworten

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