Ein­bau einer AHK im Rodius

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Wenn Ihr bereits eine Anhän­ger­kupp­lung ein­ge­baut habt, dann ist das beim Ssan­gYong Rodi­us echt ein Spa­zier­gang. Naja, bis auf die Elek­trik der Rück­fahrsen­so­ren. Das Steu­er­ge­rät im Kof­fer­raum muss dafür deaktiviert/​ausgetrickst wer­den. War­um Ssan­gYong dafür nicht einen Steck­an­schluss vor­ge­se­hen hat, ist mir rät­sel­haft. Auch wenn das wie Hyun­dai, Kia (und ehe­mals auch Dae­woo) ein Korea­ner ist, die nor­ma­ler­wei­se ihre Fahr­zeu­ge blitz­sauber pla­nen und aus­füh­ren, so hat SY echt eini­ge klei­ne­re Schrul­lig­kei­ten (neben dem Design).

Wir haben den Rodi­us mit All­rad, Auto­ma­tik und einem Schie­be­dach. Ja, das ist wich­tig. Bei uns lie­gen durch das Schie­be­dach (WTF?) die Durch­füh­run­gen im lin­ken Wagen­bo­den an ande­ren Stellen.

Die­se Anlei­tung soll nicht die der Kupp­lung bei­lie­gen­den Anlei­tun­gen erset­zen! Sie soll die­se ergän­zen. Die­se Anlei­tung soll auch kei­ne Gehirn­funk­tio­nen der sie Befol­gen­den ersetzen.

Falls Euch die Bohr­ma­schi­ne, die Anhän­ger­kupp­lung oder das gan­ze Auto auf den Kopf fällt:

Ich bin nicht Schuld daran!

Eben­so bin ich nicht für irgend­wel­che Kabel­brän­de ver­ant­wort­lich.
Jeder soll­te sel­ber wis­sen, was er kann und was er bes­ser sein las­sen soll­te.

Einen detail­lier­ten Ein­bau habe ich für den Kia Pican­to und den Renault Espace geschrie­ben.
Danach bau­te ich noch wel­che in den Hyun­dai Tra­jet und den Ssan­gYong Rext­on ein. Rext­on und Rodi­us ähneln beim Ein­bau dem Pican­to, da ist alles Plug&Play. Die AHK wird qua­si nur ein­ge­scho­ben und ver­schraubt. Beim Espace und Tra­jet besteht eine AHK aus meh­re­ren Tei­len und hat noch Ver­stre­bun­gen. Der Ein­bau dort war eher ein Puzzelspiel.

Ich erklä­re hier nichts im Detail, lest dazu die bei­lie­gen­de Anlei­tung. Ich erwäh­ne nur eini­ge Punk­te, die mir auf­fie­len.
Seht Euch mei­ne Bil­der an, dann wird Euch das Lesen der Anlei­tung viel, viel ein­fa­cher fallen.

1.) Wie soll man aus dem Ste­cker des Rück­fahr­war­ners-Steu­er­ge­rät bit­te einen ein­zel­nen Pin ohne Spe­zi­al­werk­zeug bekom­men?  Rich­tig! Mit Schrau­ben­zie­her und Ham­mer!. Wenn Ihr so ein Pin-Aus­zieh­werk­zeug besor­gen könnt, dann macht das bit­te. Ansons­ten abschnei­den, den Stum­mel mit Heiß­kle­ber iso­lie­ren und die Kabel mit Ader­end­hül­sen und einer Lüs­ter­klem­me verbinden.

2.) Ich habe den Stoß­fän­ger rechts abge­ris­sen! Da war ne Schrau­be drin, die nicht in der Anlei­tung stand – oder ich habe die Anlei­tung nicht verstanden.

3.) Die neu­en Kabel zu den Rück­leuch­ten mit einem Draht, den Ihr von außen ein­schiebt, herausziehen.

4.) Wenn Ihr das nächs­te Mal beim TÜV mit Eurem Anhän­ger seid, dann beach­tet bit­te beim Test der Nebel­schluss­leuch­te, dass die beim Rodi­us nur akti­viert wer­den kann, wenn auch die Nebel­schein­wer­fer ein­ge­schal­tet sind! Erwähn­te ich, dass Ssan­gYong zu gewis­sen Schrul­lig­kei­ten neigt? Ich habe an mir gezwei­felt und mei­ne kom­plet­te Elek­trik, alle Siche­run­gen und sogar die Lam­pe im Stoß­fän­ger über­prüft. Das hat mich Jah­re mei­nes Lebens gekos­tet! Eine defek­te Nebel­schluss­leuch­te ist ein schwe­rer Man­gel? So ein Blöd­sinn! Wer braucht die eigent­lich mal wirk­lich? Die habe ich zwei- drei­mal im Leben benut­zen müs­sen. Die soll­te ab 50 km/​h direkt von allei­ne aus­ge­hen, weil man eh nicht schnel­ler im Nebel fah­ren darf!

Und hier die (hof­fent­lich hilf­rei­chen) Bilder:

 

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