Schnel­le­res Wor­d­Press (bis zu 100 % Pagespeedindex)

Lese­dau­er 8 Minu­ten

Ich muss immer noch von der Migra­ti­on im April von vier Web­sites (2x Wor­d­Press & 2x Joom­la! nach 1x Wor­d­Press) eini­ge mei­ner Bei­trags­bil­der per Hand anpas­sen, weil die wüst durch­ein­an­der gewür­felt wur­den und sinn­ge­mäß Arti­kel 123 das Bei­trags­bild von Arti­kel 642 hat­te. Vie­le Bil­der in den Arti­keln waren auch ver­schwun­den, bzw. in der Media­thek falsch zuge­wie­sen. Woll­te ich ein Bild in einem Arti­kel bear­bei­ten, erschien statt des im Front- und Backend dar­ge­stell­te Bild ein völ­lig ande­res, das weder in der Beschrei­bung, noch im Datei­na­men auch nur irgend­was mit dem ori­gi­na­len Bild zu tun hatte.

Auch wenn ich in der Suche den Datei­na­men des ori­gi­na­len Bil­des ein­gab, erschien das fal­sche Bild an ers­ter Stel­le und dann erst das kor­rek­te Bild. Unnö­tig zu erwäh­nen, dass die URL, die im Arti­kel auf das Bild ver­weist voll­kom­men kor­rekt ist. Ich ver­mu­te, dass die intel­li­gen­te Wor­d­Press URL-Auto­kor­rek­tur etwas damit zu tun hat. Solan­ge das aber nur das Backend betrifft, soll es mir egal sein.

Unver­hofft kommt oft

Mei­ne Hos­ter bisher

Seit 1998 habe ich eine Home­page, hess​burg​.de. Ich glau­be, die war damals noch bei 1&1 gehos­tet. Run­de neun Jah­re lang. Neben­her betrieb ich die Web­site unse­res LAN-Clans, die bei Great­net, gehos­tet war. Guter Laden. Da stand auch unser eige­ner Ser­ver (wort­wört­lich: das war unser Gerät) im Rechenzentrum.

Dann hat­te ich mit mei­nem Bru­der zusam­men für weni­ge Jah­re einen dedi­zier­ten Web­ser­ver bei Stra­to am Start, den ich betreu­en muss­te, weil ich mich mit Linux leid­lich aus­kann­te. Aber die Webs­pace-Pake­te wur­den immer leis­tungs­fä­hi­ger, sodass die Not­wen­dig­keit für einen eige­nen Ser­ver wegfiel.

Durch die Home­Con kann­te ich jeman­den, der sel­ber eine Hos­ting-Fir­ma mit eige­nem Rechen­zen­trum betreibt. Sei­ne Prei­se waren anfangs noch okay. Eben­so die Leis­tung. Aber um im Wett­be­werb bestehen zu kön­nen, wur­de die Webs­pace­schie­ne für den gemei­nen Pöbel ein­ge­stampft und nur noch „pro­fes­si­nel­le” Tari­fe ange­bo­ten. Davon nahm ich den kleins­ten Tarif, der aber preis­lich bereits nicht mehr mit den Mit­be­wer­bern mit­hal­ten konnte.

Anfangs war ich noch sehr zufrie­den, aber mit der Zeit wur­de es immer „pro­fes­sio­nel­ler”: Sup­port außer­halb der Büro­zei­ten soll­te Geld kos­ten. Nun gut, wozu braucht man schon Support?

Sup­port braucht kein Mensch!

Nun, den braucht man, wenn durch ein Back­up der Webs­pace von (lächer­li­chen) 20 GB voll­läuft. Was? Dann lösche ich eben die Back­ups? Jo, gute Idee – wenn der Hos­ter mir nicht den kom­plet­ten(!) Zugriff gesperrt hät­te. Nicht ein­mal FTP geht mehr, eben­so wenig der Plex-Datei­ma­na­ger. Dol­le Show, denn wann pas­siert das? Am Wochen­en­de! Kein Sup­port. Und auch kei­ne hessburg.de-Emails mehr, denn auch die wur­den gesperrt. Ja, es wäre ihr Feh­ler, da wäre etwas falsch beim Über­lau­fen des Webs­paces kon­fi­gu­riert gewe­sen, aber das sei nun geän­dert wor­den. Okay, alles nur Men­schen, kann passieren.

Von Joom­la! zu WordPress

Über letz­te Pfings­ten migrier­te ich
hess​burg​.de
tote​-pixel​.de
tel​ler​rand​for​schung​.de
haus​blog​.hess​burg​.de
auf Wor­d­Press unter die­ser URL
die Kom­men­ta­re von JComments

Blau­äu­gig kopier­te ich auch die Daten­bank und die Files von Matomo, wel­ches wie­der unter der glei­chen Sub­do­main an den Start ging. Flugs das Con­fig-File ange­passt und schon war Matomo wie­der am Start. Nur… das Backend wur­de immer lang­sa­mer und lang­sa­mer. Ein Blick auf die Daten­bank offen­bar­te Düs­te­res: Die DB war mitt­ler­wei­le auf einen zwei­stel­li­gen GB-Betrag angeschwollen!
Mist!
Ohne SSH-Zugriff kann ich Matomo nicht stop­pen – das Backend reagier­te mitt­ler­wei­le über­haupt nicht mehr! Also ein Ticket geöff­net. Kei­ne Ant­wort, ist ja klar. Der Pöbel bekommt kei­nen Sup­port. Auch scheint es kei­ne Über­wa­chung sei­tens des Hos­ters zu geben, die CPU-Leis­tung muss­te nun schon Stun­den für mei­nen Webs­pace am Limit gewe­sen sein.

Nun wur­de auch mein Webs­pace immer lang­sa­mer und lang­sa­mer. Ich lösch­te ein­fach Matomo und ver­such­te das­sel­be mit der Daten­bank, in der Hoff­nung, dass das Amok lau­fen­de Script mit einer Feh­ler­mel­dung abbre­chen wür­de. Das hat am Ende auch funk­tio­niert, nur brauch­te das über 24 Stun­den dazu. Krass. Gut, das ist nicht schön, aber auch nur bedingt dem Hos­te anzu­las­ten, Stich­wort: Monitoring.

Am glei­chen lan­gen Wochen­en­de rich­te­te ich ein Back­up ein. Lokal und in der Cloud. Dabei mach­te ich einen Feh­ler: „Hal­te drei Back­ups vor­rä­tig”. Inkre­men­tel­le Back­ups kennt Updraft offen­bar nicht. Bei mitt­ler­wei­le knapp 6 GB, die die Web­site durch die Foto­las­tig­keit wiegt, hät­te das ja eigent­lich gepasst. Ja, neee, die E‑Mail-Kno­ten belas­ten den Webs­pace eben­falls, sodass am Ende 23 GB Webs­pace belegt waren.

Moni­to­ring funk­tio­niert doch!

Das Moni­to­ring des Hos­ter griff hier, wo es bei der CPU-Last und der vie­len GB-gro­ßen Daten­bank noch ver­sag­te. Ich bekam um 03:00 Uhr mor­gens eine Mail mit der War­nung, dass der Webs­pace bald voll wäre. Um 08:00 Uhr hat­te ich schon wie­der kei­ner­lei Zugriff auf mei­nen Account mehr. Von wegen der Feh­ler wäre gefixt. Soll­te das eine Art Erzie­hungs­maß­nah­me oder Wer­bung für den kos­ten­pflich­ti­gen Sup­port sein? Hat nicht funktioniert!

Alfah­os­ting? Echt jetzt?

So das reich­te mir kom­plett! Da ich für einen Bekann­ten die Web­site sei­nes Hotels erstellt hat­te, kann­te ich Alfah­os­ting. Die haben einen 24h-Sup­port und sind auch bis in die Abend­stun­den tele­fo­nisch erreich­bar. Bei denen alles im Preis inbe­grif­fen. Ja, das kann ein klei­ner Hos­ter nicht leis­ten, das ist mir klar. Any­way, dann soll­te eben sol­che Moni­to­ring-Feh­ler erst recht nicht passieren.

Den Sup­port bei Alfah­os­ting muss­te ich für den Bekann­ten in Anspruch neh­men, weil sich (ver­ein­facht gesagt) bereits vie­le an der Site ver­gan­gen hat­ten und unzäh­li­ge Domains und E‑Mail-Kon­ten regis­triert waren. Dazu kam bei Alfa ein ganz schreck­li­ches Con­fi­xx-Backend, das aus­sah, als hät­te es sich seit Mit­te der 1990er nicht wei­ter­ent­wi­ckelt. Abso­lut unbe­nutz­bar und über­haupt nicht für eine Kon­fi­gu­ra­ti­on mit vie­len Domains und Kon­ten zu gebrau­chen. Wel­che Files und wel­che Post­fä­cher zu wel­cher Domain oder Adres­se gehör­ten, kann man nur sehr schwer nachvollziehen.

Das Sah­ne­häub­chen war, dass deren Ser­ver­zer­ti­fi­kat nur für eine Domain galt, let’s encrypt kos­ten­pflich­tig und  das Backend auch noch schreck­lich lang­sam war. Auch die Web­site war nicht so schnell wie bei mei­nem bis­he­ri­gen Hos­ter, muss man sagen. Gera­de die Reak­ti­ons­zeit war eher Durchschnitt.

Möch­test Du mich unterstützen?

Wenn Du sel­ber auf der Suche nach einem schnel­len Hos­ter mit gutem Sup­port bist, der nicht die Welt kos­tet, dann kann Du ger­ne die­sen Link benut­zen: Alfah​os​ting​.de (Wer­bung). Dadurch bekom­me ich eine klei­ne Pro­vi­si­on, aber für Dich wird sich an den güns­ti­gen Tari­fen nichts ändern. Du zahlst des­we­gen kei­nen Cent mehr, als wenn Du direkt auf Alfah­os­ting gehen wür­dest. Danke!

Hal­lo Alfahosting!

Aber die neu­en Tari­fe lie­fen auf neu­en Ser­vern und mit einem modi­fi­zier­ten Plesk. Die alten soll­te im Lau­fe des Jah­res dahin migriert wer­den. Mit vier de-Domains, 150 GB Webs­pace, SSH-Zugang, let’s encrypt und ner Men­ge ande­rer Leis­tun­gen, die ich nicht unbe­dingt benö­ti­ge, soll­te mich der Spaß nur 6,99 im Monat kos­ten. Das ist etwa die Hälf­te von dem, was ich bis­her zahl­te. Dann wäre die Site eben lang­sa­mer, mir egal. Ich buch­te und stell­te für die Domains einen Umzugsantrag.

Die Domains waren schnel­ler neu regis­triert, als ich ein Back­up im Backend hät­te durch­füh­ren kön­nen. Naja, ging ja eh nicht, da ich eh kei­nen Zugriff mehr hat­te. Frü­her dau­ert ein Domain­trans­fer etwas län­ger als zwei Minu­ten. So hat­te ich auch nach der Frei­schal­tung durch den alten Sup­port kei­nen Zugriff mehr auf das Backend der alten Instal­la­ti­on, was sich noch rächen sollte.

BTW: Der Sup­port mel­det sich erst eini­ge Stun­den spä­ter. Wäre deren Schuld, der Account hät­te nicht gesperrt sein sol­len. Kennt man schon.

Wo Licht, da Schat­ten. Eini­ges gefiel mir im Kun­den­be­reich des alten Hos­ters bes­ser, aber das ist wohl Gewohn­heit und dafür reißt der SSH-Zugriff und die Cron-Jobs echt vie­les wie­der raus.

Wei­ße Seite!

Jedes CMS wird bei einem PHP-Feh­ler eine wei­ße Sei­te aus­ge­ben, damit der Web­ser­ver nicht angreif­bar ist. Auch ich bekam eine wei­ße Sei­te prä­sen­tiert, nach­dem alles umge­zo­gen war. Lan­ge Rede, kur­zer Sinn, ich führ­te die übli­chen Schrit­te für solch eine Feh­ler­su­che durch:

Plugin-Ver­zeich­nis umbe­nen­nen (auch in der SQL-DB alle akti­ven Plugins gelöscht)
Die wpcon­fig auf Debug gestellt, aber nichts wur­de ausgegeben
Wor­d­fence erstell­te htac­cess-Rules, also die Datei stumpf gelöscht
Auch die WF-Datei User.ini gelöscht.

Das half alles nichts!
Erst als ich alle Tabel­len in der DB lösch­te, die Wor­d­fence ange­legt hat­te, funk­tio­nier­te der Zugriff über das Backend wieder!
Das Front­end blieb immer noch weiß.
Das erneu­te Set­zen der Per­ma­links im WP-Backend erweck­te die Site wie­der zum Leben

Back­ups!

War­um habe ich kei­ne xml-Datei vom WP-Migra­ti­ons­tool durch­füh­ren las­sen? Solan­ge das Pro­blem mit den falsch zuge­wie­se­nen Bil­dern nicht gefixt ist, woll­te ich den Umzug nicht auto­ma­ti­siert durch­füh­ren las­sen. Zudem wäre auch das ein Spaß gewor­den, denn dann hät­te ich bei Alfa eine deren Kun­den-Sub­do­main als Ziel benut­zen müssen.
War­um habe ich kein Back­up mit deak­ti­vier­ten Plugins durch­ge­führt? Weil ich zu schnell die Domains auf den neu­en Hos­te regis­trier­te und daher kei­nen Zugriff mehr auf das WP-Backend hatte.

Kann ich eine Art Back­ups zu machen unein­ge­schränkt emp­feh­len? Ja, die Metho­de per Hand!
Unter phpMy­Ad­min die Daten­bank dum­pen und die Files über SSH oder den Plesk-Datei­ma­na­ger (nicht WebFTP, der rennt in ein Time­out!) kom­pri­mie­ren und herunterladen.

So hat­te ich auch am Abend vor der Sper­rung des Accounts fri­sche Back­ups der Prä­sen­zen gezo­gen. Auch das bwog mich zu einem sofor­ti­gen Wech­sel des Hosters.

Speed. Ich. Bin. Speed!

Tja, bei der Migra­ti­on setz­te ich auf ein schlan­kes The­me, Gene­ra­ted­Press, das auch einen wirk­lich tol­len Sup­port hat, der selbst für die Free-Ver­si­on auch alle CSS-Con­tai­ner ver­öf­fent­licht hat, sodass man das The­me leicht anpas­sen kann. Dazu kommt der neue, pfeil­schnel­le Webs­pace bei Alfa, der die Site enorm beschleu­nig­te. Am Ende hat­te mei­ne Site statt der bis­her maxi­mal mög­li­chen 53 Pro­zent­punk­te bei Goo­g­les Page­s­peed auf ein­mal 88 %! Noch ein Cache-Plugin, einen Script-Kom­pri­mie­rer, einen Bild­op­ti­mie­rer,  einen Webp-Bil­der-Kon­ver­tie­rer und ‑aus­lie­fe­rer sowie einen Script-Blo­cker für die Home­page und… *bämm* 96 % Speeeeeed!

wordpress alfahosting

Vor­ge­hens­wei­se

Eigent­lich ist mir SEO total egal, ich ver­die­ne kein Geld mit der Site, ganz im Gegen­teil. Aber schnell soll­te mei­ne Site schon sein. Als ich dann die 88 % sah, griff die Gami­fi­ca­ti­on bei mir voll. Der grü­ne Bereich fängt bei 90 % an. Den woll­te ich haben! 92 % waren durch Webp-Images erreicht, 94 % durch Caching und Lazy­Load. Die letz­ten 2 % durch das Kom­pri­mie­ren der Scrip­te und das deak­ti­vie­ren von eini­gen für die Home­page unnö­ti­gen Scrip­ten wie Back-to-Top und der Light­box, die nur in Arti­kel zum Tra­gen kommen.

War­um gebe ich nun auf? 100 % wären doch geil! Nun ich greift die 90–10-Regel. 90% der Arbeit sind die 10 % der Zeit zu schaf­fen. Für die rest­li­chen 10% der Arbeit braucht man 90% der Zeit.
Mir ist klar, dass durch den Ein­satz von HTML5 und mei­nen schon ganz schön umfang­rei­chen CSS3-Ände­run­gen an dem Tem­pla­te – und nicht zuletzt durch die hef­ti­ge Gra­fik­las­tig­keit der Site, eine Erhö­hung des Scores ein­fach ziem­lich schwie­rig würde.

Aus­ser­dem ahne ich, dass durch die Migra­ti­on der alten Tari­fe auf die neu­en Ser­ver bei Alfa, mei­ne Site bald wie­der unter 90 % fal­len wird. Ist so. Wenn man irgend­wo Neu­kun­de wird, ist der Web­ser­ver, der die Site hos­tet, nach eini­gen Mona­ten so voll, dass es eben lans­ga­mer wird. Oder man hat das „Glück”, einer der letz­ten Kun­den zu sein, die auf den Ser­ver kom­men und so erst gar nicht weiß, was mög­lich wäre. 🙂

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Tipps

Eines kann ich Euch aber schon so mit auf den Weg geben: Nehmt lie­ber ein­zel­ne klei­ne Plugins, statt die­ser All-in-One-Schlan­gen­öl­tools, die zwar vie­le Ster­ne und Instal­la­tio­nen haben, die Euch aber die Opti­mie­rung der Site durch deren Kom­ple­xi­tät und die Ver­lo­ckung, ein­fach mal jede Opti­on zu akti­vie­ren, nur schwe­rer machen. Die meis­ten inter­es­san­ten Funk­tio­nen sind bei denen sowie­so Premium.

Klar, man könn­te das Plugin auch kau­fen, aber woher willst Du wis­sen, ob sich das lohnt? Mei­ne Erfah­rung ist, dass sich eini­ge der Schlan­gen­öl­tools, die Wun­der ver­spre­chen, auf die Leis­tung tat­säch­lich nega­tiv aus­wir­ken. So ver­lor ich zum Bei­spiel fast 20 % Leis­tung durch eines die­ser gehyp­ten Tools. Das war sogar bei der Lade­zeit in der Rea­li­tät zu spüren.

Also lie­ber dedi­zier­te Plugins für einen gewünsch­ten Teil­be­reich benut­zen, des­sen Funk­ti­on dann kos­ten­los ist und für des­sen Pre­mi­um-Funk­tio­nen wie­der­rum ein anders dedi­zier­tes Tool. So kann man nach und nach sehen, wel­che „Opti­mie­run­gen” sich posi­tiv auf die Leis­tung auswirken.

Schlan­gen­öle

Freun­de, es ist mir klar, dass Ihr total auf sol­che auto­ma­gi­schen Tools abfahrt, weil Euch unter Win­dows immer ver­spro­chen wird, dass Ihr danach ach­hun­dert­drölf­zig Mil­lio­nen Pron­zent schnel­ler unter­wegs seid, aber das ist Bull­shit. Ger­de im Bereich der Betriebs­sy­te­me erkauft Ihr Euch einen mini­ma­len Geschwin­dig­keits­vor­teil durch einen Funk­ti­ons­ver­lust, der unter Win­dows mit dem nächs­ten Update wie­der rück­gän­gig gemacht wird.

Aber klar, eine tol­le Beschäf­ti­gungs­maß­nah­me ist die Opti­mie­rung von Win­dows, wenn man nicht damit arbei­ten will, son­dern das OS sel­ber als eine Art Hob­by ansieht. Pro­duk­ti­vi­tät sieht anders aus.

Will sagen: Wenn Euch Eure Web­site unter Wor­d­Press schnell genug erscheint, dann lass Euch nicht vom Goog­le Page­s­peed irre machen. Ohne Wech­sel des Hos­ters wer­det Ihr nie­mals von 50 % auf 100 % kom­men, nicht mal mit einer „Hel­lo World” Web­site. Wobei wir bei dem The­ma sind: SEO-Opti­mie­rung bringt nichts, wenn Ihr kei­ne rele­van­ten Inhal­te habt. Steckt die Zeit lie­ber in Con­tent als in Opti­mie­rungs­ver­su­che, das bringt mehr.

Viel­leicht mache ich mal einen Arti­kel über die ver­wen­de­ten Plugins – vor allem, war­um ich die ver­wen­de. Oder eine Artikelserie?

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