Bal­kon abdichten

Lese­dau­er 2 Minu­ten

Das Was­ser lief zwi­schen der Plat­te des Bal­kon und der Haus­wand durch das Gara­gen­tor (und ver­mut­lich auch durch die Wand sel­ber) in die Gara­ge hin­ein. Das muss­te abge­dich­tet wer­den. Aber vor­her ist eine Rei­ni­gung angesagt.

Die blau­en Plas­tik­pla­nen lös­ten sich lang­sam auf und so konn­te das Was­ser wie­der in die Gara­ge ein­drin­gen. Unter den Pla­nen fand sich ein dich­ter Moos- und Flech­ten­be­lag, der sich in den Jahr­zehn­ten fest in die porö­se Ober­flä­che des nack­ten Betons gefres­sen hat­te. Der Vor­be­sit­zer hat­te nie­mals eine vom Haus weg­füh­ren­de Est­rich­schicht auf­ge­bracht. Die Plat­te ist leicht nach rechts geneigt, sodass das Was­ser dort direkt an der Haus­wand und der Sei­ten­wand der Zufahrt her­un­ter­lau­fen muss­te. Ich kann nur ver­mu­ten, dass das klei­ne Über­dach über der Bal­kon­tür das Was­ser abhal­ten soll­te. Eben­so soll­te der Stau­damm auf dem Boden der Gara­ge nur die Sym­pto­me lin­dern, nicht aber die Ursachen.

Test, um die die Quel­le des Was­sers zu lokalisieren.

Mit einem Hoch­druck­strah­ler gerei­nig­ter Betonboden

Gerei­nig­te Kan­te zur Hauswand.

Däm­mung entfernt.

Die Lücke hin­ter den Wasch­be­ton­plat­ten muss pro­vi­so­risch auf­ge­füllt wer­den. Der Rand wird getrock­net und abge­dich­tet. Im Früh­jahr kommt eine Dicht­schicht über den gesam­ten Bal­kon, eine abfal­len­de Est­rich­schicht dar­auf und ein Boden­be­lag aus Flie­sen oder viel­leicht auch aus Holz.

Schreibe einen Kommentar

Ich bin mit der Datenschutzerklärung und der Speicherung meiner eingegebenen Daten einverstanden.