Ein­baus­pots

Lese­dau­er 3 Minu­ten

Wie hier bereits geschil­dert, bleibt die Holz­de­cke unter den Rigips­plat­ten. Ja, gut, das macht die Ver­tei­lung der Elek­trik nicht einfacher.
Ist aber auch kein ech­tes Problem.

Was aber ein ech­tes Pro­blem ist: Die ver­damm­te Bohr­kro­ne, bzw. deren Auf­nah­me hat 13 mm! Ich habe nur eine Met­abo mit SDS, eine uralte AEG Schlag­bohr­ma­schi­ne (die ich total lie­be!) und Akku­schrau­ber, wel­che alle nur 8 mm Bohr­fut­ter haben. Ficken!

Ich also los in den Bau­markt. WTF?!? Ein SDS-auf-Borh­fut­ter-Adap­ter soll vier­zig Euro­nen kos­ten? Las­sen Sie mei­ne Brief­ta­sche los, mein Herr! Und dann hat das Ding nicht ein­mal ein Schnell­spann­fut­ter? Ich glau­be es hakt!
Von B1 kos­tet eineSchlag­bohr­ma­schi­ne kei­ne 25 Euro. Mir egal, ist das Ding halt ne Opferanode.

Aber was soll ich sagen? Das Ding ist nicht sooo über wie ich dach­te. Riecht zwar ungut nach feins­ten chi­ne­si­schen Weich­ma­chern, aber für Löcher boh­ren und zum Putz umrüh­ren hat das Ding durch­aus Talent.

Ach ja: Ich habe die Löcher im Holz grö­ßer gebohrt als die Löcher für die Ein­baus­pots im Rigips. War­um? Nun, ich wer­de nie­mals auf den Mil­li­me­ter genau das Loch in der Holz­de­cke tref­fen. Wenn das unsicht­ba­re Loch nach­her grö­ßer ist, kann ich das sicht­ba­re Loch ruhig etwas ver­set­zen. Trä­fe ich mit der Bohr­kro­ne spä­ter beim Boh­ren durch den Rigips auf das Holz, könn­te es mir den Boh­rer ver­rei­ßen und das sicht­ba­re Loch ausreißen.

Ich bohr­te die Löcher und leg­te die Kabel in die Nuten der Holz­de­cke. Ich bin bekannt dafür, dass ich Loch­band lie­be. Kei­ne Ahnung war­um die Leu­te das denken.
Wie dem auch sei, die Kabel soll­ten natür­lich nicht im Bohr­be­reich des „sicht­ba­ren Loches” lie­gen, sie könn­te beschä­digt wer­den. Ich bohr­te also im respekt­vol­len Abstand Durch­füh­run­gen in die dicke Holz­de­cke, die die Lei­tun­gen im sanf­ten  Win­kel führ­ten. Dazu drück­te ich ein­fach den Boh­rer ganz an die Decke, sodass eine Art schrä­ges Lang­loch ent­stand. Das ist wich­tig. Strom­ka­bel dür­fen nicht stark geknickt werden!


Mein Haupt­pro­blem war, wie ich die Spots ver­tei­le. Das dau­er­te ewig. War­um? Weil eben die Abstän­de der Quer­bal­ken alle unter­schied­lich sind. Letzt­lich blieb mir nur die Wahl zwölf Spots zu instal­lie­ren. Jeweils vier in drei Reihen.
Die Abstän­de sind eher krumm, wie man an den Mar­kie­run­gen an der Wand sieht.


Das war der Moment, als Jum­bo Was­ser ließ! Die ers­ten Plat­ten waren an der Decke! Ich MUSSTE es wis­sen! Kann ich die Löcher wie­der treffen?
Yes Sir!


Elvis hat das Gebäu­de ver­las­sen! Tref­fer und ver­senkt! Bes­ser geht es nicht!

Spä­ter habe ich alle ande­ren Löcher auch noch gebohrt. Nicht jedes war per­fekt, aber kei­nes wirk­lich daneben.

 

Schreibe einen Kommentar

Ich bin mit der Datenschutzerklärung und der Speicherung meiner eingegebenen Daten einverstanden.