25 Jahre Hessburg.de!

25 Jahre? Ernsthaft? Im September1998 begann ich, mit HTML meine erste Website zu schreiben. Ich war gerade in der Ausbildung zum CNE (Certified Novell Engineer) und dachte mir, dass ich auch Kenntnisse in der Erstellung von Websites gebrauchen könnte.

Warum erst 1998?

Im Internet war ich schon lange vorher unterwegs. Aber eben im Usenet. Das WWW fand ich doof. Webseiten auf Geocities waren mir ein GrÀuel. Das Informations-Rausch-VerhÀltnis war mir zu schlecht und animierte GIFs sind mein persönlicher Albtraum. Schlechte Websites sind leider nicht zusammen mit Geocities ausgestorben.

Eigentlich war ich bereits 1984 online gegangen. Ich kannte alle Mailboxen im Ortsnetz. Ja, Ortsnetz, denn eine Verbindung zu einer Mailbox, eines BBS, wurde wie ein normales TelefongesprĂ€ch abgerechnet. Die Mailboxen finanzierten sich zum Teil durch einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich. Als SchĂŒler konnte und wollte ich mir den aber nicht leisten. Die Tel

Internet ist nicht WWW

Die erste Website ĂŒberhaupt ging im August 1991 online. Sie wurde von Tim Berners-Lee erstellt und war eine Informationsseite ĂŒber das World Wide Web-Projekt (WWW). Dies war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Internets und der Etablierung des World Wide Web als Plattform fĂŒr Online-Kommunikation und -Handel. Die erste kommerzielle Website, die Produkte im WWW verkaufte, war die Website (https://www.books.com) des amerikanischen BuchhĂ€ndlers „Book Stacks Unlimited“, die im April 1992 online ging.

Replik des ersten Webservers der Welt
Replik des ersten Webservers der Welt

 

Aufbruchsstimmung

Dass ich nach meiner Ausbildung zum CNE im Rhein-Main-Gebiet landen wĂŒrde, war schon vorher klar. Ich wohnte zwar noch in Kassel, aber meine damalige Freundin und spĂ€tere Ex-Frau lebte schon seit ĂŒber einem halben Jahr in Offenbach. Sie war wegen der Arbeit dorthin gezogen. Zehn Jahre nach dem Mauerfall war Kassel immer noch die einzige Stadt der DDR, die im Westen lag.

ArbeitsplĂ€tze, auch im IT-Bereich, waren in Kassel rar und chronisch unterbezahlt. Alte Schulfreunde, die noch in Kassel lebten, waren entweder bei der Stadt, bei Volkswagen oder einem anderen großen Unternehmen angestellt. Wir, die AnfĂ€nge der Generation X, waren wohl die letzten, die eine lebenslange „Festanstellung“ in Aussicht hatten.

Nun hieß es auch bald fĂŒr mich, die Zelte in meiner Heimatstadt abzubrechen. Kassel hatte und hat zwar seine Probleme, ist aber viel besser als sein Ruf. Die Kulturdichte ist recht hoch, die Aue und der Bergpark suchen weltweit ihresgleichen und die Landschaft lernt man erst zu schĂ€tzen, wenn man von dort weggezogen ist.

Erste Gehversuche

Unsere Yuppie-Dachgeschosswohnung in der Heckenbreite in Kassel stand bereits zum Verkauf. Im Prinzip lebte ich Wochentags schon allein dort. Die Ausbildung zum CNE ging tĂ€glich bis zum frĂŒhen Nachmittag, ich hatte also viel Tagesfreizeit.

So hatte ich bereits im September 1998 mit den ersten Gehversuchen im Weg angefangen. Eine Mischung aus HTML und 
 wie hieß dieses Web-Tool von Microsoft doch gleich? Frontpage! Ja! Schön! Das war 
 richtig scheiße! Aber wir hatten ja nichts anderes.

Womit surfte ich damals? Ein US-Robotics 56 K-Modem, richtig. DafĂŒr benötigte man eine echte Telefonleitung und keine mit Multiplex! Ich musste damals die Telekom anrufen, damit die mich umstellten, sonst hĂ€tte ich nur mit 28,8 oder maximal 33,6 kbit/s surfen können. Die Umstellung klappte sogar richtig gut und nach wenigen Stunden hatte ich schon die volle Leistung des Modems.

Im Vergleich zu einem normalen Kabelanschluss mit 400 MBit surft man heute mehr als 13.000 Mal so schnell. Damals wurde noch jedes Bit im Modem mit einem Glas Prosecco begrĂŒĂŸt. FrĂŒher war eben alles besser. Ja.

Damals war „schnelleres Internet“ noch wichtig, denn die Online-Zeit wurde nach Minuten abgerechnet. Acht Pfennig (ca. 7 Cent) fielen pro Minute an, die man online war. 4,80 DM pro Stunde (ca. 4,50 EUR).

Ich habe keine Idee mehr, bei welchem Anbieter ich damals war? CompuServe? AOL? Wurde Compuserve nicht von AOL ĂŒbernommen? Ich könnte jetzt einfach danach googeln, um wie der Babbo dazustehen, aber es ist mir absolut wurscht.

Damals passte eine Website noch bequem auf eine Diskette, war also kleiner als 1,2 MB. Wie groß ist diese Site jetzt? 2 Gigabyte? Ich schaue mal nach … Ah! 10,8 GB! 383.860 Objekte! Ohne Datenbank! Die hat 500 MB. Das ist rund das 10.000-fache der originalen Seite!

HĂ€tte man damals solch eine Datenmenge mit einem 33,6er-Modem herunterladen wollen, hatte das 341,88 DM gekostet. Das entspricht heute der Ă€hnlichen Summe in EUR. Das zahlen wir nicht mal im Jahr fĂŒr Festnetz und Internet. Als Flat!

Mein Rechner war seinerzeit noch ein AMD K6-2 400. Die heutige Website hĂ€tte ohnehin nicht im Ansatz auf dessen Festplatte gepasst und mit dem Modem hĂ€tte ich mich daran tot geladen! 72 Stunden, also drei Tage! Krass! 🙂 Wie die alte Kiste mit der Anzeige von CSS-basiertem Design klarkommen wĂŒrde, möchte ich mir nicht ausmalen. Das gĂ€be dem Wort „Langsamkeit“ sicher eine völlig neue Bedeutung!

Retrocomputer

Wie dem auch sein, ich war schon damals ein Retro-Nerd und sammelte alte Homecomputer und Telespiele. Die kaufte ich seinerzeit noch ĂŒber das Usernet und auf lokalen FlohmĂ€rkten! Wahnsinn! Die GerĂ€te gab es damals zu Kursen, von denen wir heute nur noch trĂ€umen können.

Und Auktionen im WWW? Ja, klar, das fing damals gerade an. Bei Alando war ich daher auch schon angemeldet.

Was?

Zalando?

Nein, Alando!

Das war ein Online-Auktionshaus der Samwer-BrĂŒder, die es 1999 an Ebay verscherbelten. Einschließlich mir! Und alle anderen Kunden auch. Schon mal gewundert, warum manche eBay-Accounts auf „_de“ enden? Weil es diesen Benutzernamen in den USA schon gab. In meinem Fall wurde also aus „BBI“ „BBI_de“! Das Registrierungsdatum aller Accounts, die eBay von Alando ĂŒbernommen hat, wurde stumpf auf den 01.04.1999 gesetzt.

BBI steht fĂŒr „Bitbuster Industries“, abgeleitet von Ghostbusters. Auf dem C64 war das mein Handle unter dem ich Programme schrieb und auch mal eines „crackte“. Der Skill, der fĂŒr dieses Spiel, ein Pferdetournierspiel, nötig war, war es, schlicht im richtigen Moment „Stop“ auf der Datasette zu drĂŒcken, damit nicht der Kopierschutz, sondern nur das Programm geladen wurde.

Und ebendiesen Commodore 64, der damals, vor 25 Jahren, erst 15 Jahre alt war, wollte ich der Welt, dem Web, prÀsentieren.

Zusammen mit meinem VCS, einem Bit 90, einem Sinclair QL, einem Atari 800 XL, meinem geliebten Philips G7000 und noch einen ganzen Haufen anderem alten Kram.

Einige Wochen spĂ€ter sollte sich noch ein Commodore 65 hinzugesellen, den ich ĂŒber Zock.com fĂŒr 375 DM vom Vorbesitzer kaufen konnte, der als Missionar nach Afrika ging. Ich wusste nicht so recht, was ein Commodore 65 war, aber ich schrieb dem Mann direkt eine Mail, dass ich ihn nehmen wĂŒrde, er solle mir seine Kontonummer schicken. Es gab ja noch kein PayPal.

Sinnsuche

Nun gut, die ersten Seiten auf meiner neuen WebprĂ€senz „Hessburg.de“ waren also in Arbeit. Ich wollte aber nicht den Sascha von Zock.com verĂ€rgern und in „Konkurrenz“ zu seiner hervorragenden Seite treten. Die Homecomputer-Seite musste also andere Infos anbieten als die seine. Schwierig.

In der StadtbĂŒcherrei lieh ich mir noch einige JahresbĂ€nde der Chip aus und blĂ€tterte sie durch. Irgendetwas Historisches mĂŒsste sich doch finden lassen … aber was soll man daraus schon besprechen, wenn man keine Bilder raubmordkopierend ins Web stellen und mich der Gnade des von Gravenreuth ausliefern lassen wollte?

Halbherzig „besprach“ ich eine frĂŒhe Form des Screenshots aus der Chip. Nein, nicht Strg-Druck! Die hatten ein Gestell vor einem Monitor aufgebaut, in dem eine Sofortbildkamera steckte! Ja, so geht es natĂŒrlich auch! 🙂

Erste Inhalte

Im Dezember war die Website dann auch mit ersten Inhalten versehen.

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Homecpmputer Arena

Die Startseite der Homecomputer Arena:

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Eine Liste mit Homecomputer, die ich besprechen wollte. Das wĂŒrde man heute so nicht mehr machen. Leere EintrĂ€ge setzen einen nur unter Druck und frustrieren den Besucher. Ausserdem ist das auch eine Art SEO-Spam.

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Gleiches bei den Telespielen: Mehr AnkĂŒndigungen als Inhalte.

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„Kurioses“ war mir auch eine eigene Rubrik wert, die ebenfalls nicht durch Inhalte glĂ€nzte. Aber man wollte so viel im Leben 


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Unter „Werbung“ gab es schon mehr zu sehen. Die Bilder existieren heute nicht mehr, was aber auch gut ist, in Zeiten, in denen Leute, die schlechte Juristen sind, sich ihren Lebensunterhalt mit Abmahnungen verdienen mĂŒssen.

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Auch wenn das damals abgesprochen war, so ist das Einbinden fremder Inhalte in einen iFrame einfach nur schlechter Stil.

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Ein sinnloser Update-Verlauf. Aber das haben damals tatsÀchlich viele Leute so gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob es noch kein RSS gab.

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Homecomputer allein sind doch langweilig. Ich schrieb also noch etwas ĂŒber eines meiner anderen Hobbys, das Kiting, das Fliegen lassen von Drachen. Ja, das habe ich damals wohl verkehrt geschrieben.

Kiting

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Chassalla

Das war die Kapelle meines Bruders. Die hatten zwei CDs herausgebracht, von denen man die zweite auf Spotify anhören kann.

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Green Hill

Seinerzeit besaß mein Bruder auch ein professionelles Tonstudio. Nein, keine Eierkartons an der Wand, ein aufwendig gebautes, absolut schalldichtes Studio. Leider sind auch von dieser Unterseite keine Bilder mehr erhalten. Von wegen, das Internet vergisst nichts.

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Rallye Team Pirsch

Mein jĂŒngster Cousin Frank fuhr damals noch Rallye und wurde in einem reppigen Opel Kadett mit asthmatischen 130 PS sogar Meister aller Klassen in Hessen-ThĂŒringen. Dabei konnte er sich nicht einmal die Teilnahme an allen WertungslĂ€ufen leisten. Ich fragte meinen Onkel Hans, wie Frank das denn schaffen wĂŒrde. Er kann das ja beurteilen, denn er war selbst Werksfahrer fĂŒr Simca und auch Hessenmeister geworden. Seine Mine verfinsterte sich und er meinte resigniert: „Ach, weißt Du 
 wenn andere auf die Bremse treten, steht Frank noch voll auf dem Gas 
“.

Sonntags fuhr ich mit ihm durch ein Industriegebiet. Mal kurz angasen. Ich habe mir fast in die Hose gemacht, denn als wir zurĂŒckwollten und Frank vor einer T-Kreuzung bremste, ging der Kadett kurz quer. Als wir standen, grinste er mich an, machte eine vage Handbewegung und meinte: „Einen Moment dachte ich, ich fange ihn nicht mehr!“. Ich nur heiser: „Nach Hause! Nach Hause! Langsam!“.

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Newshelp

Damals war ich noch viel im Usenet unterwegs und plante darĂŒber einen Leitfaden zu schreiben.

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Links

Jede Website hatte damals eine Linksammlung. Google gab es bislang nicht und Yahoo war nicht so pralle. Also teilte man seine persönlichen Favoriten mit der Welt.

Download

Sieh mal an. Schon damals fand ich die c’t eher mĂ€h. Aber trotzdem kĂŒndigte ich das Abo erst 22 Jahre spĂ€ter endgĂŒltig.

Zur Person

Tja, eher ĂŒbersichtlich. Hat sich seitdem viel verĂ€ndert.

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Pause

Im Mai 2001 nahm ich die Site vom Netz. Alle Inhalte waren ĂŒberholt und ich hatte sie seit damals nicht mehr gepflegt. Ich wusste auch nicht recht, was ich noch schreiben sollte.

NetZock.de

Seit 2003 Jahr betreute ich die Website von Netzock.de, meinem LAN-Clan, was mir viel Spaß machte. Ich setzte die Site komplett neu auf und verwendete Mambo als CMS. Wir kooperierten noch mit dem Hanauer Netzwerkclub, einem Clan, der grĂ¶ĂŸere LAN-Partys ausrichtete, aber auch gemeinsam konnten wir nicht mehr genĂŒgend Leute fĂŒr LAN-Partys begeistern. Alle spielten online und die Zeit der LAN-Partys war langsam vorĂŒber. 🙁

HomeCon.net

2009 grĂŒndete ich die HomeCon, ein Homecomputer- und Konsolentreffen, und richtete sie zusammen mit Quarkbeutel (Holger Groh) aus. Den Namen schlug er in einem Brainstorming vor. Leider war nur noch eine .net-Adresse mit diesem Namen frei.

Holger und ich machen aber schon lange die Organisation fĂŒr die HomeCon nicht mehr. Das haben andere ĂŒbernommen. Auch meine alten Berichte von den HomeCons und die Artikel ĂŒber Homecomputer und Telespiele sind von der Website verschwunden. Die neuen Betreiber interessieren sich nicht fĂŒr die eigene Geschichte.

Die HomeCon.de erstellte ich ebenfalls mit Mambo, was mittlerweile Joomla hieß. Die Wayback-Machine kam damals ĂŒberhaupt nicht mit CMS klar, sodass von diesen ersten Seiten keinerlei benutzbare Überreste zu finden sind. Das komplette Design ist verschwunden. Ich lehnte es aber an den Film TRON von 1982 an. Der HomeCon-Schriftzug ist die Schriftart, die mein geliebtes Philips G7000 fĂŒr die Videopacs verwendete.

Verschwundene Inhalte

Die Berichte, die ich fĂŒr NetZock und die HomeCon geschrieben habe befinden sich auf einem Backup auf dem NAS, das ich bei der Scheidung zurĂŒckließ. Damit sind diese Daten verloren. Über die Wayback-Machine komme ich aber an die Texte und die Platzhalter (Filenames) fĂŒr die Bilder heran.

Viele der Bilder sollten sich aber noch in meiner Foto-Library befinden. Ich fing bereits an, einen Artikel ĂŒber die Sega-Meisterschaften zu rekonstruieren, aber das ist unglaublich viel Arbeit! Man mag es kaum glauben.

Ich habe noch genug aktuelle Berichte in der Queue, die wichtiger sind, als die alten Berichte aus vergangenen Tagen. Dazu kommt auch noch das Haus, das weiterhin nicht fertig ist. Ob und wann ich wieder mit der Rekonstruktion beginne, steht also nicht fest.

Tote-Pixel.de

2014 bastelte ich die Toten-Pixel wieder mit Joomla zusammen. Die ersten Artikel fĂŒr Tote-Pixel war der gleiche, den ich als ersten Artikel fĂŒr die HomeCon schrieb: Bit Corporation Bit 90.

Schnell schrieb ich immer mehr Artikel ĂŒber alte Homecomputer und Telespiele. Es drĂ€ngte mich aber immer mehr, auch ĂŒber aktuelle Themen zu schreiben. Unpassendes, wie der Bau eine Garage oder Reparaturen an meinen Autos, veröffentlichte ich folglich ebenfalls unter Tote-Pixel.de. Immer mehr Berichte ĂŒber IT-Sicherheit und IT-Politik entstanden. Hier erblickte auch mein Kaufkraftrechner das erste Mal das Licht der Welt.

Ein thematisches Desaster, denn Tote Pixel sind nun einmal keine Lebende Pixel. Ich musste einen Blick ĂŒber den Tellerrand werfen.

Von den toten Pixeln ist etwas mehr Design vorhanden. Vor allem mein geliebtes Dock-MenĂŒ. Aber die Hintergrundbilder sind verschwunden.

Alle Inhalte finden sich aber hier und hier und hier auf dieser Website.

Tellerrandforschung.de

Ich lagerte die Themen ĂŒber IT aus. Ein Neuanfang musste her. 2019 erstellte ich die Tellerrandforschung.de. Der Name kam von einem Aprilscherz, den mein Bruder 2003 veröffentlichte und ĂŒber den auch Heise.de berichtete. Es ging dabei um einen ein gewisses „IFT Berlin“, das „Institut fĂŒr Tellerrandforschung“.

Von der Tellerrandforschung ist sehr viel mehr ĂŒbrig als von den anderen Seiten. Archive.org crawlt augenscheinlich immer besser und man kann die Website im Archiv tatsĂ€chlich noch so benutzen, wie ich sie erstellte. Das mag daran liegen, dass Archive.org besser WordPress-Websites als die von Joomla crawlen kann?

Alle alten Inhalte sind mittlerweile hier zu finden.

Hessburg.de – reloaded

Die Pflege von verschiedenen Websites und CMS wurde mir zu viel. Ich fĂŒhrte die toten Pixel und das IFT auf hessburg.de wieder zusammen.

Hausblog.hessburg.de

Mit der Haussanierung 2018 erstellte ich „Unseren kleinen Hausblog„, der sogar einen Preis als Lieblingsblog erhielt. Beinahe tĂ€glich schrieb ich ĂŒber unsere Abenteuer bei der Haussanierung, oft sogar mehr als einen Artikel. Diese dienten mit als persönliche Dokumention, die ich auch heute noch immer wieder konsultiere, um nachzulesen, wie seinerzeit etwas am Haus gebaut wurde.

Ich wollte damit aber nicht die Startseite von Hessburg.de zumĂŒllen. Das war aber Blödsinn, der der Hausblog trieb die Zugriffszahlen und bisher unbekannte Höhen.

Nur noch eine Site zum Pflegen

2021 integrierte ich den Hausblog ebenfalls in hessburg.de, denn auch hier steckten zwei CMS dahinter, die ich pflegen musste. Es war eine Art feindliche Übernahme durch den Hausblog, denn er drĂ€ngte große Teile seines Designs hessburg.de auf. 🙂

Affilliate-Programme

Zeitgleich meldete ich mich bei Affiliate-Programmen an, denn ich hatte wĂ€hrend des Hausblogs sehr viele Artikel auf eBay und Amazon verlinkt. Warum sollte ich dadurch nicht die Kosten fĂŒr die Website wieder hereinbekommen können, dachte ich? FĂŒr die Besucher Ă€ndert sich nichts an den Preisen und mir finanziert es die Website.

Es sind ja nicht nur Hosting-Kosten, nein! Es sammeln sich einige kostenpflichtige Plugins an, die man durch die DSGVO zwingend benötigt.

War wĂ€hrend der Haussanierung noch die Dokumentation treibende Kraft hinter meinen Artikeln, so ist es heute definitiv die Aussicht auf ein paar Cent NebeneinkĂŒnfte.

Ich bin kein Influencer, der seine Leser verarschen will und Jubelartikel ĂŒber den letzten Schrott schreibt. Bei mir gibt es nur die Wahrheit meine subjektive und ehrliche Meinung zu lesen. Daher bleiben die reinen Bruttoeinnahmen auch deutlichst unter denen eines Minijobs. Durch ein Update bei Google sanken meine tĂ€glichen Besucherzahlen seit dem Sommer zudem von 1.000 auf nur noch 500 – und damit auch die Konversionen der Affiliate-Links.

Danke

Ich muss mich ausdrĂŒcklich bei allen UnterstĂŒtzer bedanken, alles voran denen, die mir „Kaffees“ spendierten. Es motiviert ungemein, wenn man Leuten so helfen konnte, dass sie einem eine Tasse Kaffee spendieren. Einige spendierten mir sogar noch ein paar Teilchen dazu.

Aber auch jeder, der auf einen der Affilliate-Links klickt und etwas darĂŒber kauft, sorgt dafĂŒr, dass ich Bock habe, neue Artikel zu schreiben.

Auch wichtig: die Vergabe von Herzen fĂŒr Artikel. Auch das motiviert mehr, als man denkt.

Ich bedanke mich bei Euch allen, ohne Euch wĂŒrde ich keine weiteren Artikel mehr schreiben wollen.

Über den Autor

Hessi

Michael "Hessi" Heßburg ist ein erfahrener Technik-Enthusiast und ehemaliger Informatiker. Seine Website, die er seit ĂŒber 25 Jahren betreibt, deckt vielfĂ€ltige Themen ab, darunter Haus & Garten, Hausrenovierung, IT, 3D-Druck, Retrocomputing und Autoreparatur. Zudem behandelt er gesellschaftspolitische Themen wie Datenschutz und Überwachung. Hessi ist seit 20 Jahren freiberuflicher Autor und bietet in seinem Blog fundierte Einblicke und praktische Tipps. Seine BeitrĂ€ge sind sorgfĂ€ltig recherchiert und leicht verstĂ€ndlich, um Leser bei ihren Projekten zu unterstĂŒtzen.

2 Gedanken zu „25 Jahre Hessburg.de!“

  1. Sehr schön zu lesender Artikel, dass ist wie eine Zeitreise, die aufgezÀhlte Hardware war mir auch bestens bekannt, wie der legendÀre Mitsumi Brenner :)))

    Dann hast du sehr spÀt den Novellschein gemacht, ich hatte seinerzeit 1993 den Novell System Manager gemacht. 1998 war Novell schon auf dem stark absteigenden Ast in der Branche. Ende 1999 habe ich dann den Microsoft MCSE + MCDBA gemacht, da waren von Novell nur noch vereinzelt Server zu finden.

    FrĂŒher, so um die 1999/2000er habe ich erst mit Netobject Fusion und spĂ€ter dann mit Dreamweaver einige eigene Homepages erstellt u.a. ein Motorradblog da ich sehr viel Motorrad gefahren bin mit meiner Ex.

    Es ist immer wieder spannend wenn man die alten Seiten im Netarchive besucht, leider sind die Seiten wo eine Datenbank hinter war oft kaputt da logischerweise die Datenbank oder auch verlinkte Artikel nicht mehr existieren ;-(

    Dir ein frohes neues Jahr und vor allem Gesundheit

    Antworten
    • Korrekt, die Sony Music hatte seinerzeit noch Novell-Server, aber die hatten auch noch Token Ring (was unter Last nicht so langsam ist, wie man es erwartet). Mit dem Umzug nach Berlin wurde das alles abgeschafft und ich sah nie mehr eine Novell-Maschine.

      Dir auch ein frohes Neues!

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