Kin­der­haus im Garten

Lese­dau­er 10 Minu­ten

Ein Kin­der­haus im Gar­ten bau­en. Mit einer Schau­kel, einem Sand­kas­ten, einem Fah­nen­mast, Klet­ter­mög­lich­kei­ten und zwei Stock­wer­ken! Das gan­ze soll auch über Jah­re hin­aus wet­ter­fest sein. Dazu braucht es gute Far­be und ein sta­bi­les Fun­da­ment. Wie man so etwas auf­baut, dass es Jahr­zehn­te mit mög­lichst wenig Pfle­ge hält, zei­ge ich Euch hier.

ACHTUNG:

Ich haf­te nicht für Schä­den, die Ihr beim Nach­ma­chen die­ser Arbei­ten anrich­tet. Irr­tü­mer sind aus­drück­lich vor­be­hal­ten.
Wenn Euch irgend­was abfa­ckelt, explo­diert, auf die Füße fällt, zusam­men­bricht und Euch unter sich begräbt, Ihr eine gefa­ckelt bekommt, irgend­je­mand in Eure unge­si­cher­te Bau­gru­be fällt, oder Ihr Euch einen Fin­ger­na­gel abbrecht: Ich bin nicht schuld! Ich sage nicht: „Macht es genau so!”, ich sage nur: „Ich habe es so gemacht!”. Jeder muss sel­ber wis­sen, was er da tut.

2004

Vor dem Haus­bau im Jahr 2004 fand mei­ne Frau am schwar­zen Brett eines Super­mark­tes einen Zet­tel, auf dem ein selbst­ge­bau­tes Aben­teu­er­bett für Kin­der­zim­mer ange­bo­ten wur­de. Wenn ich mich recht ent­sin­ne wur­den dafür 100 EUR auf­ge­ru­fen. Sie mein­te, das wäre toll für das Zim­mer unse­rer Toch­ter. Wir schlu­gen zu.

Als das Haus fer­tig war, bemerk­ten wir, dass die­ses Bett ein­fach zu wuch­tig für das Zim­mer wäre. Mist. Was jetzt? Das Ding wur­de ja als Aben­teu­er­bett für drin­nen gebaut. Gut, egal, dann muss­te es eben wet­ter­fest gemacht werden.

Die Punkt­fun­da­men­te waren schnell gegos­sen. Bei uns rei­chen 50cm locker aus, um frost­frei gegrün­det zu sein. Löcher aus­ge­ho­ben. Boden ver­dich­tet, Kies rein­ge­kippt, die­sen auch ver­dich­tet und dann Beton drauf. Simpel.

Das Haus bau­te ich wie­der so auf, wie es von sei­nem Erbau­er einst gedacht war. Die Ände­run­gen kamen dann nach und nach. Der Auf­bau im Frei­en bedingt zum Bei­spiel auch ein ordent­li­ches Dach und kei­nes aus Span­plat­ten. Ja, das Holz ist nicht kes­sel­druck­im­prä­gniert. Des­we­gen ist ein ordent­li­cher Auf­bau und ein guter Wet­ter­schutz von Nöten.

Für die Schau­kel habe ich in die Beton­fun­da­men­te gleich Ein­sen­be­schlä­ge mit ein­ge­gos­sen, so dass ich die Bal­ken dar­an sicher anschrau­ben konn­te. Die­se soll­ten auch kei­nen Boden­kon­takt haben, damit sie Feuch­te zie­hen. Anfangs stan­den die Fun­da­men­te der Schau­kel noch recht weit aus dem Boden, da wir wuss­ten, dass das gesam­te Grund­stück auf die­ser Sei­te etwas auf­ge­schüt­tet wer­den muss­te. Das Haus an sich wur­de mit Dübeln und Win­keln mit den Fun­da­men­ten verschraubt.

kinderhaus rohbau
(Kin­der­haus im Roh­bau, Fun­da­men­te gut zu sehen)

Ich bau­te mit einem drei Meter lan­gen Bal­ken einen Dach­first, der gleich­zei­tig den obe­ren Bal­ken der Schau­kel dar­stell­te. Die Kräf­te, die beim Schau­keln ent­ste­hen, wer­den intern schlicht mit zwei „Element-System”-Schienen an der Rück­wand abgeführt.

keine Fensterscheiben
(Noch ohne Fensterscheiben)

Rich­tig! Eine Rück­wand hat das Haus nie gehabt. Ich über­leg­te lan­ge, ob ich eine bau­en soll­te, ent­schied mich aber dage­gen. Das wäre nur ein Nist­platz für Insek­ten geworden.

treppen eingezogen
(Trep­pe wei­ter eingezogen)

An die­ser Stel­le ist das Grund­stück nur drei Meter breit. Die Trep­pe war anfangs kom­plett aus­ser­halb des Hau­ses. Beim Schau­keln hät­te sie gestört, also bau­te ich das Haus so um, dass die Trep­pe so weit wie mög­lich im Haus verschwand.

Die Bal­kon­käs­ten bestehen aus drei Nut- und Fer­de­r­bret­tern, die mit Win­keln am Haus ver­schaubt sind. Die Ver­zie­run­gen habe ich aus­ge­sägt. Als Scha­blo­ne benutz­te ich dazu ein­fach die Grif­fe einer Sche­re. Bil­li­ger Trick. Das Schlepp­dach hat kei­ne Ver­zie­run­gen, aus Sicherheitsgründen.

Das glei­che Spiel mit den Abde­ckun­gen des Daches an den Sei­ten. Das Haus stand beim Vor­be­sit­zer in einer exakt pas­sen­den Nische, so dass er kei­ne Abde­ckun­gen benötigte.

Das Dach an sich habe ich mit Nut- und Feder­bret­tern auf­ge­baut. Damit noch genug Kopf­frei­heit bleibt, habe ich die Dach­spar­ren eben­falls nur in Nut und Feder aus­ge­führt. Ein­fach nur ver­schraubt, das hält und es biegt sich auch nichts durch.
Die Bitu­men-Dach­schin­deln habe ich nicht direkt auf das Dach getackert, son­dern noch eine Bitu­men­bahn unter­ge­legt. Das ist nun abso­lut wasserdicht.

Nach 12 Jah­ren ist das Dach immer noch nicht durch­ge­bo­gen, auch wenn die Gro­ße es mitt­ler­wei­le als Lese-Hoch­sitz im Som­mer verwendet.

klettergerüst
(Klet­ter­ge­rüst)

Als Wet­ter­schutz benutz­te ich die Eigen­mar­ke-Far­be aus dem Bau­haus. Weiss und son­nen­gelb decken abso­lut super. Die ande­ren Far­ben sind nicht so toll. Das gan­ze Haus habe ich mit die­sen Streich­pads „gestri­chen”, das ging tat­säch­lich viel leich­ter, schnel­ler und gleich­mä­ßi­ger als mit dem Pinsel.

Ein Klet­ter­ge­rüst ent­stand aus Dachlatten. 

boden im haus
(Boden im Erdgeschoss)

Der Boden im Erd­ge­schoss ent­stand aus die­sen Holz­flie­sen. Als Lager an den Ecken der Plat­ten benutz­te ich ein­fach Pflas­ter­stei­ne. Hier liegt ein Rest Gras­tep­pich auf dem Boden.

Im Dach­ge­schoss ist der gesam­te Boden damit aus­ge­legt. Eben­so habe ich die Stu­fen damit beklebt.

schleppdach mit terrasse
(Schlepp­dach mit Terrasse)

Unter einem Schlepp­dach habe ich eine Art Ter­ras­se mit Bank gebaut.

fenster Plexiglas
(Fens­ter­schei­ben eingebaut)

Die Fens­ter­schei­ben bau­te ich aus Ple­xi­glas. Mit einem Kunst­stoff­blatt aus­ge­sägt, die Löcher vor­ge­bohrt und ein­fach verschraubt.

kinderhaus fertig
(Fast fer­tig)

An die Sei­te bau­te ich noch ein „Fens­ter” in Rau­ten­form ein. Fall­schutz­mat­ten ver­hin­dern Verletzungen.

Das Kin­der­haus moch­te jeder. Als die Häu­ser drum­her­um noch nicht stan­den, kann­te wohl jeder in Seli­gen­stadt die­ses Kin­der­haus. Man konn­te es noch von der Aus­fall­stra­ße durch den Ein­schnitt im Wall gut sehen. Wir wur­den sehr oft dar­auf angesprochen.

2013
Im Gro­ßen und Gan­zen blieb das Haus so bis 2013 unver­än­dert und unre­no­viert bestehen. Die Far­be erwies sich dabei als erstaun­lich robust.
Puber­tie­ren­de Teen­ager nut­zen sol­che Kin­der­häu­ser eher weni­ger. Die Nut­zungs­dau­er war auch nie so lan­ge gedacht gewe­sen. Eigent­lich hät­te es abge­baut wer­den sollen.

Aber wir beka­men eine Nachzüglerin.

Das Haus wur­de auf­ge­hübscht und umgebaut.

neue tür
(Neue Tür)

Die Trep­pe muss­te weg. Die Trä­ger­plat­te bestand aus ein­fa­chem Leim­holz und bekam dau­ernd Regen und Schnee ab. Die mit Rasen­tep­pich bezo­ge­nen Trep­pen­stu­fen waren auch eine Art Feuch­tig­keits­de­pot.
Aber der gan­ze Kram hat immer­hin fast 10 Jah­re lang Wind und Wet­ter getrotzt.

Die Tür. ja, seht sie Euch an! Das ist IIRC Nuß­baum­holz! Es klingt ver­rückt, aber das ist als Rest­stück bil­li­ger als eine Kie­fern­holz­plat­te gewe­sen! Der Mit­ar­bei­ter im Holz­zu­schnitt mein­te, dass das Holz von Natur aus gut gegen Wit­te­rungs­ein­flüs­se geschützt wäre.

Gut, jetzt ist da eine Tür aus Nuß­baum­holz drin. Sehr dekadent.

Auf dem obe­ren Bild sieht man, wie gut die Far­be die Jah­re über­stan­den hat. An den Quer­lat­ten kann man aber auch Abnut­zungs­spu­ren erken­nen. Die Kin­der klet­ter­ten dar­an immer hoch.

Leiter
(Lei­ter)

leiter fertig
(Bitu­men­bah­nen als Trittschutz)

Über eine Lei­ter gelan­gen die Bewoh­ner in das obe­re Stock­werk. Dazu habe ich aller­dings einen Zwi­schen­bo­den eingezogen.

Zwischenboden
(Zwi­schen­bo­den)

zwischenboden fertig
(Zwi­schen­bo­den fertig)

Der Zwi­schen­bo­den ist frei­schwe­bend. Jetzt kommt man vom Dach­ge­schoss in das Erd­ge­schoss ohne das Haus ver­las­sen zu müs­sen. Das ist mehr Aben­teu­er­fee­ling drin.

bullauge tür
(Tür mit Bullauge)

Damit man sieht, wer vor der Tür steht, haben wir ein Bull­au­ge ein­ge­baut. Die Kan­ten habe ich alle mit der Ober­frä­se gebrochen.

tür mit riegel
(Tür mit Riegel)

Die Tür bekam einen Rie­gel und einen Griff zum zuzie­hen. Hier sieht man gut, dass ich die Tür etwas arg zu groß dimen­sio­niert hat­te. Durch Hit­ze und Feuch­tig­keit dehnt sich das Holz der Tür und des Hau­ses doch aus, so dass ich mit einem Elek­tro­bo­bel und dem Drei­ecks­schlei­fer nach­hel­fen musste.

bullauge
(Bull­au­ge innen)

Das Bull­au­ge enstand aus einer run­den Ple­xi­glas­schei­be (Mas­s­an­fer­ti­gung von Ebay) und einem äus­se­ren Rah­men aus Bas­tel­holz. Der Rah­men besteht aus zwei Tei­len, einem dicken äus­se­ren Ring und einem dün­ne­ren inne­ren Ring (zwi­schen Tür und äus­se­ren Ring), wel­cher die Ple­xi­glas­plat­te hält. So ist der Rah­men bün­dig über dem Glas und schliesst direkt naht­los mit der Tür ab.

tür mit bullauge
(Tür mit Bullauge)

Die Fran­sen­vor­hän­ge hin­ter der Lei­ter sol­len Kat­zen­be­su­che verhindern.

Innen­raum lackieren

innenanstrich wagner pistole
(Innen­an­stricht)

Mit der Wag­ner-Pis­to­le habe ich den Anstrich im Inne­ren voll­enden kön­nen. Frau® woll­te vor neu­en Jah­ren innen alles mit einem Pin­sel strei­chen. Ich mein­te damals schon, dass das kei­ne gute Idee ist. Das Holz war teil­wei­se säger­au und man sieht ja, wie­vie­le Ecken, Spal­ten und Rit­zen dort sind. Der Anstrich war also unvollendet.

Mit der Wag­ner und der Bau­haus-Far­be war das aber tat­säch­lich in weni­gen Minu­ten deckend zu sprü­hen. Man sieht hier gut, dass auch die Zwi­schen­räu­me der Geschoss­de­cke per­fekt weis gewor­den sind.
Ich bin weder mit Wag­ner noch mit dem Bau­haus ver­schwä­gert, bekom­me auch kein Geld von denen für die „Wer­bung”. Aber die Kom­bi­na­ti­on ist halt klas­se. Die Far­be ist was­ser­lös­lich, so dass man die Pis­to­le zur Not auch in den Geschirr­spü­ler stek­c­ne könnte.

sprühergebnis
(Sprüh­ergeb­nis ohne abkleben!)

innenraum in weiss
(weis­ser Innenraum)

Sand­kas­ten
Der alte Sand­kas­ten, eine die­ser gro­ßen Plas­tik­schild­krö­ten, war schon lan­ge ver­schenkt wor­den. Es muss­te ein neu­er Sand­kas­ten her.
Ich woll­te schon immer mal einen sel­ber bauen. 🙂

sandkasten 1
(Fun­da­men­te für den Rahmen)

Als Fun­da­men­te benutz­te ich wie­der die alt­be­währ­ten Pflas­ter­stei­ne. Die müs­sen nur den Rah­men tra­gen, der Sand ruht auf der Erde.

sandkasten rahmen
(Der Rah­men)

Ich bau­te ein­fach mit einer gro­ben Idee im Kopf drauf los. Hier der unte­re Rahmen.

sandkasten seitenwand
(Sei­ten­wand)

sandkasten sitzfläche
(Test der Sitzfläche)

sitzfläche sandkasten
(Sand­kas­ten­kon­struk­ti­on fertig)

sandkasten seitenansicht
(Sand­kas­ten Seitenansicht)

feuchteschutz
(Feuch­te­schutz)

sandkasten sandvlies
(Vlies aus Unkrautschutz)

Der Sand soll­te auf jeden Fall im Zwei­fel auch Was­ser an die Erde abge­ben kön­nen. Des­halb kein Feuch­te­schutz auf dem Boden. Ja, Feuch­te kann umge­kehrt nun auch auf­stei­gen. Bes­ser aber als wenn Was­ser dort ste­hen blei­ben würde.

sandkasten mit sand
(Sand­kas­ten halb gefüllt)

Ja, der Sand­kas­ten schluckt was weg. Er ist deut­lich höher als nor­ma­le Sand­käs­ten, aber auch etwas klei­ner. Das passt schon.

Das Schlepp­dach schützt vor Regen­güs­sen und dem Regen­was­ser, wel­ches vom Dach fliesst.

Pro­blem ist nur: Hier gibt es Kat­zen. Alos mus­te so etwas wie ein Deckel her. Der soll­te mög­lichst leicht sein.

deckel sandkasten
(Deckel)

sandkasten deckelbefestigung
(Deckel­be­fes­ti­gung)

Ich zim­mer­te schnell einen Rah­men aus Dach­lat­ten zurecht und bespann­te den mit dem Vlies. War mir ja klart, dass das nicht ewig hal­ten wür­de, aber bis ich mir eine gute Lösung über­leg­te, hät­te der Deckel hal­ten sollen.

In mei­nem Fun­dus zu kra­men und dabei Funk­tio­nen für Din­ge zu fin­den, die eigent­lich für etwas ande­res gedacht waren, macht mir ein­fach enorm viel Spass. Hier hält ein Rie­gel, der eigent­lich ein Gar­di­nen­stan­gen­hal­ter ist, den Deckel sehr sicher. Auch Kin­der kön­nen ihn hoch­klap­pen und dann arre­tiert er auto­ma­tisch. Zum Lösen muss der Rie­gel ange­ho­ben wer­den. Die unte­re Schrau­be ist nicht ganz festgezogen.

Nach eini­gen Tagen war der Deckel hin. Die Kat­zen nut­zen ihn als Schlaf­platz und schnit­ten mit den Kral­len Löcher hinein.

Ich ersetz­te den Stoff durch eine schwar­ze Kunst­stoff­plat­te und sprüh­te den Rah­men in schwarz an.

umlaufende veranda
(„Veran­da”)

Um das Haus und den Sand­kas­ten kan eine umlau­fen­de „Veran­da”. Was soll­te ich da auch machen? Gras? So bleibt auch der Boden tro­cken und auch der Sand­kas­ten ist qua­si zwangs­be­lüf­tet. Auch hier die­nen wie­der Pflas­ter­stei­ne als Auflagen.

Fah­nen­mast
Ein Fah­nen­mast enstand aus meh­re­ren im Wech­sel mit­ein­an­der ver­schraub­ten und ver­kleb­ten Dach­lat­ten. Ich schraub­te ihn an das Klet­ter­ge­rüst. Eine Seil­rol­le oben und eine unten – und schon kann man eine Fah­ne his­sen. Ein Win­kel oben dient als Anschlag. Ein Seil­span­ner soant das Seil.

fahnenmast
(Fah­nen­mast)

fahnenmast mit deutschlandfahne
(Deutsch­land­fah­ne)

Eigent­lich hing da schon immer eine Pira­ten­fah­ne (St. Pau­li), aber die war fer­tig. Also kam pro­vi­so­risch eine klei­ne Deutsch­land­fah­ne dran.

Regen­rin­ne Schlepp­dach

regenrinne kinderhaus
(Regen­rin­ne Schleppdach)

Ihr wisst ja schon, dass ich die­sen Hang zum impro­vi­sie­ren habe. Dazu eine aus­ge­präg­te Faul­heit. Ich war zu faul zum Bau­markt zu fah­ren, also schau­te ich, wie ich schnell eine Regen­rin­ne bau­en könn­te.
Da lag noch ein KG-Rohr, etwas sil­ber­ne Sprüh­far­be. Mei­ne so gelieb­ten Loch­bän­der und ein paar metri­sche Schrau­ben… dar­aus kann man doch was machen?

Mit dem Dreh­mel das KG-Rohr längst geteilt, Sil­bern von aus­sen über­ge­jaucht. Aus Loch­band Hal­ter gebo­gen und mit Schrau­ben und Mut­tern an die Rohr­hälf­ten geschraubt. Ablau­fen­de rund­ge­schlif­fen (Ver­let­zungs­ge­fahr) und fer­tig war ich.

Es wer­de Licht!

Licht und Strom sind Basics. Die braucht man ein­fach. Der Gar­ten­be­reich ist sowie­so mit einem zusätz­li­chen FI-Schal­ter aus­ge­stat­tet, so dass ich nichts nach­rüs­ten musste.

Licht und Steckdosen
(Licht, Ver­tei­lung und Steck­do­sen im Obergeschoss)

Die Ver­tei­lun­gen habe ich mit Loch­band gesi­chert. Man weiss ja nie.

lichtschalter obergeschoss
(Licht­schal­ter im Obergeschoss)

licht untergeschoss
(Licht, Licht­schal­ter und Steck­do­sen im Untergeschoss)

Jetzt kön­nen wir den Rasen­mä­her auch mal im Kin­der­haus anschlies­sen. Sehr prak­tisch!
Die Wes­tern­tü­ren haben nun auch end­lich ech­te Wes­tern­tü­ren­schar­nie­re. Das waren zuvor nur nor­ma­le, nicht selbst­zu­rück­stel­len­de Scharniere.

blumenksaten frisch gestrichen
(Blu­men­kas­ten frisch gestrichen)

Kinderhaus
(Kin­der­haus abends)

Nach­dem ich alles ange­schlos­sen hat­te, merk­te ich, dass der Licht­erschlauch, der das Haus indi­rekt aus­sen beleuch­te­te, bis auf die letz­ten 1,5 Meter kaputt war. Jetzt leuch­tet nur noch eine Sei­te – und die auch nur halb. Die ist aber so auf­wän­dig befes­tigt, dass ich kei­ne Lust mehr hat­te die zu erneu­ern. Viel­leicht mal mit einem RGB-LED-Schlauch?

haus fertig
(Kin­der­haus ist fertig)

Das Haus war nun fer­tig reno­viert und modernisiert. 🙂

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