Trockenestrichlieferung

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Zuerst einen „ganz lieben Gruß“ an den Chef des Lieferwagenfahrers, der dem Mann keine elektrische Ameise mitgab, ihn aber in den Odenwald schickte! Hier gibt es steile Straßen! Das Ausladen gestaltet sich lebensgefährlich! Ich als Kunde bin nicht die Hilfkraft zur Gewinnmaximierung eines Unternehmens! Das Problem war, dass zwei Kunden nicht zu Hause waren, und unsere Paletten in der Mitte der Ladefläche standen. Zwei gigantische Ladungen mit überlangen(!) Rigipsplatten und einige Paletten Laminat mussten wir zu zweit(!) mit einem Hubwagen auf die Ladebühne ziehen! Bergauf! Wir wohnen in einer Sackgasse! Von wegen Abstand wahren in Zeiten von Corona! Am Arsch!

Nachdem wir also alle Fremdware mühsam auf der abschüssigen (aufschüssigen!) Straße zwischenlagerten, versuchten(!) wir unsere Ware aus dem Hansetrans-LKW zu schaffen! Vergeblich! Auch zu viert keine Chance! Corona freute sich aber darüber.
Der LKW-Fahrer war aber nicht blöd, schnappte sich eine unserer eigenen Paletten und so schichten wir die Platten von Hand um. So packten wir es am Ende.

Zu viert schoben wir die Ware dann noch (unter echter körperlicher Anstrengung) zum Haus hoch. Der LKW-Fahrer hatte ja ein recht großes Zeitfenster und war extrem freundlich. Nur bei der letzten Palette ging rein gar nichts mehr, die bekamen wir gerade so von der Ladebühne runter und so stand sie dann mitten in der Einfahrt. Wie festgenagelt.

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Zwei der drei Paletten.

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Ist schon viel Zeugs. 127 Stück, um genau zu sein.

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Diese Palette schafften wir nicht mehr.

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Trotzdem legte ich noch schnell 1,5 Reihen aus, bevor ich völlig alle Feierabend machte.

 

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