Spaß mit den Ämtern

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Für Gau­ben benö­tigt man bei uns in Hes­sen i.d.R. und je nach Bebau­ungs­plan der Gemein­de kei­ne Bau­ge­neh­mi­gung. Wir brauch­ten nur fol­gen­de Unterlagen:
Übersichtsplan (von Goog­le Maps nachgezeichnet)
Lie­gen­schafts­plan nach Anla­ge 2 Nr. 2, Tabel­le 2 BVErl. (beim Lie­gen­schafts­amt bean­tragt, war ein paar Minu­ten spä­ter per Mail da)
Bau­zeich­nun­gen (hat­te ich ja sowie­so gemacht)
Bau- und Nut­zungs­be­schrei­bung (form­los) (qua­si ein Anschreiben)
Betei­li­gung von Nach­weis­be­rech­tig­ten (Sta­ti­ker (Unbe­denk­lich­keits­be­schei­ni­gung, kei­ne Statik!)

Das Gan­ze habe ich dann zum Bau­amt geschleppt und direkt über­prü­fen las­sen. Die mein­ten nur: „Na, dann kön­nen Sie ja sofort anfangen.”.
Drei Werk­ta­ge spä­ter war die Geneh­mi­gung in der Post. Nach zwei Wochen ohne Nach­richt vom Bau­amt wäre der Drops aber eh gelutscht gewesen.

Nur mal so am Ran­de: Für den hal­ben Tag Arbeit rief ein ört­li­cher Bau­un­ter­neh­mer 2.800 Euro auf!
Als ITler ken­ne ich ja net­te Stun­den­löh­ne… aber Schei­ße! Wir sind Amateure!
Ich hät­te Hand­wer­ker wer­den sollen!
Hand­wer­ker sind die neu­en Bangster!

Sammlung Bauantrag

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