Anschlusskämmerchen

Lesedauer 2 Minuten

Damit ich bei der Reparatur der „angeschraubten“ Elektroleitung die Leitung vom Kabelkanal unter die Drempelwand führen konnte, musste ich mich endlich um die Revisionsklappe kümmern.
Flugs eingeschnitten. Oder… ja, ach komm. einen Scheißdreck mit „flugs“. Erst nahm ich das Cuttermesser, was bei Rigips auch völlig legitim ist. Und dann merkte ich, nachdem ich den kompletten Ausschnitt machte… da stimmt was nicht!
Röschtög!

Die Trockenbauer haben hinter dem Rigips OSB-Platten geschraubt.
Völlig legitim. Ist eben gehobene Ausstattung.
Nur mit dem Messer komme ich da nicht durch.

Natürlich hatte ich für das Multitool keinen neuen Sägeaufsatz besorgt. Also musste die Stichsäge her. Loch gebohrt, Säge eingeführt, gesägt und *BÄMM* war irgendwas dahinter, dass mir die Säge aus dem Loch schlug und ich sie – immer noch laufend – an die Wand drückte. Dabei brach direkt die Hälfte ab. Herr im Himmel!

Ja, da war eine Holzlatte dahinter. Nicht nur eine.
Kurz darunter die Zweite.
Die kann ich ja nicht durchsägen, das soll ja halten. Außerdem ist mein Sägeblatt nicht so lang. War es vorher auch schon nicht.

Also einen neuen Ausschnitt, diesmal nur tiefer gemacht.

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Nicht schön, aber wieder unsichtbar zu reparieren.

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So komme ich an den Verteiler ran. Alles gut.

 

 

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