Pro­be­fahrt Ssan­gYong Rodius

Lese­dau­er 13 Minu­ten

Eine Woche nach dem Rext­on mach­ten wir eine Pro­be­fahrt mit dem Ssan­gy­Yong Rodi­us, der auf ande­ren Märk­ten auch Sta­vic oder Turis­mo genannt wird. Ja, das ist schon ein Unter­schied in sehr vie­ler Hin­sicht. Was uns alles auf­ge­fal­len ist, könnt Ihr hier lesen.

Mei­nung!
Ach­tung! Sub­jek­ti­ve und pola­ri­sie­ren­de Meinungen! 🙂

Irgend­wann hat mal ein­mal genug von Kompromissen.
Unser aktu­el­ler Tra­jet ist so ein Kom­pro­miss. Ben­zi­ner, Schal­ter, sie­ben voll­wer­ti­ge Sit­ze, Anhän­ge­last von 1.800kg, tol­le Ver­si­che­rungs­ein­stu­fun­gen, gerin­ge Unter­halts­kos­ten, war­tungs­arm. Soweit so gut.
Was nervt? Mit sie­ben Sit­zen hat er so gut wie kei­nen Kof­fer­raum, er hat kei­ne Auto­ma­tik, die Kraft des Motors ist für den Wohn­wa­gen aus­rei­chend, wenn man fleis­sig schal­tet, das Fahr­werk ist unaus­ge­wo­gen, wird erst kom­for­ta­bel, wenn man zulädt oder etwas dranhängt.

War­um müs­sen es sie­ben Sit­ze sein?
Mit einem Hund müs­sen es zumin­dest drei Sitz­rei­hen sein. Es sei denn, einer möch­te den Hund die gan­ze Zeit auf den Füßen lie­gen haben. Der Hund soll in den Kof­fer­raum? Gut, und wo kommt das Gepäck hin? Etwa in den Wohn­wa­gen oder auf das Dach? Im Sin­ne der Fahr­sta­bi­li­tät sind bei­des ziem­lich schlech­te Ideen.
Liegt mal eine kur­ze Stre­cke an, ein Kurz­trip von bis zu 400km z.B., dann wäre es schön, wenn man auch auf der mitt­le­ren Sitz­bank zu dritt sit­zen könn­te, das Fahr­zeug also breit genug ist, so dass man nicht mit der Schul­ter dau­ernd den Neben­mann berührt.

So ein Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be ist doch total toll!
Ja, klar, für den Her­stel­ler. Die Din­ger haben sogar zwei Kupp­lun­gen, die ver­schlies­sen kön­nen, vor allem, wenn man einen Wohn­wa­gen zieht. Mir ist egal, ob das Auto 0,2 Liter Sprit auf 100km mehr ver­braucht, ich will einen Drehmomentwandler.

War­um nicht was klei­ne­res? So Tou­ran- oder Zafira-klasse?
Kein Kof­fe­raum, hin­ten nur Not­sit­ze für Kurz­stre­cken – und auch das nur für Klein­kin­der. Die Anhän­ge­last hat bei den bes­se­ren, wie dem Carens, auch nur 1.500kg. Klar, die Moto­ren sind mehr als kräf­tig genug, aber die Din­ger wie­gen mit Ach und Krach gera­de mal so viel wie der Wohn­wa­gen. Tem­po 100 ist da ein Glücks­spiel – und das zu Recht! Das Auto soll den Wohn­wa­gen zie­hen und nicht der Wohn­wa­gen das Auto schieben.

War­um kei­nen Gala­xy, Sharan oder Freemont?
Alles schö­ne Autos, aber die haben kei­nen Kof­fer­raum. Zudem kann der Fre­e­mont mit 170 Die­sel-PS nur lächer­li­che 1.100kg zie­hen! Und mal so einen Gala­xy kon­fi­gu­riert? 40.000,- EUR sind da pro­blem­los mit einer ein­fa­chen Aus­stat­tung zu errei­chen. Net­te­re Aus­s­at­tun­gen auch ger­ne 50 Kilo­eu­ro! Selbst ein Alham­bra lan­det mit klei­ner Maschi­ne, ein­fa­cher Aus­stat­tung und sogar mit Rabat­ten bei über 30.000! Und dann hat er auch nur eine Spiezeugautomatik.

Dann einen VW Bus!
Hal­lo? Wer soll das Ding bezah­len und unter­hal­ten? Ande­re Bus­se von Opel oder Renault sind auch ganz nett, sind aber meis­tens eher unkon­for­ta­bel und laut. Auf kei­nen Fall geeig­net für die täg­li­che Fahrt zur Arbeit.

Muss es ein Die­sel sein?
Ja, nein… ja! Die­se klei­nen Tur­bo­mo­to­ren sind toll, kei­ne Fra­ge. Die haben im Kel­ler sogar mehr Dreh­mo­ment als ein Die­sel! Und das steht auch noch län­ger an! Zum zie­hen ist da ein 1,4er Tur­bo mehr als aus­rei­chend. Auch die Kfz-Steu­er ist extrem nied­rig. So wie der Ver­brauch (wenn man sie nicht tritt). Aber ich traue den Din­gern nicht. 🙂

Schang­Was?
Ssan­gYong ist neben Hyun­dai und Kia der drit­te Auto­bau­er aus Süd­ko­rea. Dae­woo zählt ja nicht, die wur­den von GM geschluckt.
Ja, rich­tig, der Mut­ter­kon­zern war fast Plei­te (das war Kia Ende der 90er übri­gens auch) und wur­de erst von einem Chi­ne­sen über­nom­men – was aber nicht so recht funk­tio­nier­te. Nun ist er in indi­scher Hand (Mahin­dra) und da steckt nun rich­tig Koh­le dahin­ter. Ich bin ganz zuver­sicht­lich, dass das jetzt was wird.
Den Ver­trieb in Deutsch­land hat­te erst ein Fami­li­en­un­ter­neh­men, nun ist da auch eine bel­gi­sche Fir­ma dahin­ter, die auch über das nöti­ge Know­How und die Geld­mit­tel verfügt.
Ssan­gYong baut seit mehr als 60 Jah­ren All­rad­ge­trie­be­ne Fahr­zeu­ge. Die sind qua­si der korea­ni­sche Sub­a­ru. Nur mit ein­fa­cher Technik. 🙂

Der Test­wa­gen
Von aus­sen wirkt der Rodi­us, eben­so wie der Rext­on, nicht so groß, wie er es ist. 5,13 Meter lang, 1,95 Meter breit, sat­te 1,85 hoch und ein Lebend­ge­wicht von 2.100 Kilo­gramm – das fin­det man nicht bei jedem Auto­händ­ler um die Ecke.

Wir fuh­ren einen Rodi­us 2WD Quartz, mit dem 2.0 Liter Die­sel und 155 PS aus dem Modell­jahr 2014. Auch wenn wir ihn mit Auto­ma­tik woll­ten, so hat­te das Fahr­zeug das manu­el­le 6‑Gang Getrie­be ver­baut. Auch die Far­be wäre nicht unse­re ers­te (eher die letz­te) Wahl: Silber.

Ände­run­gen an dem Modell­jahr 2015, das wohl de fac­to erst gera­de bei den Händ­lern erscheint:
– neu­es Lenk­rad (ähn­lich Hyun­dai) ohne Schaltmöglichkeit
– Dekor­leis­ten innen an den Türen sind nun heller
– Ände­rung Abla­ge­fach vor Schalthebel
– Ände­rung Mittelkonsole
– Ände­rung Dachkonsole

Weg­fall:
– äus­se­re Arm­leh­nen mitt­le­re Sitze
– Fond-Fuß­raum­be­leuch­tung in der Kon­so­le unter der Armlehne

Ab 2016 (frü­hes­tens Dezem­ber 15) dann Ent­fall des 2.0 Liter Die­sels. Er wird durch einen 2,2 Liter Die­sel mit vor­aus­sicht­lich 185 PS und Euro 6 ersetzt.

Rodius/​aussen

Sitz­kom­fort
Auch hier nahm ich erst wie­der auf dem Bei­fah­rer­sitz Platz und konn­te mir in Ruhe alles anse­hen. Beim Ein­stieg fällt auf, dass ich, trotz mei­ner rela­tiv gerin­gen Kör­per­grö­ße von 1,74m, nicht soviel Kopf­frei­heit wie in mei­nem Tra­jet habe. Die A‑Säule scheint im obe­ren Bereich etwas fla­cher in das Dach überzugehen.

Die vier kon­ven­tio­nel­len Türen öff­nen aus­rei­chend weit, sind aber aus der sit­zen­den Posi­ti­on schwer zu errei­chen. Die Fens­ter­he­ber öff­nen und schlies­sen ange­nehm schnell. Dun­kel getön­te Schei­ben ab der B‑Säule gibt es nur in der bes­ten Sapphire-Ausstattung.

Die Sit­ze sind, wie bei Kia und Hyun­dai auch, unauf­fäl­lig, bequem und nicht zu weich. Die Sei­ten­füh­rung auf den Stoff­sit­zen ist gut. Die Kopf­stüt­zen las­sen sich aus­rei­chend her­aus­zie­hen. Die Bein­frei­heit des Bei­fah­rers ist aus­rei­chend. Ob der Fahr­zeug­grö­ße hät­te ich hier aber doch ver­mu­tet, dass man den Sitz noch zwei Ras­ten wei­ter nach hin­ten schie­ben könn­te. Auf den Bil­dern befin­det sich der Bei­fah­rer­sitz auf der hin­ters­ten Position.

Die Arm­auf­la­ge ist nicht so breit wie im Rext­on, ansons­ten ist alles genau so, wie und wo man es erwar­tet. Die Tür­ver­rie­ge­lung befin­det sich im Öff­ner, der hier aus ver­chrom­ten Kunst­stoff besteht.

Auch der Rodi­us ver­rie­gelt ab Tem­po 50 auto­ma­tisch die Türen. Aber hier kön­nen sich auch die hin­te­ren Pas­sa­gie­re sel­ber befrei­en, in dem sie die Ver­rie­ge­lung öff­nen. Im Rext­on ist dies nur dem Bei­fah­rer mög­lich, dann aber für alle Plätze.

Die Wind­gerä­su­che, die im Rext­on hell säu­selnd waren, sind im Rodi­us eher dump­fer zu hören. Sie tre­ten auch wesent­lich spä­ter auf und waren bei uns erst ab Tem­po 120 wahr­zu­neh­men. Ab dann macht sich auch der Motor bemerk­ba­rer. Trotz­dem ist das Geräusch­ni­veau erfreu­lich gering und mehr als Langstreckentauglich.

Scha­de ist in mei­nen Augen, dass der Rodi­us den Wahl­he­bel in der Auto­ma­tik­ver­si­on auf der Mit­tel­kon­so­le hat. Hier wäre es schön gewe­sen, die­sen als Lenk­stock­he­bel aus­zu­füh­ren und auf die rie­si­ge Arm­leh­ne mit den zwei volu­mi­nö­sen Fächern zu vezich­ten. Dadurch hät­te sich die Mög­lich­keit gege­ben, auch mal an einer Ampel sich nach hin­ten zu den Kin­dern zu setzen.

Ange­nehm fällt auf, dass der Rodi­us nicht nach Neu­wa­gen riecht. Jede Wet­te, dass vie­le Her­stel­ler absicht­lich immer noch die glei­chen Che­mi­ka­li­en wie vor 50 Jah­ren ver­wen­den? Jeder VW riecht (eini­ge sagen: stinkt) seit dem Käfer gleich.

Bedie­nung
Das Arma­tu­ren­brett stammt im Prin­zip aus dem alten Rodi­us von 2005, hat aber nun blitz­saube­re Spalt­mas­se. Die klas­si­schen Anzei­gen mit Zei­gern befin­den sich in der Mit­te des Arma­tu­ren­trä­gers. Dar­un­ter fin­den sich im Prin­zip alle wei­te­ren Schal­ter, bis hin zu den Sitz­hei­zun­gen. Da die Aus­stat­tung zwar kom­plett, aber doch rela­tiv ein­fach gehal­ten ist – bis auf die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen fin­den sich kei­ne wei­te­ren Assis­tenz­sys­te­me auf den Aus­stat­tungs­lis­ten – wir­ken die Schal­ter und Anzei­gen übersichtlich.

Die Schal­ter sind rela­tiv groß, was die Bedie­nung erleich­tert. Alle Funk­tio­nen sind klar zu erken­nen und geben kei­ne Rät­sel auf. Der ganz (ganz!) gro­ße Schwach­punkt ist aber, dass man im Son­nen­licht weder die Instru­men­te noch die Akti­vi­täts­lich­ter der Schal­ter der manu­el­len Kli­ma­an­la­ge erken­nen kann. Auch wenn sich die Uhr in der Dach­kon­so­le befin­det, so ist sie eben­falls nur sehr schlecht ablesbar.
UPDATE: Die Instru­men­ten­be­leuch­tung kann man aus­rei­chend hell ein­stel­len, wenn man weiss, wie das geht. Das läuft über den Umschal­ter des Tages­ki­lo­me­ter­zäh­lers. Solan­ge drü­cken, bis „ILL” erscheint, dann kann man in aus­rei­chend vie­len Stu­fen die Beleuch­tung so ändern, dass sie nachts nicht stört und tags­über auch aus­rei­chend hell ist.

Die Rund­um­sicht ist im Ver­gleich zu Fahr­zeu­gen wie Zafi­ra oder Carens ganz aus­ge­zeich­net, auch wenn die Sicht nach hin­ten durch die Höhe des Fahr­zeu­ges nicht gut ist. Klei­ne­re Fahr­zeu­ge (also so ziem­lich alle ande­ren) sieht man beim Ein­par­ken nicht. Die Aus­sen­spie­gel sind ange­nehm groß und bie­ten ein gutes Sicht­feld. Im Innen­spie­gel sieht man die kom­plet­te Heck­schei­be, so lang ist das Fahr­zeug innen.

Cock­pit

Die Anzei­gen
Was tat­säch­lich befrem­det ist, dass eigent­lich nicht eine Anzei­ge im Stil den ande­ren ent­spricht. Radio, Uhr, Kli­ma­au­to­ma­tik (ab Sap­phi­re) und das Mäu­sek­ki­no (ab Quartz) zei­gen ihre Infor­ma­tio­nen in einer ande­ren Art der Tech­nik an. Hier LCD, dort eine ver­meint­li­che Flou­rezens­an­zei­ge, dort ein inver­ses LCD.

Hier kann nur wirk­lich das Mäu­se­ki­no, eine Art Twin­go-Tacho, der sich hin­ter dem Lenk­rad an der Stel­le befin­det, wo man nor­ma­ler Wei­se die Arma­tu­ren erwar­ten wür­de, über­zeu­gen. Die Anzei­ge der Geschwin­dig­keit ist auch bei Son­nen­licht klar les­bar. Hier befin­det sich auch der ein­fa­che Bord­com­pu­ter, der u.a. auch den aktu­el­len Sprit­ver­brauch nume­risch in Litern, als auch als Pic­to­gram im Stil eines Dreh­zahl­mes­ser anzeigt. Prima!

Die Uhr und vor allem der Tacho sind bei Son­nen­licht extrem schlecht ables­bar. Die­ses Pro­blem teilt der Rodi­us mit dem Rext­on. Ab der Aus­stat­tungs­li­nie Quartz ret­tet aber das erwähn­te Mäu­se­ki­no den Fah­rer vor Punk­ten in Flensburg.

Mit­fahr­ge­le­gen­hei­ten
Der Rodi­us ist in der hier­zu­lan­de eher unüb­li­chen Sitz­auf­tei­lung von 2−2−3 auf­ge­teilt. Dies hat den unbe­streit­ba­ren Vor­teil, dass man auch zwi­schen den bei­den mitt­le­ren Ses­seln hin­durch die hin­te­re 3er-Sitz­bank errei­chen kann.

Mit dem Face­lift 2015 wur­den die äus­se­ren Arm­leh­nen an den mitt­le­ren Sit­zen weg­ra­tio­na­li­siert. das ist eigent­lich Scha­de, denn die Arm­auf­la­ge in der Tür ist etwas höher und deut­lich wei­ter entfernt.

Die Bein­frei­heit reicht auf für gro­ße Men­schen und das sogar auf län­ge­ren Stre­cken. Ein wenig ent­tä­su­chend ist, dass man etwas zu tief sitzt. An man­geln­der Kopf­frei­heit kann es nicht liegen.

Die Sitz­leh­nen könn­ten etwas höher sein. Die Kopf­stüt­zen las­sen sich aber auch hier aus­rei­chend weit her­aus­zie­hen. Trotz­dem ist der Sitz­kom­fort auch hier sehr gut. Waren im Rext­on die Sit­ze der zwei­ten Rei­he die begeh­rens­wer­tes­ten, so hat mir im Rodi­us tat­säch­lich die letz­te Rei­he am bes­ten gefallen.

Die bei­den Ein­zel­ses­sel in der mitt­le­ren Rei­he ver­fü­gen über ISO-Fix-Befes­ti­gun­gen. Nor­ma­le Kin­der­sit­ze las­sen sich auf die­sen Sitz­plät­zen mit nur einer Hand befes­ti­gen, bzw. anschnal­len: sehr gut! Die Gurt­schlös­sen an der Rück­sitz­bank sind lei­der nicht starr, so dass man zum Anschnal­len immer bei­de Hän­de benö­tigt: das ist verbesserungswürdig.

Hin­ter­bänk­ler
Auf der nicht getrennt umleg­ba­ren(!) Bank der drit­ten Rei­he sitzt man ein­fach am gemüt­lichs­ten. Ich nei­ge auch zu Übel­keit wäh­rend der Fahrt, wenn ich nicht in Rei­he eins sit­ze oder eine ein­ge­schränk­te Sicht habe. Der Blick nach vor­ne ist qua­si end­los, an den Sei­ten befin­den sich nur klei­ne, Drei­ecks­fens­ter, die frap­pie­rend an die Fens­ter eines Pas­sa­gier­flug­zeu­ges erin­nern und hier sitzt mal direkt auf der Hin­ter­ach­se, was bekannt­lich zu unan­ge­neh­men Ver­tikal­be­we­gun­gen führt.

All die­se Eigen­schaf­ten wären für mich Grund genug für ein fest­stoff­be­glei­te­tes Bäu­er­chen, aber nicht so im Rodi­us! Liegt es am extral­an­gem Rad­stand von drei Metern? Liegt es an der (für zwei Per­soe­nen) sehr beque­men und extrem brei­ten Sitz­bank? Liegt es an der ver­stell­ba­ren Rücken­leh­ne? An der üppi­gen Kopf­frei­heit? An den knapp 900 Litern Stau­raum die man noch hin­ter sich weiss? Ich weiss es nicht.

Fakt ist nur, dass mir auch auf die­ser Stre­cke, die uns über Land und durch eini­ge Ort­schaf­ten führ­te, nicht übel wur­de. Und das, obwohl ich durch den Sucher der Kame­ra dabei den Innen­raum foto­gra­fier­te! Bemerkenswert!

Rodius/​Innenraum

Fahr? Werk!
Das Fahr­werk des Rodi­us ist per­fekt. Punkt. Ja, natür­lich hat es eine gewis­se Här­te, glei­tet also über kur­ze Boden­wel­len nicht unmerk­lich hin­weg. Aber bei einer Höhe von 1.85 Meter und einem Fahr­zeug­ge­wicht von knapp über 2.1 Ton­nen ist man dar­über auch nicht böse, trägt die Straff­heit doch zur Sicher­heit bei. Das heisst nicht, dass der Rodi­us hart wäre. Nein, er glei­tet sehr, sehr ange­nehm und lei­se dahin. Ich kann mich nicht ent­sin­nen, wann ich das letz­te Mal so bequem gefah­ren wur­de. Viel­leicht die S‑Klasse? Aber da sitzt man so unan­ge­nehm tief drin.

Abroll­ger­ä­su­che oder Fahr­werks­pol­tern sind mir nicht in Erin­ne­rung geblie­ben. Sicher, so lei­se wie der Rext­on ist der Rodi­us nicht, das liegt schon an der kas­ti­gen Bau­form. Man hört den Motor schon wesent­lich deut­li­cher. Sub­je­tiv wür­de ich sagen, das ab 110 km/​h das Geräusch­ni­veau deut­lich ansteigt. Aber wie schon geschrie­ben: Das fiel uns bei der ers­ten Test­fahrt vor über einem Jahr nicht auf. Viel­leicht brauch­te die­ser Rodi­us nur etwas Zunei­gung von einem Meis­ter der Vertragswerkstatt?

Mei­ne Frau brach­te es auf den Punkt: Der Rext­on ist eher ein PKW, der Rodi­us eher ein Trans­por­ter. Wir lin­sen auf das Preis­schild und sagen uns: Ja und?

Ver­ar­bei­tung
Uiii, das ist so ein The­ma bei Ssan­gYong. Der Luxus-Gelän­de­wa­gen Rext­on und der und der gelän­de­gän­gi­ge Mini­van Rodi­us sind die ältes­ten Pfer­de im Stall. Der Rext­on stammt im Grun­de aus dem Jahr 2001, der Rodi­us von 2005.

Da der Rext­on das Flagg­schiff der Fir­ma ist, wur­de bei sei­ner Ver­ar­bei­tung grö­ße­re Sorg­falt an den Tag gelegt. Der Rodi­us ist eine Mischung aus Mini­van, SUV und Nutz­fahr­zeug. Die Innen­aus­stat­tung erweckt nicht den Ein­druck, sie könn­te mit dem Dampf­strah­ler gerei­nigt wer­den (so wie schein­bar im aktu­el­len Suzu­ki Vita­ra), aber sie ist von den Mate­ria­li­en her nicht mit dem Rext­on zu vergleichen.

Koran­do und Tivo­li sind hier doch um eini­ge Jah­re wei­ter und bie­ten auch hier eine in wei­ten Tei­len bes­se­re Hap­tik als die bei­den alten Modelle.

Nega­tiv auf­ge­fal­len ist uns, dass die Grif­fe der Vor­der­tü­ren beim Rodi­us dazu nei­gen zu knar­zen. Der Griff besteht aus meh­re­ren Tei­len, die bei der Hit­ze sich wohl ver­schie­den stark ausdehnten.

Gut, noch mehr Mecker:
Das war ein Neu­fahr­zeug. Neu­er als neu sogar, denn die Über­nah­me­in­spek­ti­on war noch nicht durch­ge­führt. Die Kli­ma­an­la­ge funk­tio­nier­te nicht, was bei 38 Grad Aus­sen­tem­pe­ra­tur sehr schweiss­trei­bend war. Eben­so funk­tio­nier­ten die hin­te­ren Lese­lam­pen nicht. Bei schnel­le­rer Fahrt tra­ten Vibra­tio­nen am Boden auf, die ver­mut­lich durch die Kar­dan­wel­le aus­ge­löst wur­den(?). Als Fah­rer bemerk­te man das nicht so sehr wie als Bei­fah­rer. Vor rund einem Jahr hat­ten wir schon ein­mal mit einem Rodi­us gelieb­äu­gelt und ein iden­tisch aus­ge­stat­te­tes Modell pro­be­ge­fah­ren. Damals nur über die Auto­bahn und mit dem Augen­merk auf einen ande­ren Ein­satz­zweck. Aber dort sind uns kei­ne Vibra­tio­nen im Antriebs­strang auf­ge­fal­len – damit sind wir damit sehr flott über eine freie Auto­bahn gefahren.

Gelän­de­gän­gig­keit
In der 4WD-Ver­si­on mit zuschalt­ba­ren Front­an­trieb und der Mög­lich­keit zur Unter­set­zung ist der Rodi­us weit­aus gelän­de­gän­gi­ger als die meis­ten SUV. Er hat vor­ne und hin­ten zwei mas­si­ve Hilfs­rah­men. Was man damit machen kann, sieht man auf unzäh­li­gen (rus­si­schen!) Vide­os auf Youtube.

Fah­ren
Nun war es auch für mich an der Zeit, in das Volant zu grei­fen. Ja, der Tacho ist Mist! Ein hoch auf das Mäusekino!

Die Aus­sen­spie­gel sind elek­trisch ein­stell­bar, der Innen­spie­gel blen­det auto­ma­tisch ab. Alle bil­den das Ver­kehrs­ge­sche­hen rings­um gut ab. Im Innen­spie­gel sieht man das kom­plet­te Heck­fens­ter, so weit ist es entfernt.

Der Fah­rer­sitz ist in der Quartz-Aus­stat­tungs­li­nie nur manu­ell ver­stell­bar. Dafür ist die Sitz­flä­che in der Höhe, bzw. Nei­gung vor­ne und hin­ten sepa­rat ver­stell­bar. Eine Len­den­wir­bel­stüt­ze ist mir nicht auf­ge­fal­len, habe ich auch nicht vermisst.

Das Lenk­rad liegt gut in der Hand und ist mit Leder bezo­gen. Ja, Korea­ner sind hier eigen: ver­su­chen die deut­schen Pre­mi­um­her­stel­ler beim Bezie­hen des Lenk­ra­des immer den Ein­druck zu erwe­cken, als wur­de es in kom­plet­ter und lie­be­vol­ler Hand­ar­beit durch den Satt­ler­meis­ter höchst­per­sön­lich bezo­gen, so ver­su­chen die Korea­ner bei Kia, Hyun­dai oder eben auch Ssan­gYong genau die­sen Ein­druck zu vermeiden.

Auch wenn der Volant im Sssan­gYong jetzt nicht die Per­fek­ti­on der Mit­be­wer­ber Hyndai/​Kia erreicht, so kann man doch das Stre­ben nach Per­fek­ti­on erken­nen. Für deut­sche Auto­fah­rer sieht es dann so aus, als sei das Lenk­rad mit Kunst­stoff bezo­gen und die Näh­te wären aufgedruckt.

Wir fuh­ren noch ein „Zwi­schen­mo­dell”, das zwar fast alle Neue­run­gen des ver­mut­li­chen Modell­jah­res 2016 auf­wies (Tür­ein­la­gen hel­ler, Tep­pi­che schwarz, feh­len­de Arm­leh­nen, etc.) aber eben noch das alte Lenk­rad der Jah­res 2015 besass. Optisch ist das wenig ele­gant, passt aber eben auch gut zum wenig ele­gan­ten Äus­se­ren des Rodius.

Grif­fig­keit und Bedie­nung sind sehr gut. Die Lenk­rad­tas­ten sind klar ange­ord­net und gut zu bedie­nen. Auch hier ist die Len­kung an sich wie­der das erklär­te Feind­bild der deut­schen Motor­jor­u­na­lie: extrem leicht­gän­gig und gefühl­los! Also abso­lut per­fekt! Der Gera­de­aus­lauf des Heck­trieb­lers ist sowie­so der­mas­sen makel­los, dass das Auto qua­si von allei­ne fährt.

Agil wie ein Ele­fant auf dem Eis?
Defi­ni­tiv ja! Die Hand­lich­keit und der Wen­de­kreis sind unglaub­lich! Man ver­gisst, dass man sich in einem Auto befin­det, das 5,15 Meter lang ist. Mei­ne Frau ist zum Spass Krei­se auf dem Park­platz des ört­li­chen Lidl gefah­ren und mein­te dabei immer wie­der: „Oh, ist das toll!”. Die Län­ge wäre nicht schlimm, da das Auto qua­si auf der Stel­le wen­den könn­te. Tat­säch­lich beträgt der Wen­de­kreis in etwa 10m. Liegt also auf Kleinwagenniveau.

Mir kommt gera­de der Gedan­ke, dass man den Rodi­us auch Hor­ton hät­te nenen kön­nen. Wer den Film „Hor­ton hört ein Huh!” sah, erin­nert sich sicher noch an die Eröff­nungs­se­quenz, in der der Dick­häu­ter äus­sers­te Ele­ganz beim Sprung in den Bade­teich an den Tag legte. 🙂
Ja, dem Dick­schiff wohnt in der Tat eine unge­ahn­te Leich­tig­keit inne.

Schal­tung
Mit dem Schalt­ge­trie­be ist in der Tat eine viel­ge­schol­te­ne Anfahrt­schwä­che festzustellen.

Erst ab 1.200 Tou­ren kommt nen­nens­wer­ter Vor­trieb zustan­de, der sich stei­gert, wenn die Nadel des Dreh­zahl­mes­sers die 1.300er Mar­ke erreicht. Nur 100 Tou­ren wei­ter kommt ein aner­ken­nen­des „Ah!” über die Lip­pen des Fah­rers, das aber ab 1.500 Umdre­hun­gen in ein ent­setz­tes „Aaaaaaah!” mün­det, wenn die gan­ze Fuh­re so vehe­ment nach vor­ne schiesst, dass einem Angst und Ban­ge wer­den kann. Man tut also gut dar­an, direkt nach dem Anfah­ren in den zwei­ten Gang zu schalten.

Das Getrie­be ist kurz, aber gut abge­stuft. Die sechs Schalt­stu­fen las­sen sich am kna­ckig-kur­zem Schalt­he­bel prä­zi­se und auf sehr kur­zen Wegen ein­le­gen. Das macht Spass! Auch im höchs­ten Gang, der nicht zum Spa­ren aus­ge­legt ist, legt sich der Zwei­li­ter noch mäch­tig ins Zeug. Mit 360 Nm Dreh­mo­ment ab 1.500 U/​min ist das aber auch kein Wun­der. Zu kei­ner Zeit wirkt der Rie­se unter­mo­to­ri­siert, auch wenn wir kei­ne Gele­gen­heit hat­ten schnel­ler als 130 km/​h zu fahren.

Trotz­dem: Der Rodi­us ist kein Sport­wa­gen. Nicht auch zuletzt wegen der Anfahr­schwä­che wür­de ich hier ganz klar die 5‑Stufen Auto­ma­tik mit old­school Dreh­mo­ment­wand­ler emp­feh­len. Gera­de zum zie­hen von Anhän­gern gibt es nichts ange­neh­me­res. Ich den­ke, dass ich hier die Erfah­run­gen mit der Auto­ma­tik­ver­si­on des Rext­on 1:1 über­neh­men kann, denn die Tech­nik ist identisch.

Brem­sen
Die Brem­sen sind wirk­lich gut. Da es ein Neu­wa­gen ist, woll­te ich die nicht zu sehr quä­len, nahm also wie­der Pedal­weg weg, als ich merk­te, dass das Fahr­zeug sehr gut und spur­treu ver­zö­ger­te. Die Brems­wir­kung liegt nach mei­nem Dafür­hal­ten auf aktu­el­len Stan­dard. Die vier Schei­ben­brem­sen wer­den von einem Not­brems­as­sis­ten­ten unterstützt.

Gewöh­nungs­be­dürf­tig ist die Hand… äh… Fest­stell­brem­se. Die ist im alten Benz-Style als Pedal ganz links aus­ge­führt und wird über einen Hebel per Hand wie­der gelöst. Eben des­we­gen ist es scha­de, dass der Durch­gang zwi­schen den Vor­der­sit­zen durch Arm­leh­nen­fach und die Schal­tung ver­baut wurde.

Rodius/​Innenraum2

Laaaa­de­raum!
Öff­net man die Heck­klap­pe blickt man auf unend­li­che Wei­ten. Die meis­ten Sie­ben­sit­zer vom Schla­ge eines Gala­xy oder Sharan – ich fan­ge erst gar nicht mit den Gehil­fen Zafi­ra oder Tou­ran an – haben bei vol­ler Bestuh­lung kei­nen Platz mehr für das Gepäck der Passagiere.

Hier hat man einen Kof­fer­raum, der den meis­ten Kom­bis Respekt und Ehr­furcht abver­langt: 890 Liter Lade­vo­lu­men! Schiebt man die Rück­bank nach vor­ne, die sich leicht mit einen Hebel lösen lässt, so gibt sie in meh­re­ren Stu­fen noch mehr Lade­vo­lu­men preis. Gönnt man den Pas­sa­gie­ren dann soviel Bein­frei­heit wie in einem Golf, ist auch der Ein­kauf bei Ikea kein Pro­blem. Ich schät­ze, dass bei aus­ge­bau­ten Sit­zen das Volu­men bei ca. 4.000 Litern liegt – locker!

Die Rück­bank soll sich aus­bau­en las­sen. Das haben wir natür­lich nicht aus­pro­biert. Die vor­de­ren Sit­zen las­sen sich wohl her­aus­schrau­ben. Sie sind übri­gens nicht mehr ent­ge­gen der Fahr­rich­tung zu dre­hen. Der Rodi­us vor 2013 beherrsch­te die­sen Trick dank zusätz­li­cher Becken­gur­te auch wäh­rend der Fahrt.

Die Zula­dung liegt bei bis zu 700 kg. Das freut mich. Ande­re Vans oder SUV kön­nen oft nur die Pas­sa­gie­re, aber kein Gepäck mehr zuladen.

Offen­bar kann man bei aus­ge­bau­ten Sit­zen der zwei­ten Rei­he die Rück­bank bis nach vor­ne schie­ben. Dann ste­hen aber nur noch Gur­te für zwei Per­so­nen zur Ver­fü­gung. Die Rück­bank kann man eben­falls ganz nach hin­ten schie­ben, wenn man die Plas­tik­ab­de­ckun­gen auf den Schie­nen ent­fernt. Dann ist es aber auch Essig mit dem Anschnal­len, denn die Gur­te befin­den sich dann zu weit vor­ne. Die­se Mög­lich­kei­ten rüh­ren wohl daher, dass es den Rodi­us auf eini­gen Märk­ten mit bis zu elf(!) Sitz­plät­zen gibt.

Die Heck­klap­pe schliesst sich leich­ter als erwar­tet und fällt auch sau­ber in das Schloss. Bei mei­nem Tra­jet ist das nicht so, da braucht es Schwung.

Mit der Wohn­do­se am Haken?
Zie­hen kann der Rodi­us bis 2 Ton­nen. In ande­ren Märk­ten oder mit ande­ren Moto­ri­sie­run­gen wer­den bis zu 3,5 to ange­ge­ben. Das heisst, dass struk­tu­rell enor­me Reser­ven vor­han­den sind. Mir ist es rät­sel­haft, war­um ande­re Vans oder SUV teil­wei­se sogar nur 1.100 kg zie­hen dür­fen. Der ähn­lich gro­ße und ähn­lich moto­ri­sier­te Fiat Fre­e­mont zum Beispiel.
Wie sich der Rodi­us beim Zie­hen ver­hält, konn­ten wir lei­der nicht sel­ber er-fah­ren. 2.1 Ton­nen Leer­ge­wicht und ein zuläs­si­ges Gesamt­ge­wicht, das bei­na­he dop­pelt so groß ist wie unser Wohn­wa­gen beru­hi­gen aber den Puls. Der Wohn­wa­gen wür­de den Rodi­us nur noch um 70cm über­ra­gen, da fährt der qua­si im Wind­schat­ten mit. Dazu der drei Meter Rad­stand, da fängt der Urlaub schon mit den ers­ten Metern an.
Uns wur­de glaub­haft von Rodi­us-Besit­zern ver­si­chert, dass der Rodi­us im Zug­be­trieb nicht signi­fi­kant in die Knie geht, da stört mich dann auch der recht lan­ge Über­hang nicht son­der­lich. Gegen­über dem Tra­jet wür­de ie Gesamt­län­ge des Zuges von 12,65m auf 13,05m stei­gen, das ist vernachläsigbar.

Park­raum
Okay… 513cm lang und 195cm (ohne Aus­sen­spie­gel!) breit. Das ist ein Wort und das klingt nicht gera­de danach, als wür­de es auf einem Dis­coun­ter­park­platz ger­ne gehört wer­den. Ist aber halb so schlimm, wie man an den Bil­dern sieht.

Nach vor­ne lässt sich der Rodi­us sehr gut ein­par­ken. Nach hin­ten… naja, die Parksen­so­ren funk­tio­nie­ren gut und gehen auch erst ab ca, 30cm Abstand in einen Dau­er­ton über. Trotz­dem wäre eine Rück­fahr­ka­me­ra wün­schens­wert. Die gibt es aber in Deutsch­land nicht. Aber eine Aus­spa­rung dafür fin­det sich im Griff der Heck­klap­pe. Das ist erfreulich.

Fazit
Der Rodi­us macht es uns nicht leicht. Er ist in allem etwas mehr Nutz­fahr­zeug als der vor­her gefah­re­ne Rext­on. Als wir nach dem Ende der Fahrt noch ein­mal in dem Rext­on Platz nah­men, war es, als kämen wir nach Hau­se. Hört sich komisch an, war aber so. Viel­leicht der Geruch des Leders?

Der Rodi­us hat drei unbe­streit­ba­re Vorteile:
Ers­tens: Platz
Zwei­tens: Platz
Drit­tens: Platz

Selbst ich, der Vans liebt und den Rodi­us ein­fach nur lie­bens­wert schräg fin­det, fragt sich, ob der Rext­on, der sicher bald einen Nach­fol­ger bekommt, nicht die bes­se­re Wahl wäre. Den­ke ich an bei­de Fahr­zeu­ge, so habe ich beim Rodi­us ein „Plas­tik­ge­fühl” und beim Rext­on den­ke ich an Stahl.

Auf der ande­ren Sei­te ist Platz durch nichts zu erset­zen, aus­ser durch noch mehr Platz. In der jet­zi­gen Situa­ti­on ist des­halb der Rodi­us sicher die bes­se­re Wahl. In eini­gen Jah­ren, wenn die Kin­der aus dem Haus sind, wäre der Rext­on unse­re ers­te Wahl.

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