macOS/​OSX ElCa­pi­tan auf einem Hackintosh

Lese­dau­er 9 Minu­ten

Um macOS ElCap­tain auf einem Hack­in­tosh zu instal­lie­ren gilt es eini­ge Untie­fen zu umschif­fen. Hier ist eine Anlei­tung dafür.

Hack­in­tosh – Instal­la­ti­on mit 10.11.x El Capi­tan (oder ande­rem macOS).

Ach­tung! Die­ser Arti­kel ist über­holt. Ich emp­feh­le für die Instal­la­ti­on eines Hack­in­toshs mitt­ler­wei­le den Clover Boot­loa­der. Der Auf­wand ist damit eigent­lich noch gerin­ger als mit Ozmosis. 
Die Kon­fi­gu­ra­ti­on kann man nach der Instal­la­ti­on des Hack­in­toshs mit­tels des Clover Kon­fi­gu­ra­tors erledigen.
Clover boo­tet Betriebs­sys­te­men wie Win­dows, macOS und Linux.

Haf­tungs­aus­schluss:

Egal was Ihr macht, Ihr habt es gemacht – nicht ich, das ist ganz ein­fach. Die­se Anlei­tung erhebt nicht den Anspruch auf Kor­rekt­heit und Voll­stän­dig­keit. Ich sage nicht: „So geht es!”, ich sage nur: „So habe ich es gemacht!”. Ver­liert Ihr irgend­wel­che Daten oder gekauf­te Lizen­zen, so ist das Euer Pro­blem, denn…

Ein paar Wor­te zur Legalität:

Da die Lizenz­be­din­gun­gen vor dem Laden des Betriebs­sys­te­mes im AppS­to­re ein­seh­bar sind und die­se es aus­drück­lich unter­sa­gen, macOS auf nicht-Apple-Hard­ware ein­zu­set­zen („…install, use or run the Apple Soft­ware on any non-Apple-bran­ded com­pu­ter…”), ist die Fra­ge beant­wor­tet: Nein, man darf macOS nicht auf einem selbst­ge­bau­ten PC ein­set­zen! Nö, auch nicht, wenn Du da ein Apple-Logo draufmalst. 😉
Punkt.

Aber ich habe es doch legal geladen!
In eini­gen Foren wird schein­hei­lig dar­auf ver­wie­sen, dass ein Down­load aus App­les AppS­to­re „auto­ri­siert”, also qua­si irgend­wie legal, sei. Ande­re Quel­len sei­en ille­gal, nur die­se wären „Raub­ko­pien”. Das ist natür­lich völ­li­ger Blöd­sinn. Nur weil Apple die Down­loads z.B. im AppS­to­re auf einem Hack­in­tosh nicht ver­bie­tet, sind die­se noch lan­ge nicht legal. Und nein, es ist auch nicht irgend­wie legal, nur weil Apple sei­ne Betriebs­sys­te­me kos­ten­los anbie­tet. Der Witz (zum Geld­ver­die­nen) ist ja die Bin­dung an die eige­ne rela­tiv teu­re – aber auch sehr hoch­wer­ti­ge – Hardware.

Kon­se­quen­zen?
Ihr ver­stosst gegen die Lizenz­be­din­gun­gen von Apple. Euer Hack­in­tosh wird durch ein Sys­tem­up­date viel­leicht eines Tages nicht mehr lau­fen. Euer Apple-Kon­to wird viel­leicht gesperrt, ver­mut­lich mit aller von Euch gekauf­ter Soft­ware. Es ist aber eher unwahr­schein­lich, dass Apple (oder ein Abmahn­an­walt) eine zivil­recht­li­che Kla­ge ein­rei­chen wird. Der ent­stan­de­ne Scha­den (bei einer unent­geld­lich ange­botne­nen Soft­ware) ist ein­fach zu gering. Anders sähe es aus, wenn Ihr die Gerä­te qua­si in Serie bau­en wür­det und sie dann ver­kau­fen woll­tet. Die Fir­ma Psystar schei­ter­te (in den USA) damit.

Ist ein Hack­in­tosh ein voll­wer­ti­ger Mac-Ersatz?

Nein. Punkt.
Er benö­tigt immer etwas Pfle­ge und Zuwen­dung. Nicht so schlimm wie bei einem Win­dows-Sys­tem, aber nach einem Sys­tem­up­date kann es durch­aus pas­sie­ren, dass die Kis­te nicht mehr läuft. Auch die Sys­tem­sta­bi­li­tät ist nicht mit der eines ech­ten Macs ver­gleich­bar. Der Knack­punkt eines Hack­in­toshs ist der Preis – und so ver­baut man i.d.R. in sei­nem Rech­ner schlech­te­re Qua­li­tät als Apple. Für den pro­duk­ti­ven Ein­satz kann man ruhi­gen Gewis­sens kei­nen Hack­in­tosh emp­feh­len. Kauft Euch dafür einen ori­gi­na­len Mac.

Vor­aus­set­zun­gen?

Die Anlei­tung rich­tet sich nicht an blu­ti­ge Anfän­ger. Ihr soll­tet bereits ein Betriebs­sys­tem instal­liert und einen Rech­ner zusam­men­ge­baut haben.

Uni­ver­sel­le Anleitung?
Die­se Anlei­tung kannn man mit etwas gutem Wil­len auch für jedes ande­re kom­pa­ti­ble Board und ande­re macOS benut­zen. Dazu muss man schlicht die benö­tig­ten Kex­te und ein pas­sen­des Ozmo­sis-BIOS finden.

DAS STEHT ABER ALLES HIER IM TEXT!
Ja, der ist lang! Aber lesen bildet!

Benö­tig­te Dateien

Aktu­el­le macOS-Version
Bekommt man lei­der meist nur mit einem Mac (oder Hack­in­tosh) aus dem Apple AppS­to­re. Da aber eben auch kostenlos.

Wenn Ihr Win­dows oder Linux benutzt und auch eher dubio­sen Quel­len traut, dann könnt Ihr auch eine „untouched” Ver­si­on von macOS aus der „Bör­se” laden. Inwie­weit die aber „sicher” ist, sei mehr als dahingestellt.

Lion-Diskma­ker
*klick*
Benö­tigt Ihr für die Erstel­lung eines funk­l­tio­nie­ren­den Boot-Sticks

Fest­plat­ten­dienst­pro­gramm, Ver­si­on 13
*klick*
Benö­tigt Ihr für das Moun­ten der EFI-Partition

Kext Uti­li­ty
*klick*
Benö­tigt Ihr für die manu­el­le Instal­la­ti­on der u.a. Kex­te („Trei­ber”).

Bei­spie­le für Boards, wel­che ich ver­wen­det habe:

GA-Z97m-D3H
Ozmo­sis-BIOS aus dem Hackintosh-Forum
Paket mit Kex­ten (Hard­ware­de­fi­ni­tio­nen) und einer DSDT (Sys­tem-ACPI-Defi­ni­ti­on)

GA-Z97P-D3
Ozmo­sis-BIOS aus dem Hackintosh-Forum
Paket mit Kex­ten (Hard­ware­de­fi­ni­tio­nen) und einer DSDT (Sys­tem-ACPI-Defi­ni­ti­on)
Falls es Pro­ble­me mit den USB-Ports gibt, tes­tet bit­te die „FakePCIID_XHCIMux.kext” und die „FakePCIID.kext” aus dem GA-Z97m-D3H-Paket.

Ozmosis-BIOS:

Ozmo­sis-BIOS ist eine Firm­ware mit Sys­tem­de­fi­ni­tio­nen und einem Boot­loa­der, spe­zi­ell ange­passt für das jewei­li­ge Main­board. Sie gau­ckelt OSX qua­si einen Mac vor, so dass OS X sich ganz nor­mal instal­lie­ren und star­ten lässt. Funk­tio­na­li­tä­ten wie das Aus­le­sen der Hard­ware-Sen­so­ren sind dort eben­falls integriert.

War­um flashen?
http://hackintosh-forum.de/index.php?pag…#profileContent

Wie flas­hen?
http://hackintosh-forum.de/index.php?pag…6422#post106422

Wie bedie­nen?
http://​hack​in​tosh​-forum​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​p​a​g​e​=​T​h​r​e​a​d​&​t​h​r​e​a​d​I​D​=​1​8​260

Ein ROM Eurer Wahl, vor­zugs­wei­se das aktu­ells­te, auf belie­bi­gen FAT32-Stick kopieren:
http://hackintosh-forum.de/index.php?pag…&threadID=17260

ACHTUNG! Ozmo­sis und das BIOS im Rech­ner müs­sen unbe­dingt den glei­chen Ver­si­ons­stand haben („F8” zum Bei­spiel)! Ist dies nicht der Fall, vor­her das pas­sen­de ori­gi­na­le BIOS laden und flashen!
Ihr lauft sonst Gefahr das Main­board unbrauch­bar zu machen! Vor­her also unbe­dingt prüfen!
Das gilt erst recht für den Ein­satz einer CPU der fünf­ten Genera­ti­on! ein i3/​5/​7 der Serie 5XXX benö­tigt unbe­dingt zuerst ein ori­gi­na­les BIOS vom Board­her­stel­ler, bevor Ihr Ozmo­sis flasht.

Ozmo­sis flashen:

Rech­ner ein­schal­ten und die F2-Tas­te drü­cken um in das BIOS (UEFI) zu gelangen.
F8 drü­cken um Qflash aufzurufen
Update from Dri­ve –> Stick mit dem ROM auswählen
Anwei­sun­gen folgen

Nach dem Reboot F2 drücken
F7 drü­cken um die Werks­ein­stel­lun­gen zurückzusetzen

Fol­gen­de Ände­run­gen im BIOS vornehmen:


M.I.T. –> Advan­ced Memo­ry Set­tings –> Extre­me Memo­ry Pro­fi­le: Pro­fi­le 1
War­um? Damit wer­den die Set­ting aus dem ROM des Spei­cher­rie­gels gele­sen. Wich­tig gera­de für den Sleep-Modus!


Fan Speed ein­stel­len. Die Pum­pe auf der CPU kann man nicht dros­seln, also auf „Nor­mal” ste­hen lassen.
Alle ande­ren Lüf­ter auf „Sil­tent” stellen.

features
BIOS Fea­tures –> Intel Vir­tua­liz­a­ti­on Tech­no­lo­gy: Disable
Win­dows 8 Fea­tures: Other OS

handsoff
XHCI-Mode: „Auto” (nicht „Smart-Auto”!)
XHCI und EHCI Hand­soff: Enabled
ggf. Peri­pherals –> Intel Pro­zes­sor Gra­phics: Dis­ab­led (falls eine PCI-e-Gra­fik­kar­te im Sys­tem steckt und man die IPG nicht benötigt)

legacy
Peri­pherals –> Super I/​O: alles ausschalten

F10: Save & Exit

Instal­la­ti­on OSX

Boot-Stick erstel­len

Auf einem Mac oder Hack­in­tosh den El Capi­tan-Instal­ler aus dem AppS­to­re laden, nicht installieren!
Mit Diskma­kerX einen USB-Boot-Stick (min. 8GB) davon erstel­len lassen:
http://​lion​diskma​ker​.com
Das Ding ist abso­lut selbsterklärend.

OSX instal­lie­ren:

Vom Stick boo­ten, ggf. mit F12-Tas­te wäh­rend des Start­vor­gan­ges, und El Capi­tan nor­mal installieren.
Par­ti­ti­on anlegen:
Dienst­pro­gram­me –> Festplattendienstprogramm:
Plat­te aus­wäh­len, Par­ti­tio­nie­ren anklicken
Eine Par­ti­ti­on mit einer Grö­ße von 40 bis 100 GB erstellen.
Die­se „El Capi­tan” nennen.

OSX auf „El Capi­tan” installieren.
Damit wird auch der gan­ze EFI-Kram installiert.

User anle­gen.
Kei­ne Netz­werk­ver­bin­dung wählen.
Zeit­zo­ne spä­ter ein­stel­len, wird aktu­ell nicht vom Instal­ler übernommen

Nach der ers­ten Anmeldung:

TRIM für die SSD im Ter­mi­nal aktivieren:

sudo trim­for­ce enable

SIP umge­hen:

Beim fol­gen­den Neu­start wie­der in das Boot­me­nue mit F12
„Reco­very HD 10.11.3” auswählen
Menuep­unt Dienst­pro­gram­me –> Terminal

csru­til disable
reboot

War­um das?
Sound und Netz­werk wer­den nicht OOTB funk­tio­nie­ren. Eben­so wer­den eini­ge USB 3.0 Ports an der Rech­ner­rück­sei­te nicht funktionieren.
Die Kex­te fin­det Ihr im Paket, wel­ches Ihr am Anfang gela­den habt.

Aber SIP (Sys­tem Inte­gri­ty Pro­tec­tion) ver­hin­dert Ände­run­gen am Sys­tem. Unse­re Kern­ex­ten­si­ons „Kex­te” (qua­si Trei­ber) sind nicht signiert und wer­den vom Sys­tem als unsi­cher eingestuft.
Wir müs­sen SIP also erst deak­ti­vie­ren. Das geht nicht unter OSX sel­ber, son­dern nur in der Recovery.

Nach dem dies pas­siert ist, boo­tet OSX wie­der (ist aber unge­schützt, also nichts aus dubio­sen Quel­len in der Zeit installieren!).

Kex­te installieren:

System Integrity Protection

Mit  dem Kext Uti­li­ty jetzt die­se Kex­te instal­lie­ren. Das Tool macht das alles auto­ma­gisch für uns. Sehr praktisch!

Reboot

NTFS-Schreib­zu­griff

Optio­nal, wenn wir schon SIP deak­ti­viert haben, ist es eine gute Gele­gen­heit, das Schrei­ben auf NTFS-Lauf­wer­ke zu ermög­li­chen. OSX kann NTFS von Hau­se aus nur lesen. Zwar kann man die Fähig­keit des Schreib­zu­griffs auch im Ter­mi­nal akti­vie­ren, aber das ist von Apple aus gutem Grund nicht für den User frei­ge­ge­ben. Wir instal­lie­ren am bes­ten OSX-Fuse nach die­ser Anlei­tung. Das ist zudem kostenlos.

Edit:
Ich behaup­te jetzt ein­fach mal, dass Fuse bei mir zu Insta­bi­li­tä­ten führte. 
Ich bekam Sys­tem­free­zes beim Kopie­ren eines TM-Spa­res­bund­les vom NAS auf eine exter­ne USB-HDD mit HFS+, auch wenn kei­ne NTFS-Par­ti­ti­on betei­ligt war. 
Der Free­ze tritt immer dann auf, wenn Last auf USB und LAN ist und ich noch wei­ter arbei­te. In mei­nem Fall Bild­op­ti­mie­rung mit DXO Optics Pro. Das Sys­tem kopiert noch eine Wei­le wei­ter und geht dann in den Reboot. Der­weil halt der dre­hen­de Ball und die GUI ist unbenutzbar.
Das Pro­blem tritt auf, wenn man irgend­was anklickt und ein Plat­ten­zu­griff aus­ge­löst wird.

Edit 2:  So, nach eini­gen wei­te­ren Tests, behaup­te ich wie­der etwas ande­res: Es liegt an einem nicht opti­mal ange­pass­ten Ozmo­sis-BIOS. Des­we­gen (unter ande­rem) fol­gen­der Abschnitt:

Bit­te schlafe!

Wir laden nun noch eine pas­sen­de DSDT. Dadurch bekommt unser Rech­ner kei­ne Pro­ble­me mit dem Sleep (Reboot nach Sleep) und auch die o.a. Pro­ble­me mit den insta­bi­len Copy-Jobs wer­den dadurch gelöst.
Lei­der, lei­der, lei­der hat Apple aber das aktu­el­le Fest­plat­ten­dienst­pro­gramm (FDP, vers. 15.0) der­mas­sen beschnit­ten, dass es nicht mehr kann, als ver­gleich­ba­re GUI-Tools unter Win­dows. Sehr ärger­lich. Aber dann benut­zen wir eben das alte FDP. Unter den am Anfang gela­de­nen Datei­en fin­det Ihr das alte FDP (Ver­si­on 13) und die DSDT (Sys­tem­de­fi­ni­ti­on für ACPI, Energiesparen).

Das FDP kopiert Ihr in den Ord­ner „Pro­gram­me” und führt im Ter­mi­nal fol­gen­de Befeh­le aus:

sudo chown ‑R 0:0 /​Applications/​Disk\ Uti​li​ty​.app

defaults wri­te com.apple.DiskUtility DUDe­bug­Me­nu­En­ab­led 1

Das alte FDP kann nun gestar­tet wer­den, die Rech­te wur­den dafür ange­passt und das Debug-Menue frei­ge­schal­tet. Nun star­tet Ihr das FDP und stellt unter „Debug” „Jede Par­ti­ti­on ein­blen­den” ein.
Es erscheint u.a. die Par­ti­ti­on „EFI”, wel­che Ihr akti­viert (rech­te Maus­tas­te „EFI aktivieren”).

FDP debug EFI

Im Fin­der han­gelt Ihr Euch zu

– >EFI –> Efi –> Oz –> Acpi –> Load

Dort legt Ihr die ange­pass­te DSDT.aml aus dem oben gela­de­nen Paket ab. Die bereits vor­han­de­ne am bes­ten umbenennen.

Reboot und in den Sys­tem­ein­stel­lun­gen unter Ton „inter­ne Laut­spre­cher” aus­wäh­len. Dann läuft der Sound über die grü­ne Buchse.

Fer­tig! 🙂

Jeden­falls soweit. Die kom­men­den Sys­tem-Updates könn­ten Euch aber das Sys­tem wie­der teil­wei­se unbrauch­bar machen. Des­we­gen fol­gen­der Abschnitt:

Die Kür:

Bei einem Sys­tem-Update wer­den Euch wie­der Net­werk, Sound und eini­ge USB-Ports deak­ti­viert werden.
Wir erin­nern uns: unse­re Kex­te sind nicht signiert!

Wir benö­ti­gen das SIP-Uti­li­ty, damit wir nicht jedes­mal in die Reco­very HD boo­ten müs­sen, um SIP zu deak­ti­vie­ren, wenn ein Update uns die Kex­te deaktiviert.
Kön­nen wir das SIPU­ti­li­ty über­haupt benutzen?

Im Ter­mi­nal fol­gen­den Befehl eintippen:

sudo nvram 4D1FDA02-38C7-4A6A-9CC6-4BCCA8B30102:test=OK
reboot

Nach dem Neustart:

nvram 4D1FDA02-38C7-4A6A-9CC6-4BCCA8B30102:test

Aus­ga­be soll­te sein:

4D1FDA02-38C7-4A6A-9CC6-4BCCA8B30102:test OK

Stimmt die Ausgabe?
Dann ist alles okay und der NVRAM ist beschreibbar.

Im SIP-Uti­li­ty kön­nen wir die Berech­ti­gun­gen über eine gra­phi­sche Ober­flä­che ein­stel­len. Das ist schon ganz nett. Wir kön­nen dort auch ein­zeln ein­stel­len, dass z.B. nur die Kex­te nicht geschützt wer­den sol­len. Aber bit­te nicht dazu ver­lei­ten las­sen, die­sen Schutz nicht wie­der einzuschalten!

kexte erlaubt
(Stan­dard­ein­stel­lung)

sip kexte
(Fremd-Kex­te erlaubt)

Obers­te Feld aus­wäh­len, „Set” kli­cken und neu starten.

Star­tet das SIPU­ti­li­ty nicht?
Sys­tem­ein­stel­lun­gen –> Sicherheit
Dort kann man es jetzt ein­ma­lig zum Star­ten erlau­ben. Oder man setzt die Sicher­heits­ein­stel­lun­gen auf „Kei­ne Ein­schrän­kun­gen”. Das ist aber nicht unbe­dingt empfehlenswert.

Kex­te über Ozmo­sis laden

Wir haben mit dem Kext Ulti­li­ty die Kex­te gela­den und uns über­zeugt, dass sie auch funk­tio­nie­ren. Da, wie ange­spro­chen, bei einem Sys­tem­up­date die­se Kex­te wie­der deak­ti­viert wür­den, kopie­ren wir die­se Kex­te in fol­gen­den Ordner:
–> EFI –> Efi –> Oz –> Dar­win –> Exten­si­ons –> Common

Von dort wer­den sie nun bei jedem Sys­tem­start durch das Ozmo­sis-BIOS auto­ma­tisch geladen.

PRAM-Reset

Nach dem Neu­start müsst Ihr aber noch wäh­rend des Star­tes mit der Tas­te alt () in die Ozmo­sis-Boot­se­quenz und die fol­gen­de Tas­ten­kom­bi­na­ti­on drücken:

alt + cmd + P + R

Ande­re Tas­ta­tur an Eurem Rechner?
Befehls­tas­te (cmd, ⌘, oder die Tas­te mit dem Win­dows­lo­go) + Wahl­tas­te (alt, , „Bade­wan­nen­tas­te”) + P + R

Dadurch wird das PRAM rese­tet und beim fol­gen­den Neu­start lädt das Ozmo­sis-BIOS alles neu ein.

Fixe für Hardware:

HD4600 Mul­ti­moni­tor­be­trieb:
Im Ter­mi­nal eingeben:
sudo nvram 1F8E0C02-58A9-4E34-AE22-2B63745FA101:AAPL,ig-platform-id=220332035

NVi­dia Web­dri­ver lässt sich nicht updaten
Bei Pro­ble­men mit dem Web­dri­ver kann es sein, dass NVi­dia noch nicht auf den aktu­el­len Patch reagiert hat. Solan­ge sich nicht die macOS-Ver­si­ons­num­mer (bspw. 10.11.6) geän­dert hat, son­dern nur der Build (bspw. 15G1217), so wür­de ich einen Ver­such mit dem NVi­dia Web­dri­ver Updater wagen.

webdriver falsche version

Der Web­dri­ver sagt: Build 15G1217 kennt er nicht.

webdriver updater

„15G1217” als „Fake OS build ver­si­on” ein­tra­gen und auf patchen klicken.

Moni­tor­hel­lig­keit ändern
fixe
Da gibt es zwei Möglichkeiten:
DDC Panel (im Tony­Mac-Forum, gleich im ers­ten Post als Anhang, immer aktuell)
Nati­ve-Dis­play-Bright­ness (nicht mei­ne ers­te Wahl)
DDC Panel funk­tio­niert mit mei­ner GF460OC und dem LG 27EA53

Win­dows und Ubun­tu installieren:

Win­dows:

Zuerst instal­lie­ren wir Win­dows. Im Instal­ler erstel­len wir im frei­en Bereich des SSD eine Par­ti­ti­on von 40 bis 100 GB für unser Win­dows. Je nach eige­nen Vor­lie­ben und der Grö­ße der SSD.
Der Rest mit den Win­dows-Reco­very- und dem Win­dows-Boot­ma­na­ger-Par­ti­tio­nen macht der Instal­ler automatisch.

Ubun­tu:

Jetzt instal­lie­ren wir Ubun­tu oder Ele­men­ta­ry. Im Instal­ler die Par­ti­tio­nie­rung nicht auto­ma­tisch erle­di­gen las­sen. Sel­ber machen!
Root „/​” bekommt 20 GB, das reicht. Ext3-Dateisystem
Swap bekommt 16GB, bzw. die Grö­ße des RAMs des Rech­ners. Swap-Datesystem
Home bekommt soviel, wie Ihr benö­tigt. NTFS-Datei­sys­tem (dann kön­nen da alle OS drauf zugreifen)

Kein Boot­loa­der?

Nein.
Alle OS brin­gen ihren eige­nen Boot­loa­der mit.
Bei Start tref­fen wir ein­fach unse­re Aus­wahl über F12, der Bootauswahl.
Die­se könn­ten wir auch im BIOS noch anpas­sen und in der Rei­hen­fol­ge ändern.

Dank­sa­gung:

Dan­ke an das deut­sche Hack­in­tosh-Forum und sei­ne User, wel­ches sich in let­zer Zeit zu einem wirk­lich freund­li­chen und hilfs­be­rei­ten Forum gemau­sert hat. Die meis­ten Ver­li­kun­gen in die­ser Anlei­tung ver­wei­sen dort hin.

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