Kei­ne Atempause

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Geschich­te wird gemacht! Es geht vor­an! Das dach­te sich wohl der Was­ser­in­stal­la­teur nach sei­nem wohl­ver­dien­ten Urlaub und mach­te weiter.

Im Dusch­bad kom­men die Abwas­ser­roh­re aus dem DG-Bad zusam­men. Ja, erst war die Durch­füh­rung im Dach­ge­schoss durch die Zug­stre­ben der Dach­spar­ren durch den Gau­ben­bau­er und den Sta­ti­ker abge­nickt wor­den, aber der Was­ser­in­stal­la­teur war von den vor­ge­fun­de­nen Rea­li­tä­ten nicht beson­ders ange­tan. Ins­be­son­de­re die mas­si­ven Win­kel ver­hin­der­ten eine sau­be­re Füh­rung der Roh­re. Gut, kann man nichts machen.

Inter­es­sant: Eigent­lich bedurf­te es an die­ser Stel­le kei­nes Stur­zes. Die Außen­wän­de ste­hen dort nicht weit aus­ein­an­der und die Dach­bal­ken ver­lau­fen eh in Wand­rich­tung. Ich über­leg­te sogar, den Sturz ganz her­aus­rei­ßen zu las­sen. Aber jetzt, mit der neu­en Was­ser­füh­rung, wird aus der Not eine Tugend und dar­aus erge­ben sich Mög­lich­kei­ten. Die Decke im Dusch­be­reich wird abge­han­gen, dadurch kann man eine Kopf­brau­se instal­lie­ren, die direkt aus der Decke kommt. Nice!

Im Bereich über der Toi­let­te fällt nun ein gro­ßer Kas­ten um die Roh­re gar nicht so böse auf. Passt schon.

Die Toi­let­te und im Raum danaben…

… die Wasch­ti­sche, neben denen das Abwas­ser in den Kel­ler geführt wird.

Hier die Vor­wand­in­stal­la­tio­nen für die Toi­let­te und das Bidet. Gera­de letz­te­res ist, obwohl sicht­bar unauf­wän­dig, unver­schämt teu­er. Bei Gebe­rit lachen die sich doch alle abends in den Schlaf. Säcke!

Und hier der Vor­rats­raum, direkt unter dem gro­ßen Bad. Hier kom­men alle Was­ser­lei­tun­gen zusam­men und lau­fen dann neben­an zum Hei­zungs­raum mit der Wärmepumpe.

Ich mag sol­che Details. Hier ver­schwin­den die Bögen aber spä­ter in der Kel­ler­de­cken­däm­mung. Die rest­li­chen Roh­ren sind dann qua­si Auf­putz, bzw. „Auf­däm­mung”.

Quer­lie­gend: Die Abwas­ser­lei­tung des Wasch­be­ckens im Duschbad.

Auch unter dem Dach ging es wei­ter. Hier von innen zu sehen: Die Vor­wand­in­stall­ti­on des Bades. Die­se Wand wird nach­her sicher 35 cm dick sein, sieht man aber nicht. Man kann ja nicht mit einem Rönt­gen­blick durch die Wän­de sehen. Vor die­se Instal­la­ti­on kommt noch der Heiz­kreis­ver­tei­ler des Dachgeschosses.

Die Unter­putz­in­stal­la­ti­on für die Bade­wan­ne. Sau­ber aus­ge­führt. Wir sind sehr zufrie­den. Ver­mut­lich aber nur, bis die end­gül­ti­ge Rech­nung kommt.

 

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