40 Euro Fenstersauger ausprobiert

Lesedauer 2 Minuten

Ich habe ein Video hochgeladen, in dem ich mit einem Fenstersauger(1) von Kärcher Fenster putze. Echt spannend …  🙂

In den Einkaufswagen gefallen

Alle Welt hat so einen Fenstersauger. Millionen Fliegen können nicht irren? Das wollte ich herausfinden und nahm im Lidl einen Kärcher KWI 1 Plus nebenher mit. Frau® bestand darauf, dass die Fenster auf der Baustelle geputzt werden müssten.

Fenster im Badezimmer

Hier die Tour im VOLLBILD!

Ich beschloss mit dem Fenster im Badezimmer zu beginnen. Das ging nach Osten hinaus und hatte durch die Baustelle sehr gelitten.

Alte Methode

Die Fenster wurden seit vielen Jahren nicht mehr geputzt, denn das Haus stand schon vor dem Tod des Vorbesitzers ewig leer. Eine echte Herausforderung für Mann und Material.

Eigentlich wollte ich nie so einen Fenstersauger haben, ich kam immer ohne aus. Glasreiniger, Mikrofasertuch, Geschirrtuch, fertig.

Draußen nahm ich sogar schlicht Spüli, Mikrofasertuch und den Gartenschlauch zum Reinigen des gesamten Fensters inklusive Rahmen. Das Glas zog ich mit einem breiten Abzieher ab. Grob, schnell, Effektiv.

Wie soll man das noch toppen können? Mit so einem Spielzeug für gelangweilte Hausfrauen?

Macht Bock

Ja, tatsächlich! Das Teil ist okay. Es macht sogar Bock. So viel Bock, dass meine Frau unbedingt auch mal Fenster putzen wollte. Ich kam mir wie Tom Sawyer vor, nur dass ich kein Geld für das Streichen eines Gartenzaunes verlangt habe. 😀

Handhabung

Die Arbeitsschritte sind:

  1. Scheibe einsprühen
  2. Mit dem Mikrofaseraufsatz abreiben
  3. Scheibe absaugen

Ergebnis

Je nach Verschmutzungsgrad, Geschick und Geduld hat man eine Streifenbildung – oder eben auch nicht.

Die Fenster auf der Baustelle benötigten selbstredend zwei Reinigungsdurchgänge, aber das war auch nicht anders zu erwarten. Bei normal verschmutzten Fenstern reicht ein Arbeitsgang absolut aus, um ein streifenfreies Ergebnis zu erzielen.

Mit meiner „Sidolin-Methode“ wäre ich hier aber schlicht verzweifelt und mir wäre die Soße sicherlich auf den Boden getropft, weil ich zu viel Glasreiniger hätte aufsprühen müssen.

Mit dem Sauger gibt es nicht einmal Flecken auf dem Rahmen, das ist schon cool.

Erfolgserlebnis

Als Erfolgserlebnis hat man nicht nur zügig saubere Fenster, sondern obendrein eine grau-schwarze Brühe im Auffangbehälter des Saugers, die sonst in einem Tuch gelandet wäre, und die man so wieder auf Fenster und Rahmen verteilt hätte.

Video

Fazit

Nun, 40 Euro für so ein Gadget? So viel Glasreiniger kann man im Leben damit nicht einsparen, dass sich das irgendwann einmal rechnet. Darum geht es auch nicht, sondern es geht um Effektivität. Oder kehrst Du Deine Wohnung, statt sie zu saugen?

Hinweise
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