Updates: Ener­gie­ex­per­te GmbH

Lese­dau­er 11 Minu­ten

Cold calls sind ille­gal, trotz­dem hält das die Betrü­ger nicht davon ab, die Leu­te zu beläs­ti­gen. Was kann man dage­gen tun? Ein Erfah­rungs­be­richt: Die Ener­gie­ex­per­te GmbH beläs­tig­te uns tage­lang. Wie konn­te es so weit kom­men? Was woll­ten die von uns? Und… war das alles über­haupt legal? Ein Erfahrungsbericht.

Wenn Frau­en zu frem­den Leu­ten am Tele­fon nett sind, die einem etwas andre­hen wol­len, statt direkt auf­zu­le­gen, bricht in der Regel kurz dar­auf die Höl­le über einem hin­ein. So auch dies­mal wie­der über uns.

Man bekommt ab und zu irgend­wel­che Ping-Anru­fe mit gefälsch­ter Num­mer, die aus der Gegend zu stam­men scheint. Man denkt dann immer – gera­de wäh­rend einer Haus­sa­nie­rung – dass es sich dabei um irgend­ei­ne Fir­ma han­delt, mit der man gera­de zu tun hat. Ein Rück­ruf ergibt stets, dass es die­se Ruf­num­mer gar nicht gibt.

Wie gesagt: Neu­lich ging mei­ne Frau an den Appa­rat – es war schon wie­der die­se Num­mer aus Pfungstadt – alles Win­ken und Dazwi­schen­re­den nütz­te nicht. Zu Frem­den ist sie immer nett. 🙁 Ich sag­te ihr danach nur: „Dan­ke, gut gemacht, nun wird in den nächs­ten Wochen die Höl­le über uns her­ein­bre­chen. Du hast voll die Anne gegeben!”

Micro­soft-Hot­line

„Die Anne geben” ist bei uns ein Spruch, wenn jemand zu Frem­den, die augen­schein­lich Böses im Schil­de füh­ren, nett ist und sich noch durch deren freund­li­che und zuvor­kom­men­de Art gebauch­pin­selt führt, statt miss­trau­isch zu wer­den. Kon­kret ging bei der Bekann­ten um einen Anruf von indi­schen *sic* Micro­soft *dop­pel­sic* Mit­ar­bei­tern, der wohl meh­re­re Stun­den dau­er­te und damit ende­te, dass das Kon­to leer war. War­um sie das gemacht hät­te? Sie hät­te sich so gefreut, end­lich mal wie­der Eng­lisch spre­chen zu kön­nen. Äh… mit Indern? Ich arbei­te­te jah­re­lang mit Japa­nern in einem Büro, die spre­chen dage­gen feins­tes Oxford-Eng­lish! Wie dem auch sei: Die übli­che Geschich­te, die man immer wie­der und wie­der hört.

Win­dows ist so eine rie­si­ge Sicher­heits­lü­cke, dass die Leu­te tat­säch­lich glau­ben, dass MS sie anru­fen wür­de, wenn vom eige­nen Rech­ner eine Bedro­hung aus­ge­hen wür­de oder er total ver­seucht wäre. Ich spiel­te bei denen mal mit und mach­te das alles am Hacki­tosh, was sie woll­ten. Stell­te mich total däm­lich an. Klapp­te nichts. Nach eini­ger Zeit schwan­te dem Ker­le, dass ich kein Wind­blows benut­ze und er woll­te mich fröh­lich an deren „Apple-Task-For­ce” wei­ter­rei­chen. Da muss­te ich so laut lachen, dass ich auf­flog. „Micro­soft now also offers sup­port for macOS? What a ser­vice!” prus­te­te ich lei­der los! Dar­auf­hin leg­te der Inder auf.

Wie­der zum aktu­el­len Thema:

Cold Calls

Uns rie­fen fol­gen­de Ruf­num­mer an und woll­ten uns eine Solar­an­la­ge ver­kau­fen, aber im End­ef­fekt nur einen Strom­ver­trag unterjubeln:

04.06.21 14:17 Uhr:
0615763212213 (Pfungstadt)
Ich nahm am Han­dy mit der neu­en Fritz­Fon-App ab. Lei­tung war tot, da die App wohl nicht mehr am WLAN eines Dritt­an­bie­ter-Repeaters funk­tio­niert. Dan­ke, AVM. Ganz toll!

05.06.21 14:32 Uhr:
0615763212213 (Pfungstadt)
Frau geht ran, wim­melt ab, ist aber viel zu nett. Die wol­len ihr eine Solar­an­la­ge und einen Ener­gie­an­bie­ter­wech­wsel andrehen.
Leu­te, das sind kei­ne nor­ma­len Men­schen, die in die­sen Cold-Call-Call­cen­tern arbei­ten. Die zie­hen ganz bewusst die Leu­te ab. Bei denen muss man nicht nett sein. Im Gegenteil

07.06.21 17:20 Uhr:
0615763212213 (Pfungstadt)
Frau (oder ihr Sohn?) scheint wie­der das Gespräch ent­ge­gen­ge­nom­men zu haben. Hat sie gar nichts von gesagt. Dau­ert aber zu lan­ge: 2 Minuten.

08.06.2021, 11:07 Uhr:
04131128032 (Lüne­burg)
„Ener­gie­be­ra­turng” – wie­der mei­ne Frau… dies­mal lässt sie sich drei Minu­ten lang schwin­de­lig reden! Was treibt die da?

10. Juni 2021: 11:43 Uhr:
0615763212213 (Pfungstadt)
Ping-Anruf

10. Juni 2021, 14:58 Uhr:
061314973714 (Mainz)
Zei­tungs­abo, angeb­lich Darm­städ­ter Echo direkt. Sag­te die Anru­fe­rin auch auf mehr­fa­che Nach­fra­ge: „Ja, ich arbei­te beim Darm­städ­ter Echo.” – klar, die sit­zen bekannt­lich in Mainz. Egal, mei­ne Frau war wie­der zu nett zu denen und erklär­te ihnen, dass wir im 21. Jahr­hun­dert leben und meis­tens nur Fach­li­te­ra­tur konsumieren.

10. Juni 2021, 15:31 Uhr:
0615763212213 (Pfungstadt)
Konn­te die Fir­ma nicht erfra­gen, da deren Tele­fon­sys­tem lei­der vor­her immer mehr und mehr zick­te, bis die Lei­tung zusam­men­brach. Der woll­te uns eine Solaranlage/​Stromvertrag andre­hen. Soll­te sich lie­ber mal eine neue TK-Anla­ge kau­fen, der Depp.

11. Juni 2021, 11:27 Uhr:
02116170870 (Düs­sel­dorf)
„Ener­gie­ex­per­te GmbH”, ein Herr Ange­lo Klo­se, ver­wies auf Daten-Quel­le Frau Nina Beck im eige­nen Hau­se. LOL! Klingt schlüssig.
Wich aus und ant­wor­te­te nur mit den übli­chen, pseu­do-ein­schüch­tern­den, pas­si­ven Buz­z­sät­zen („Wir sind für Sie zustän­dig”, „Wir wur­den ange­wie­sen”, etc.) auf Gegen­fra­gen über Her­kunft unse­rer Daten. Nach­dem ich auf sei­ne äh… Ant­wort „Ihre Daten wur­den bei uns im Sys­tem ver­ab­rei­tet..” (wie­der so eine pas­siv-aggres­si­ve For­mu­lie­rung, die auf das deut­sche Unter­ta­nen­den­ken abzielt) mein­te, ob sie denn nicht auf die Idee gekom­men wären, uns über die Ver­ar­bei­tung unse­rer Daten gem. BDSG und DSGVO zu infor­mie­ren, leg­te er ein­fach auf. Sowas aber auch! 🙂

Ob wir nun Ruhe haben?
NEIN! Kei­ne hal­be Stun­de später:

11. Juni 2021, 11:56 Uhr:
03744215737 (Auer­bach)
Unver­ständ­li­cher Name mit rich­tig bru­ta­lem Akzent woll­te wie­der Strom ver­kau­fen. Nach „Wie? Schooon wie­der?” wur­de wort­los aufgelegt.

Mei­ne Reaktionen

Ich habe mich bei den zustän­di­gen Daten­schutz­be­auf­trag­ten und der Bun­des­netz­agen­tur beschwert.
Auch bei Voda­fone. Der Mit­ar­bei­ter mein­te nur: „Ach, legen Sie doch ein­fach auf…”
Neee, erklär­te ich ihm, denn die­se Schwei­ne machen sol­che Num­mern auch bei Rent­nern. Die­se Leu­te müs­sen bekämpft wer­den. Wenigs­tens das ver­stand der Mit­ar­bei­ter. Er gab mir dann eine Mail­adres­se, unter der ich mich beschwe­ren konn­te. Da wird nichts bei rum­kom­men. Was ist nur aus der guten alten Vor­rats­da­ten­spei­che­rung geworden? 😉

War­um machen die das?

Weil die dafür Geld kas­sie­ren. Die sind ja nicht die Cari­tas. Die bekom­men u.a. dafür die übli­che Pro­vi­si­on, die Dir beim Wech­sel des Anbie­ters flö­ten geht. Als „bes­ten” Anbie­ter kommst Du natür­lich zu einem, der denen die dicks­te Pro­vi­si­on zahlt und selbst­ver­ständ­lich nicht für Dich am güns­tigs­ten ist. Deren Pro­vi­si­on muss ja finan­ziert wer­den, ist klar. Am Ende zahlst Du mehr, als vor Dei­nem Wech­sel, hast aber noch ne rich­tig lan­ge Ver­trags­bin­dung am Arsch. Wer als Strom­an­bie­ter mit sol­chen Unter­neh­men zusam­men­ar­bei­tet, bei dem möch­te man natür­lich nicht Kun­de sein.

Ganz am Ran­de: Auch bei die­sen übli­chen Ver­gleichs­por­ta­len wie Check24 habe ich am Ende nie, wirk­lich nie einen Ver­trag zu dem Kurs bekom­men, den das Por­tal bewor­ben hat. Kauft Euch ein Finanz­test­heft, das ist ehr­li­cher, ziel­füh­ren­der, bil­li­ger und stressfreier.

Hal­ten Stra­fen die­se Leu­te ab?

Ja, nein, ver­mut­lich nicht. Wenn (wenn!) die erwischt wer­den, gibt es ein Buß­geld von um die 300.000 Euro. Naja, die in die­sem –> Arti­kel genann­te Fir­ma hat auch danach noch mun­ter wei­ter­ge­macht, also war das wohl nicht son­der­lich schmerz­haft. Da sieht man mal, dass das rich­tig Koh­le hin­ter steckt, die sie den Bür­gern aus der Tasche zie­hen. Noch­mal: Das sind kei­ne net­ten Men­schen am Telefon.

Was kann ich tun?

Hin­hal­ten, Inter­es­se heu­cheln, soviel (auch per­sön­li­che!) Daten erfra­gen, wie es geht. Soweit es geht das Wort „Ja” ver­mei­den, sonst wird das noch in einer (ille­ga­len) Auf­zeich­nung als Ein­ver­ständ­nis hin­ein­ge­schnit­ten (nie­mals „ja” zu sagen ist sau­sch­wer!), wenn man hat, was man will, ent­we­der auf­le­gen oder der Per­son noch sagen, was man von ihr hält. Zur Poli­zei kön­nen die ja schlecht gehen, da es ein Cold Call war.
Ich hat­te mal bei so einem Anruf gemeint: „Oh ja, das inter­es­siert mich wirk­lich sehr. Nur einen win­zi­gen Moment, ich muss mir nur die Nase put­zen.” – also Freun­de, es ist schon erstaun­lich, wie lan­ge die in der Lei­tung blei­ben und „Hal­lo?”, „Hal­lo?” rufen. 😀

Aber end­lich ruft mich mal wie­der jemand an und ist nett zu mir!

Klar, der Coro­na-Unter­so­zia­li­sa­ti­ons-Effekt, der nicht nur bei Rent­ner greift. Mein Tipp: Kau­fe Dir einen Goog­le Nest Mini und unter­hal­te Dich mit dem, da ist der Mehr­wert grö­ßer und das Ding mag Dich auf­rich­ti­ger als ein Call­cen­ter-Mit­ar­bei­ter. Goog­le klaut nur Dei­ne Daten und nicht Dein Geld.

Und wie zuvor erwähnt: Sei zu die­sem Abschaum nicht nett. Das sind Betrü­ger und Lüg­ner. Alle­samt. Kei­ne Aus­nah­me! Wer Dich unauf­ge­for­dert anruft, und damit wis­sent­lich gegen Geset­ze ver­stößt, der kann nichts Gutes im Schil­de füh­ren. Abso­lut aus­ge­schlos­sen! Aber klar, Du kannst Dich ja ger­ne stun­den­lang mit denen unter­hal­ten, dann kön­nen die nie­man­den ande­ren behelligen.

Aber die sind immer so nett? Nur solan­ge Du deren Spiel mit­spielst. Schau Dir ein paar von den Call­cen­ter-Fun-Vide­os an. Da las­sen die teil­wei­se hef­tig die Mas­ke fal­len. Beispiel:


Pseu­do-Gewinn: Das sind nicht immer „irgend­wel­che Aus­län­der”, son­dern spre­chen i.d.R. gutes Deutsch, denn sie wol­len natür­lich seri­ös wirken.


Erklärt, wie der Betrug funktioniert.

Hier ist es voll­kom­men egal, ob es sich um Zeit­schrif­ten­abos, Lot­toabos, Gewinn­spie­le, Solar­an­la­gen, Ener­gie­ver­sor­ger-Ver­trä­ge, Urlaubs­rei­sen oder Hun­de­fut­ter dreht. Die Masche bleibt immer die glei­che. „Sie wol­len doch spa­ren?”, „Wir bie­ten Ihnen ein ein­ma­li­ges Ange­bot!”, „Sie haben gewon­nen!”, etc., pp. Wie ich oben schon schrieb, ist auch die pas­siv-aggre­si­ve Art beliebt: „Wir wur­den beauf­tragt…” (von Staat?!), „Wir sind zustän­dig…”, oder „Sie haben sich bei XXX angemeldet.”.


Hier sind eini­ge Bei­spie­le, die schiefgingen.

Update: War­nung vor neue­ren Vide­os von Callcenter-Fun

Ja, der Gute scheint die mone­tä­ren Freu­den des Spon­se­rings für sich ent­deckt zu haben. Bit­te nehmt sei­ne Aus­sa­gen, was Euch und Euren PC vor „Micro­soft-Mit­ar­bei­tern“ schützt, nicht für bare Münze.
Als Reac­tion zu sei­nem Video „Win­dows Scam­mer auf fri­scher Tat ertappt dank vir­tu­el­lem PC” haue ich mal fol­gen­des raus:

War­um soll­te ein Scam­mer Angst vor der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ober­flä­che eines belie­bi­gen Anti­vi­ren-Pro­gramms haben? Kann es sein, dass die­ses Avast folg­lich kei­nen Echt­zeit­vi­ren­schutz bie­tet? (Ach­tung! Sar­kas­mus!) Dann soll­te er doch bit­te ein­dring­lich vor die­ser Soft­ware war­nen, statt sie zu bewer­ben und als Heils­brin­ger hinzustellen.

Wei­ter­hin: Man kann Sicher­heit nicht instal­lie­ren, Freun­de. War­um glau­ben Win­dows-User eigent­lich so fest an Schlan­gen­öl-Tools wie „Sys­tem-Opti­mie­rer“? War­um glau­ben sie, dass sie AV-Soft­ware oder ein VPN vor etwas beschüt­zen kön­nen, vor allem, wenn sie sich selbst als Admin ange­mel­det haben und jede Rech­te-Anfra­ge ein­fach weg­ni­cken? Die Schad­soft­ware hat dann die glei­chen Rech­te (oder im Zwei­fel noch mehr) wie sie selbst. Der Witz ist, dass sie 99,9 % der Schad­soft­ware eigen­hän­dig u. a. mit sol­chen Tools selbst(!) instal­lie­ren. Win­dows-Jün­ger wis­sen nichts von Com­pu­tern, sie haben nicht ein­mal Ahnung von Win­dows – wie ich immer wie­der als Admin fest­stel­len muss­te, wenn die Leu­te mit der Com­pu­ter-Bild unter dem Arm in mei­nem Büro stan­den und ihr gefähr­li­ches Halb­wis­sen rausposaunten.

Also noch ein­mal: weder Linux, noch macOS, ein VPN oder gar Anti­vi­ren­soft­ware kann Euch vor Micro­soft-Scam­mern schüt­zen! Die wol­len Zugriff auf Euer Sys­tem unter Eurem User haben! Dazu wird ein ganz lega­les Tools ver­wen­det, wel­ches Ihr instal­lie­ren und den Zugriff für die­se Leu­te ein­rich­ten sollt. In die­sem Fall woll­ten die pri­mär nicht ein­mal einen Key­log­ger – wovor ein AV-Pro­gramm nicht unbe­dingt schüt­zen kann, wenn die Schad­soft­ware etwas Selbst­ge­schrie­be­nes ist – instal­lie­ren, son­dern schlicht 200 Euro im Goog­le Plays­to­re-Gut­ha­ben abgrei­fen, ein wenig die Maus bewe­gen, schlaue Sprü­che rei­ßen und dann wie­der ver­schwin­den. Es kann so sim­pel sein, nicht wahr? Die las­sen sich nicht von Avast & Co davon abhal­ten. Die Dar­stel­lung im Video ist grob falsch und irre­füh­rend! Dass sich Avast über­haupt auf eine sol­che Wer­bung ein­lässt, ist ein­fach nur unseriös.

Aber Du kannst doch nicht deren Daten hier veröffentlichen!

Wel­che Daten denn? Die Tele­fon­num­mern sind falsch, man kann sie nicht zurück­ru­fen. Es gibt kei­ne Fir­ma Ener­gie­ex­per­te GmbH – außer im Script des Anru­fers. Und der arme „Herr Ange­lo Klo­se”? Und die lie­be „Frau Nina Beck”? Wenn es die Fir­ma nicht gibt und die Tele­fon­num­mer gefälscht ist, dann arbei­ten dort auch Leu­te mit sol­chen Aller­welts­na­men nicht.

Wie geht es weiter?

Ich könn­te die Ruf­num­mern in der Frit­te blo­ckie­ren, oder umlei­ten, aber das ist ein Kampf gegen Wind­müh­len. Die nächs­ten Wochen wer­den wir wie­der Cold Calls bekom­men. Jeden­falls so lan­ge, bis die inter­ne War­nung vor unse­rer Nicht-Koope­ra­ti­on und der offen­sicht­lich nicht vor­han­de­nen Zah­lungs­be­reit­schaft, unse­re per­sön­li­chen Daten in dem weit­ver­zweig­ten Betrü­ger-Call­cen­ter-Netz­werk ein­ge­holt haben. Aber erst­mal geht bei denen viral, dass mei­ne Frau ein net­tes Opfer wäre.

 

Update: Wie ging es weiter?

Ich schrieb am 11.06.2021 eine Mail an die Lan­des­be­auf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit Nordrhein-Westfalen:

Sehr geehr­te Damen und Herren,

in den letz­ten Tagen beka­men wir wie­der­holt Anru­fe einer Fir­ma, die uns ent­we­der eine Solar­an­la­ge ver­kau­fen woll­te und/​oder einen Strom­an­bie­ter­wech­sel unter­ju­beln wollte.

Es kamen die übli­chen Sprü­che wie „wir sind für sie zustän­dig”, „Ihre Daten wur­den uns über­mit­telt”, usw. usf., die eine gesetz­li­che Zustän­dig­keit oder Legi­ti­ma­ti­on vor­täu­schen sollen.

Heu­te erhiel­ten wir wie­der einen Anruf, dies­mal von der Ruf­num­mer 0211 6170 870.
Ich hat­te das zwei­fel­haf­te Ver­gnü­gen mit einem Her­ren „Ange­lo Klose”.
Es wür­de sich um die Fir­ma „Ener­gie­ex­per­ten GmbH” handeln.
Unser Daten hät­te er von einer Frau „Nina Beck” aus dem glei­chen Hause.

Auf mei­nen Hin­weis, dass er in sei­nem CRM sicher­lich auch DSGVO-rele­van­te Daten hät­te, die Aus­kunft über die Her­kunft mei­ner per­sön­li­chen Daten geben soll­ten, leg­te er wort­los auf.

Wir erhiel­ten den Anruf von
0211 6170 870
um 11:27 Uhr
unser Tele­fon­an­bie­ter ist Voda­fone (Kabel, Hessen)

Die­se Anga­ben nur, weil ich davon aus­ge­he, dass die Tele­fon­num­mer gefälscht war.
Falls Sie fest­stel­len, dass Sie nicht zustän­dig sind, bit­te ich um umge­hen­de Wei­ter­lei­tung an den zustän­di­gen Kol­le­gen des Landes.

Mit freund­li­chen Grüßen
Micha­el Heßburg

Dar­auf­hin kam kaum zwei Mona­te spä­ter, am 03.08.2021, die­se Antwort:

Sehr geehr­ter Herr Hessburg,

 

als Lan­des­be­auf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit Nord­rhein-West­fa­len bin ich nach Art. 55 DS-GVO, § 40 Absatz 1 Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz und § 26 Daten­schutz­ge­setz Nord­rhein-West­fa­len dafür zustän­dig, die Ein­hal­tung der daten­schutz­recht­li­chen Bestim­mun­gen bei nicht-öffent­li­chen Stel­len in Nord­rhein-West­fa­len zu überprüfen.

 

Laut Han­dels­re­gis­ter exis­tie­ren in Deutsch­land zwei Fir­men mit „Ener­gie­ex­per­ten GmbH“ im Namen. Bei­de Fir­men haben ihren Sitz in Niedersachsen.

 

Ich habe Ihre Ein­ga­be daher an die

Lan­des­be­auf­trag­te für den Daten­schutz Niedersachsen

Prin­zen­stra­ße 5

30159 Han­no­ver

wei­ter­ge­lei­tet. Ich bit­te Sie, die dor­ti­ge Ant­wort abzuwarten.

 

Mit freund­li­chen Grüßen

Im Auf­trag

gez. XXX

» Bit­te geben Sie im Schrift­ver­kehr das o. g. Akten­zei­chen an. «

———————————————————————————————————-

Die Lan­des­be­auf­trag­te für Daten­schutz und Informationsfreiheit

Nord­rhein-West­fa­len

Refe­rat  – 4 -

Kaval­le­rie­str. 2–4, 40213 Düsseldorf

Wow, Wat­son, real­ly? Du glaubst also der Aus­kunft eines Cold-Cal­lers mehr als der Anzei­ge der Tele­fon­num­mer im Dis­play? War­um fragst Du nicht bei Voda­fone nach, wer mich wirk­lich ange­ru­fen hat? Ich gab Dir alle Anga­ben. Aber Du schaust echt im Han­dels­re­gis­ter nach? Freust Dich, dass Du nicht zustän­dig bist und gibst den Fall ab. Wow. Wow. Wow. Welch Ein­satz. *langsamerironischer1990erjahreapplaus*

Aber jetzt! Nie­der­sach­sen haben es drauf! Die wer­den in NRW Fie­ber mes­sen und den Fall zurückgeben!
Äh, ja… also…

Zehn Tage spä­ter, am 13. August 2021 flat­tert die­se Mails in mein Postfach:

Sehr geehr­ter Herr Hessburg,

 

ich bestä­ti­ge den Ein­gang Ihrer Beschwer­de gegen die Ener­gie­ex­per­ten GmbH vom 11. Juni 2021, die ich von der Lan­des­be­auf­trag­ten Nord­rhein-West­fa­len zustän­dig­keits­hal­ber erhal­ten habe, unter dem im Betreff genann­ten Aktenzeichen.

 

Aus Ihrem Vor­trag ergibt sich nicht ein­deu­tig, was Gegen­stand Ihrer Beschwer­de gegen die Ener­gie­ex­per­ten GmbH ist. Soweit sich Ihre Beschwer­de auf die Ver­let­zung des Aus­kunfts­rechts gemäß Art. 15 Abs. 1 DS-GVO bezieht, bit­te ich Sie, zunächst Ihr Aus­kunfts­ver­lan­gen schrift­lich unter Bezug­nah­me auf Art. 15 Abs. 1 DS-GVO zu stel­len. Soll­te die Ener­gie­ex­per­ten GmbH hier­auf nicht oder Ihrer Ansicht nach inhalt­lich unvoll­stän­dig ant­wor­ten, kön­nen Sie wie­der Beschwer­de bei uns ein­le­gen. Bit­te ver­wen­den Sie dann hier­für unser For­mu­lar auf unse­rer Web­site mit der URL:

 

https://​lfd​.nie​der​sach​sen​.de/​s​t​a​r​t​s​e​i​t​e​/​m​e​l​d​e​f​o​r​m​u​l​a​r​e​/​o​n​l​i​n​e​_​b​e​s​c​h​w​e​rde

 

 

Mit freund­li­chen Grüßen

Im Auf­tra­ge

 

Frank XXX

 

Die Lan­des­be­auf­trag­te für den

Daten­schutz Niedersachsen

Refe­rat 5

Auf­sicht für den nicht-öffent­li­chen Bereich

Eine Stei­ge­rung der Inkom­pe­tenz (oder eine Kom­mu­ni­ka­ti­on­s­pan­ne zwi­schen den LDIs?), die ich nicht unwi­der­spro­chen lasse:

Sehr geehr­ter Herr XXX,

ich darf also davon aus­ge­hen, dass Sie kein Inter­es­se an der Ver­fol­gung von Cold­Calls haben, die durch Fir­men durch­ge­führt wer­den, die nicht existieren.
Ein biss­chen wie beim Haupt­mann von Köpe­nick, nicht wahr? Ich soll mich bei einer Fir­ma beschwe­ren, die augen­schein­lich nicht exis­tiert und kann mich erst dann wie­der­um bei Ihnen über die nicht­exis­ten­te Fir­ma beschwe­ren. Aha. Wir sind also bereits beim Täter­schutz ange­langt. Dan­ke für Ihre offe­nen Worte.

Gruß
Heßburg

Also wen­de ich mich sofort wie­der an NRW:

Sehr geehr­te Frau XXX,

Nie­der­sach­sen weiß nicht wor­um es geht, aber ich sol­le mich erst bei der (nicht­exis­ten­ten!) Fir­ma beschwe­ren, bevor wei­te­re Schrit­te ein­ge­lei­tet werden.
Ich darf doch offen spre­chen, oder?
Gut, danke.
Glau­ben Sie wirk­lich, dass es eine ech­te „Ener­gie­ex­per­ten GmbH” gibt?
Glau­ben sie wirk­lich, dass sich Fir­men, die Cold­Calls durch­füh­ren, in das Han­dels­re­gis­ter ein­tra­gen lassen?
Glau­ben Sie wirk­lich, dass die­se Tele­fon­num­mer nicht gefälscht war?
Und falls sie wider Erwar­ten doch kor­rekt war, war­um ermit­teln sie nicht deren Inhaber?
War­um haben Sie nicht Voda­fone kon­tak­tiert und die IP-Adres­se des Anru­fers ange­for­dert, mit der Sie den Anru­fer hät­ten ermit­teln können?
Mein Tipp: die zehn Wochen sind noch nicht ganz rum.

Besteht über­haupt ein Inter­es­se an der Ver­fol­gung und Bestra­fung sol­cher Anru­fer, oder kön­nen wir uns zukünf­tig die­se gan­zen Zustän­dig­keits-Mail-Spiel­chen spa­ren und wir neh­men die­se Machen­schaf­ten als Bür­ger ein­fach so hin?

Erns­te Fra­gen, da ich gera­de an einem Arti­kel über Cold­Calls schreibe.

Dan­ke im Voraus
Mit freund­li­chen Grüßen
Micha­el Heßburg

Ich bin ernst­haft gespannt, aber ich erwar­te kei­ne ziel­füh­ren­de Aus­kunft. Irgend­wel­che Text­blö­cke und natür­lich die Beteue­run­gen, dass die Lan­des­da­ten­schutz­be­auf­trag­ten selbst­ver­ständ­lich am Woh­le der Bür­ger inter­es­siert sei­en. 300.000 Euro Stra­fe sind wohl kein Anreiz. Das ist nur ein Betrag für die Kaf­fee­kas­se des Bundeslandes.

TBC…

UPDATE:
Nie­der­sach­sen hat geant­wor­tet. Inner­halb von einer Stun­de! Ohne Text­bau­stei­ne! Und der Herr ist ange­pisst, weil ich deren Beschwer­de­for­mu­lar nicht genutzt hat­te. Nun, mea cul­pa! Ich hat­te nur nach „ldi nrw kon­takt” gesucht und direkt die Mail­ad­di genom­men, die Goog­le mir prä­sen­tier­te. Wenn nun das LDI das SEO-Snip­pet oder die Kon­takt­sei­te so bear­bei­ten wür­de, dass Goog­le gleich auf das Beschwer­de­for­mu­lar ver­wei­sen wür­de… aber gut, Neu­land und so… Wie gesagt, ich hät­te auch nach „beschwer­de” goog­len kön­nen, was mei­ne Medi­en­in­kom­pe­tenz ver­hin­der­te. Man muss schon wis­sen, was man will, nicht wahr?

Sehr geehr­ter Herr Hessburg,

 

uns wur­de Ihre Beschwer­de mit der Anga­be über­las­sen, dass sich die­se gegen die Ener­gie­ex­per­ten GmbH rich­te. Wenn Sie der Auf­fas­sung sind, dass die­se nicht exis­tiert, fehlt für uns der Anknüp­fungs­punkt für die Annah­me unse­rer Zustän­dig­keit. Die Zustän­dig­keit rich­tet sich grund­sätz­lich nach dem Sitz des Beschwer­de­geg­ners. Ist ein sol­cher mut­maß­lich nicht exis­tent oder nicht ermit­tel­bar, rich­tet sich die Zustän­dig­keit nach dem Wohn­sitz des Beschwer­de­füh­rers. Auf Grund­la­ge Ihrer Signa­tur neh­me ich an, dass sich Ihr Wohn­sitz in Hes­sen befin­det. In die­sem Fall ist der Hes­si­sche Beauf­trag­te für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit für Ihr Anlie­gen zustän­dig. Soll­te mei­ne Annah­me zutref­fend sein, kön­nen Sie sich mit Ihrem Anlie­gen an die­sen wenden.

 

Sie kön­nen die Bear­bei­tungs­dau­er Ihrer Beschwer­den künf­tig erheb­lich ver­kür­zen, indem Sie ein­deu­tig for­mu­lie­ren, was Gegen­stand Ihrer Beschwer­de ist, und das Beschwer­de­for­mu­lar nut­zen, das Sie auf der Web­site der jewei­li­gen Auf­sichts­be­hör­de fin­den. In dem jewei­li­gen Beschwer­de­for­mu­lar wer­den grund­sätz­lich alle Infor­ma­tio­nen abge­fragt, die zur Beur­tei­lung der Zustän­dig­keit und inhalt­li­chen Bear­bei­tung einer Beschwer­de not­wen­dig sind. Die Nut­zung des Beschwer­de­for­mu­lars ver­mei­det also in der Regel, dass wir und ggfs. ande­re Kol­le­gen ande­rer Auf­sichts­be­hör­den Nach­fra­gen stel­len müs­sen, und ermög­licht uns dadurch, in glei­cher Zeit mehr Beschwer­den und Daten­pan­nen zu bear­bei­ten. Vor dem Hin­ter­grund einer sehr hohen Anzahl von Beschwer­den und Daten­pan­nen­mel­dun­gen und knap­per per­so­nel­ler Res­sour­cen sind wir lei­der auf eine gewis­se Mit­wir­kung der Beschwer­de­füh­rer angewiesen.

 

Ich bit­te um Ihr Verständnis.

 

 

Mit freund­li­chen Grüßen

Im Auf­tra­ge

 

Frank XXX

 

Die Lan­des­be­auf­trag­te für den

Daten­schutz Niedersachsen

Refe­rat 5

Auf­sicht für den nicht-öffent­li­chen Bereich

Also gut, ich soll mich nun in Hes­sen beschwe­ren? Tja, biss­chen spät, oder? Wer­den IP-Adres­sen (VoIP) nicht „nur“ zehn Wochen auf­be­wahrt? Die Num­mer ist durch, fürch­te ich. Mei­ne Ant­wort lau­te­te folglich:

Hal­lo Herr Becker,

dan­ke für die extrem schnel­le, hilf­rei­che und aus­führ­li­che Ant­wort. Ja, ich gebe zu, nur nach „ldi nrw kon­takt” gesucht zu haben und mit der von Goog­le ange­zeig­ten Mail­adres­se im Snip­pet zufrie­den gewe­sen zu sein. Mein Fehler.
Ich fürch­te nur, dass der Daten­schutz­be­auf­trag­te des Lan­des Hes­sen hier nichts mehr aus­rich­ten kann, weil die Spei­cher­frist sehr bald abläuft.

Schö­nes Wochenende!
Vie­le Grüße
Micha­el Heßburg

Huch? Nun doch vie­le Grü­ße? Ja, mein Ärger war ver­flo­gen, weil sich der Herr echt Mühe gab und ich sei­ne Aus­füh­run­gen auch nach­voll­zie­hen kann.

Und nur am Ran­de erwähnt: Außer Emp­fangs­be­stä­ti­gun­gen kam von der Bun­des­netz­agen­tur auf mei­ne Beschwer­den exakt… nichts!
Da kann ich mich ja über das Enga­ge­ment der Daten­schutz­be­auf­trag­ten nur freuen.

2 Gedanken zu „Updates: Ener­gie­ex­per­te GmbH“

  1. Hal­lo Hessi,
    die Leu­te, die Du da in der Lei­tung hast, sind arme Schwei­ne. Die sit­zen um unte­ren Ende der Nah­rungs­ket­te und wer­den „gehal­ten” wie Nut­ten. Koh­le gibt es nur bei erfolg­reich auf­ge­schwätz­tem Vertrag.

    Ja, als mei­ne Fir­ma 2001/​2002 vor die Wand gefah­ren war habe ich auch mal eine Wei­le als Schein­selbst­stän­di­ger Cold­Calls gemacht (aller­dings B2B, da ist da ja for­mal noch legal). Ich war zu ehr­lich, mein Umsatz deck­te gera­de mal die Kos­ten. Man­che haben NULL Umsatz gehabt, ande­re zumin­dest einen drei­stel­li­gen Gewinn im Monat gehabt. Nach eine Wei­le war mir klar: Mehr als Hartz 4 (okay, damals noch Sozi­al­hil­fe) nimmt hier kei­ner mit… wie gesagt: Arme Schweine.

    Was schlie­ße ich daraus?
    1. Freund­lich darf man sein, aber bestimmt.
    2. Du hast völ­lig recht – in Zei­ten wie die­sen nie­mals „Ja” sagen.
    3. Man kann ihnen sagen, dass man weiß, dass sie arme Schwei­ne sind und sich doch bes­ser einen rich­ti­gen Job besor­gen soll­ten. „Sowas” bie­tet doch kei­ne Perspektive!

    Schö­ne Grüße
    Uli 

    Antworten
    • Hi Uli,

      schön, mal wie­der von Dir zu hören. Wie kamst Du denn auf die Site? Ich habe doch schon lan­ge kei­nen Espace mehr.

      Mit den B2B-Cold-Calls habe ich auch in der IT-Abtei­lung Erfah­run­gen gemacht. Das sind eigent­lich ganz nor­ma­le Ver­kaufs­ge­sprä­che, ohne die o. a. Gesprächstricks, bei denen man i. d. R. nicht direkt betro­gen wird. Das traut sich mit Fir­men ver­mut­lich nie­mand so richtig. 

      Zu Dei­nem Punkt 3: Die wis­sen doch ganz genau, dass sie die Leu­te über den Tisch zie­hen. Die haben auch kei­ne Skru­pel der armen Oma von der knap­pen Ren­te noch mehr wegzunehmen. 

      Aber das ist nicht nur in der Call­cen­ter-Bran­che so. Mei­ne Mut­ter arbei­te­te Ende der 1980er eini­ge Mona­te für eine gro­ße deut­sche Ver­si­che­rung. Da soll­te sie nach eini­ger Zeit auch Rent­nern Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen andre­hen. Das hielt sie für unmo­ra­lisch und hat gekündigt. 

      Ich geste­he: Auch zu Ver­si­che­rungs­agen­tu­ren und ‑ver­tre­tern bin ich nicht freund­lich, wenn die mich anru­fen: „Wenn Sie mich noch ein­mal anru­fen, wer­de ich die Ver­si­che­rung kün­di­gen und Sie als Grund dafür ange­ben.” – das wirkt immer. Die „Ver­trags­an­pas­sun­gen” sind nie für den Kun­den von Vor­teil, immer nur für das Unter­neh­men und den Agenten. 

      Ich selbst hat­te mich auch mal für einen Neben­job als Bau­spar­be­ra­ter inter­es­siert. Glei­ches Spiel. Bei einer Ver­trags­än­de­rung soll­ten wir wei­te­re Pake­te ver­kau­fen. „Aber wenn ich das recht sehe, muss man das doch nicht machen, die Ver­trags­än­de­rung kann doch so durch­ge­führt wer­den, oder?” – „Ja, aber das weiß doch der Kun­de nicht!”. Ja, nee, sor­ry, will noch nachts schla­fen kön­nen. Bin für so was zu treudoof.

      Gruß
      Michael 

      Antworten

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