Auf der Retro­bör­se 6

Lese­dau­er 11 Minu­ten

Im Mai platz­te die Retro­bör­se aus allen Näh­ten. Viel mehr Besu­cher hät­ten nicht kom­men kön­nen, sonst hät­te der Ruf „Hier gibt es Duke Nukem Fore­ver als Prere­lease!” eine Mas­sen­pa­nik mit umge­wor­fe­nen Stän­den, zer­tram­pel­ten Modu­len und abge­bro­che­nen Joy­sticks aus­ge­löst. Vie­le der Nerds ver­fü­gen zudem offen­bar über beacht­li­che Geld­men­gen – eine Quel­le, die es ste­tig anzu­zap­fen gilt, sonst las­sen die ihre Koh­le noch bei Ebay. Logi­sche Schluss­fol­ge­rung des gan­zen: Eine zwei­te Retro­bör­se im Jahr 2010 muss­te her!

Anders als letz­tes Mal fan­den dies­mal bereits sechs Freaks aus dem Rhein-Main-Gebiet den Weg nach Bochum. Anta, Dra­co und Erby waren ver­hin­dert, an ihre Stel­le spran­gen aber Cochin, Fin­chy, Hel­mu­tX und Mugg ein, so dass wir wie­der mei­nen alten Espace neh­men muss­ten, wenn wir nicht mit zwei Autos fah­ren woll­ten, was aber die Kos­ten deut­lich erhöht hätte.

Wir tra­fen uns wie üblich in Frank­furt um 07:00 Uhr, bis auf die Her­ren Quark­beu­tel und Mugg, die vor­nehm zu spät kamen. Nach­dem alle im Fahr­zeug ver­staut waren, ging es dann auch end­lich los.


(Mugg, Fin­chy, Hel­mu­tX, Cochin, Quark­beu­tel und Hes­si auf gro­ßer Fahrt)

Die Fahrt ver­lief ereig­nis­los, bis auf das ste­ti­ge Gejam­mer Quar­kis, dem die Auto­bahn­richt­ge­schwin­dig­keit nicht flott genug war. Nach 245km waren wir kurz vor 10:00 Uhr am Ziel in Bochum und fan­den sogar fast direkt gegen­über dem Fal­ken­heim einen frei­en Park­platz. Nach der lan­gen Fahrt tat ein klei­ner Spa­zier­gang gut, der uns über­ra­schen­der Wei­se wie­der ein­mal direkt vor das Café Fer­di­nand führ­te. Tra­di­ti­on muss sein, und so sties­sen wir auf Erby, dem Begrün­der die­ser Gewohn­heit, an, der den Tag – frisch ope­riert – im Kran­ken­haus ver­brin­gen musste.


(Café Ferdinand)


(Geben ihre Bestel­lung auf: Quar­ki und HelmutX)

Durch die Ein­kehr geriet der Tag eher zum Hap­pe­ning, als zur Ein­kaufs­tour, aber war­um soll­te man nicht 6,60 EUR für ein Früh­stück inves­tie­ren, sich gut unter­hal­ten und ent­spannt auf die Retro­bör­se gehen, als direkt aus dem Auto in die Schlan­ge vor der Kas­se zu fallen?


(Nerd­schlan­ge)

Vor dem Fal­ken­heim stan­den sich dann folg­lich die Nerds die Bei­ne in den Bauch. Spon­tan dach­te man, es fin­de – in guter sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Tra­di­ti­on – eine Armen­spei­sung statt. Aber nein, aus­ser uns hat­ten die meis­ten wohl kaum etwas gefrüh­stückt, oder wie soll­ten man die hung­ri­gen Bli­cke sonst deu­ten? Wie? Die waren heiss auf Retro­s­t­uff? Glaubs­te doch sel­ber net!

(Fal­ken­heim)


(war­ten, war­ten, warten)

Wir war­te­ten und war­te­ten und war­te­ten und war­te­ten, aber die Pfor­ten in das Retro­pa­ra­dies wur­den nicht geöff­net. Unglaub­li­che 20 Minu­ten stan­den wir in der Schlan­ge, die dies­mal deut­lich weni­ger unter­halt­sam als noch im Mai war. Als dann – gefühl­te 30 Minu­ten nach 11:00 Uhr – die Bör­se für die brei­te, tum­be Mas­se geöff­net wur­de, ging alles ganz schnell. Vier Euro Ein­tritt (für die Koh­le sass ich zu CeVi-Zei­ten noch auf Logen­plät­zen im Kino!) und schon stan­den wir… frei!

Kein Gedrän­ge, kein Geschub­se und auf die Füs­se tre­ten! Man wur­de nicht so nah an Leu­te gepresst, dass man deren (nicht­be­nutz­te) Deo-Mar­ke erra­ten muss­te, so wie noch auf der Retro­bör­se 5. Seeeehr ange­nehm! So stellt man sich eine Bör­se vor, die Spass macht.


(nicht zu voll: der Vor­raum im ers­ten Stock)


(ers­ter Stock)


(Phil­ips G7200 für gefühl­te 25. Mio Euro)

Im Ein­gangs­be­reich befand sich wie immer eine frei bespiel­ba­re Aus­stel­lung, die dies­mal unter dem Mot­to „Feu­er­wehr” fir­mier­te. Auf ver­schie­de­nen Sys­te­men konn­te man Spie­le zocken, die sich mit die­sem The­ma aus­ein­an­der­setz­ten. Um ehr­lich zu sein, war mir nicht bewusst, dass es über­haupt sol­che Spie­le gibt. Man lernt halt nie aus.


(frei bespiel­ba­re Ausstellungsstücke)


(schön gemach­te Glas­vi­tri­nen zum The­ma „Feu­er­wehr”)

Quar­ki wink­te mir von der Trep­pe im ers­ten Stock zu: „Hier ist was für Dich!”. Tat­säch­lich hat­te ich mit einem der Händ­ler per Mail aus­ge­macht, dass er mir ein Phil­ips G7200 mit­bringt. Bevor wir aller­dings zu Preis­ver­hand­lun­gen kamen, brach der Mail­kon­takt ab. Ich muss sagen, dass ich zwar sei­ne Wor­te hör­te, die aber kei­nes­wegs bis zu mei­nem Ver­stand durch­dran­gen: „250,- EUR habe ich für das Gerät angesetzt.”.

Tja, er hät­te eben­so gut 2.500,-, 25.000,-, 250.000,- oder 25 Mil­lio­nen auf­ru­fen kön­nen. Ich bin doch kein Ami­ga-Fan, der bereit ist, jeden Preis für sel­te­ne Gerä­te zu zah­len. Nicht ein­mal Ent­täu­schung mach­te sich in mir breit, denn sooo toll ist ein G7200 nun ja auch nicht, da man sich das Ding dank des Schwarz-Weiss-Moni­tors sowie­so nur hin­stel­len kann, statt damit zu spie­len. Sein ange­deu­te­tes unters­tes Preis­li­mit lag aber immer noch höher als alles, was ich bis­her für den Kas­ten in der Bucht lesen muss­te. O.k., das Gerät ist abso­lut makel­los, es feh­len ihm nur die Sticks, aber der Preis…

Sein „…also, für 50,- EUR gebe ich es nicht her” konn­te auch nicht trös­ten, denn genau das war mein obers­tes Limit für die­ses Schätz­chen. Der Ezy­er, ein mir bekann­ter Video­pac­samm­ler, mein­te, dass er nicht mal 50,- EUR für das Ding zah­len wür­de. Tja, der Video­pac-Markt ist tot. Alle, die die G7000-Schie­ne sam­meln haben bereits das, was sie brau­chen und das spie­gel­te sich im Preis­ni­veau wie­der: 1,- bis 3,- EUR für Video­pacs, 3,- bis 7,- für die Plus-Video­pacs. Selbst ein G7000 in OVP, mit ca. 36 Modu­len, wur­de für den Spass­preis von 70,- EUR wie Sauer­brot bereits zum zwei­ten Mal ange­bo­ten. Frü­her wäre sowas inner­halb von Minu­ten weg gewesen.


(Ein Spass­preis für die­ses schö­ne Gesamtpaket!)


(ange­nehm gefüllt: gro­ßer Ver­kaufs­raum im ers­ten Stock)

Zwi­schen­durch bemerk­te man nach eini­gem Wüh­len in den Kis­ten, dass sich auf den Hän­den ein merk­wür­di­ger Film aus Cock­pitspray und Staub bil­de­te, je nach Pfle­ge­men­ta­li­tät der Ver­käu­fer. Cock­pitspray: teu­er, Staub: billig!:-)


(Stand vom Frank)

Auf dem Stand vom Frank bekam man erst­klas­si­ge, auf Herz und Nie­ren geprüf­te und restau­rier­te Gerä­te, die, wenn kei­ne OVP vor­han­den war, so doch zumin­dest in neue, sau­ber Kar­tons ver­packt wur­den. Eini­ge mögen die Prei­se für zu hoch hal­ten, aber es gibt auch Leu­te, die hand­werk­lich nicht geschickt sind, von Tech­nik kei­ne Ahnung haben, aber wie­der ihren alten Rech­ner von damals haben wol­len. Eben­so wie es auch auf dem Old­ti­mer-Markt Note 1‑Fahrzeuge gibt, für die man sehr hohe Prei­se ver­lan­gen kann, bekommt man beim Frank eben erst­klas­si­ge Gerä­te zu huma­nen Prei­sen. Dass das eini­ge der Bast­ler­nerds nicht ein­se­hen wol­len, dürf­te aber klar sein.


(Frank)


(Aus­nah­me: chi­ne­si­scher NES-Klon mit geschön­ten Screen­shots auf der Packung in einem Play­sta­ti­on-Gehäu­se auf Franks Stand)


(Schl­on­kel was here: „Bür­zel schnup­pern?” – ein Insi­der aus dem Forum 64 deu­tet dar­auf hin.)

Wer über Franks Prei­se nicht erfreut war, dem fie­len bei vie­len ande­ren Stän­den schlicht die Augen raus. Soll­ten die Prei­se dort etwa in Zlo­ty aus­ge­zeich­net sein? Lose NES-Modu­le gin­gen ab 10,- bis 20,- EUR los, nack­te Game­cu­bes für weit über 50,- EUR – all das lies Ebay wie Aldi aussehen.

Lie­be Ver­käu­fer, ich habe bereits in eini­gen Foren gele­sen, dass die Leu­te bei Prei­sen, die bei 300% des Übli­chen lie­gen, die Lust auf Han­deln ver­lie­ren. Aber klar, ihr wollt auch von was leben, aber Spass macht das so nicht.

Auch ich habe mir mitt­ler­wei­le mei­ne Lieb­lings­händ­ler (wie den Ste­fan) gesucht, bei denen es Spass macht zu kau­fen, weil man eben nicht in voll­kom­men absur­den Berei­chen han­deln muss und so immer mehr kauft, als man eigent­lich woll­te. „Ach komm, bei dem Preis dis­ku­tie­re ich nicht, ich neh­me den gan­zen Karton!”.


(Mugg, mit poli­tisch kor­rek­tem Tür­ken­kof­fer der tür­ki­schen Laden­ket­te „Zee­mann”)


(Glück­li­cher Schlonkel)


(Cam­per, Schl­on­kel und Video­freak an einem Arca­de-Tabel mit unpas­sen­dem TFT(!) *urgs*)


(Ver­kaufs­raum im Untergeschoss)


(Kein HomeCon.Bericht ohne Donkey-Kong!)


(Best Friends: Cam­per und C64)

Ja, was habe ich denn eigent­lich mit­ge­nom­men? Viel zu viel! Im Ein­zel­nen mehr als akzep­ta­bel Prei­se, in der Gesamt­sum­me eher erschreckend! 

Als ers­tes schlug ich beim Jens zu, mit dem hat­te ich auch schon im Vor­feld Mail­kon­takt und er brach­te mir einen Schwung Emer­son Arca­dia-Kas­set­ten mit: 14 Stück, fast alle in OVP, für 35,- EUR. Eine uner­freu­li­che Gesamt­sum­me, aber bei 2,50 EUR pro Stück kann man sich nicht beschwe­ren. So mel­de­te auch einer mei­ner Mit­fah­rer gleich Inter­es­se an und woll­te mir das Paket gleich für das glei­che Geld abneh­men. Dem war ich auch abso­lut nicht abge­neigt, bis… ja bis ich zu Hau­se ankam und ein Modul pro­be­wei­se in mein Schmidt TVG 2000 steck­te: passt! Jetzt mag ich die nicht mehr her­ge­ben. :-O


(weiss sich zu klei­den: Jens)

Obwohl ich mich im letz­ten Bericht über die Modul­schwem­me auf der Bör­se beschwer­te, kauf­te ich die­ses Mal doch nur Module:

7x Inter­ton­mo­du­le: 3,-

14x Ammer­son Arca­dia-Modu­le: 35,- EUR

4x Plus-Video­pacs: ca. je 3,- bis 6,50 EUR

8x nor­ma­le Video­pacs: je ca.: geschenkt bis 3,- EUR

12 Modu­le für Mas­ter­sys­tem, Game­Ge­ar, Video­play, NES, Intel­li­vi­si­on und Game­boy: je 1,- EUR

Erfreu­lich: End­lich gab es Video­pacs zu kau­fen! Inso­fern hat sich mei­ne Such­lis­te wei­ter ver­klei­nert! Hurra!

Jeder aus dem Home​Con​.Team wur­de fün­dig, die einen mehr, die ande­ren weni­ger. Die, die „zuviel” kauf­ten jam­mer­ten und die, die „zuwe­nig” kauf­ten jam­mer­ten auch. Als Trost­prei­se nah­men eini­ge einen Packen defek­ter Gerä­te mit.


(für umme: defek­te Geräte)

Nicht feh­len durf­ten natür­lich die Stän­de des CSW-Ver­la­ges und des Return-Maga­zins. Auf dem Stand des CSW-Ver­la­ges bot der sym­pa­thi­sche Inha­ber Enno Coners vom Space-Inva­ders-Eins­wür­fel­be­rei­ter, über die Maga­zi­ne Retro und Elek­tro­spie­ler, zahl­rei­chen Büchern bis hin zu einer 4x-SID-Kar­te, mit der man den CeVi-Sound auf einem PC genies­sen kann, aller­lei Nerd-Stuff an.


(Enno Coners am CSW-Stand)


(4x-SID-Kar­te für den PCI-Bus)

Optisch anspre­chen­der war für die meis­ten des eher männ­li­chen Publi­kums aber der Stand des Return-Maga­zins – seht selber! 😛


(Return-Stand)

Im Bis­tro fan­den sich zum Mit­tag die übli­chen Ver­däch­ti­gen aus dem Forum64 ein: HOL2001, Video­frak, Ghost, Cam­per, DeHo­que, Hell­cat, Schl­on­kel und wir sechs von der Home­Con füll­ten das Bis­tro bereits zu mehr als der Hälf­te aus.


(schnell und sym­pa­thisch: das Team des „Retro-Bis­tros)


(Video­freak, Ghost, Hel­mu­tX, Schlonkel)


(Mugg, Quark­beu­tel, HOL2001)


(Foru­m64-Tref­fen auf der Retro­bör­se: Hel­mu­tX, Schl­on­kel, Hes­si, Cam­per, HOL2001, Hell­cat, Video­freak, DeHoque)

Am Nach­mit­tag lich­te­ten sich die Rei­hen der Besu­cher dann doch. Die Schnäpp­chen­jä­ger ver­such­ten noch letz­te Geschäf­te zu machen: „Das willst Du doch nicht wie­der mit nach Hau­se schlep­pen, oder?”


(am Nach­mit­tag deut­lich lee­rer: Vor­raum im Untergeschoss)

So lies­sen auch wir den Tag aus­klin­gen und sor­tier­ten vor dem Ein­gang zum Fal­ken­heim unse­re Schnäpp­chen und gaben uns noch Tipps, wo noch was von Inter­es­se zu fin­den sei. Lus­ti­ge Anek­do­te vor der Tür war, dass sich Sign-Set und Fin­chy gegen­sei­tig such­ten und mehr­fach fra­gend an uns vor­bei­ka­men: „Wo ist denn der Frank?” – „Habt Ihr den Boris gese­hen?”. Für uns war das wit­zig, für die bei­den eher weniger. 😀

Wäh­rend der gesam­ten Retro­bör­se brach­ten wir unse­re Schätz­chen immer wie­der zum Auto, damit wir die nicht mit uns rum­tra­gen muss­ten. Vor der Abfahrt stand also erst ein­mal ver­stau­en an. Im Auto befan­den sich nur sechs Sit­ze, so dass wir den frei­en Platz des Sieb­ten für Kar­tons und Taschen zur Ver­fü­gung hat­te. Cochin und Hel­mu­tX hat­ten es sich in der letz­ten Rei­he mit weit zurück­ge­lehn­ten Sit­zen gemüt­lich gemacht, so dass dort auch nicht viel Stau­raum zur Ver­fü­gung stand. Trotz­dem ver­stau­ten wir alles zufrie­den­stel­lend an Bord, wenn man von Mugg auf dem Bei­fah­rer­sitz absieht, der ein Inter­ton auf dem Schoss hat­te und ver­träumt dar­an herumspielte.

Vor der Abfahrt mach­ten wir noch ein paar lau­ni­ge Bil­der. Beim Anblick des Bil­des mit dem Ata­ri ST, der als Unter­leg­keil das Weg­rol­len des Autos ver­hin­dern soll­te, rief mei­ne Toch­ter ganz entsetzt:
„Argh! Du bist da nicht drü­ber­ge­fah­ren! Nein! Das wür­dest Du nie machen!”
LOL! Man kennt mich!


(doch zu etwas nüt­ze: Ata­ri ST)

Auf der Retro­bör­se habe ich lei­der nicht viel gefilmt. Vie­le sind doch eher Kame­ra­scheu und ich woll­te nicht das x‑te Gerät und das tau­sends­te Modul fil­men. So ist mehr als die Hälf­te des Strei­fens eher eine Art Bewegtbilddiashow.

Das Video von mir:


(Quar­ki sor­tiert die Einkäufe)


(Platz­pro­blem – muss jemand den Zug nach Hau­se nehmen?)


(zum Glück pass­ten doch alle rein!)


(ist das ein Lie­ge­wa­gen, oder was?)


(Bewun­dern der Beute)


(Mit der Beu­te prot­zen: „Seht her! Ein ech­tes Mus­tang-Modul, Ihr Loser!”


(Mugg am Steu­er: Gas ist links!”)


(Inter­ton mit CAN-Bus? Wohl kaum!)


(hoff­nungs­los: auch mit dem Elta-Joy­stick konn­te Quar­ki kein Gas geben!)


(„Ist es nicht wunderwunderschön?”)


(Quar­ki schaut auf den Twin­got­a­cho am Dach­him­mel: „Schon wie­der unter 130! *sic*”)


(Wie­so? Sind doch genau 130!)


(Fin­chy und der LKW: Entsetzen!)


(Wo wir sind ist vorn: Mugg und Hessi)


(nur für das Pho­to: es ging auch schnel­ler als 130)


(zurück im Stau: Frank­furt hat uns wieder!)

Nach ins­ge­samt 490 Kilo­me­tern kamen wir wie­der in Frank­furt an. Zum Leid­we­sen Fin­chys muss­te ich eini­ge Male laut über Klein­wa­gen­fah­rer schimp­fen, die uns mit 5 km/​h Geschwindigkeits„überschuss” über­hol­ten, so dass ich ein­mal dich­ter auf einen LKW auf­fah­ren muss­te, als es nötig war. Freun­de! Ein Über­hol­vor­gang darf nur 45 Sekun­den dau­ern! Ach ja, mit einem Espace soll­te man auch nicht auf einer zwei Meter brei­ten Spur neben einem LKW fah­ren, das bekommt Fin­chys Ner­ven auch net beson­ders. 🙂 Mei­nen aber auch nicht! LOL!

Falls Ihr Euch wun­dert, war­um das so vie­le Bil­der von der Fahrt sind: die Stim­mung an Bord war wirk­lich sehr aus­ge­las­sen und wir haben viel gelacht.

Gekos­tet hat uns die gan­ze Cho­se 12,50 pro Nase, das war also durch­aus im Rah­men. Das Por­to bei Ebay wäre uns für den Kram deut­lich teu­rer gekommen.

Fazit: Die nächs­te Retro­bör­se im Mai 2011 wer­den wir sicher wie­der unsi­cher machen!

Alle Bil­der die­ses Arti­kels sehen:

 

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